25.4.2024 – Donnerstag – Heute geht es los!
5.30 Uhr und Edward bringt Duxi und mich zum Flughafen. Ich freue mich schon riesig auf die gemeinsame Zeit mit meiner Lieblingsfreundin, sie muss jetzt nur noch ihre Reiseangst in den Griff bekommen.
Alles ist vorbereitet, die Hamburg Card, Elphi und Hafenrundfahrt gebucht, Tische reserviert und Bekannte kontaktiert 😃
Dank Duxi warten wir in der Sky Lounge inklusive Frühstück. Was für ein toller Start!






Nach einem, zumindest für mich, sehr angenehmen Flug landen wir pünktlich in der Hansestadt und fahren mit der S1 gleich zu den Landungsbrücken. Ich habe schon vorab die Hamburg Card inkl. Öffis gekauft, die uns auch sonst einige Ermäßigungen bringt. Bei einigen Sonnenstrahlen bekommt Martina dort gleich einen tollen Eindruck von der Stadt. Weil wir unser Quartier erst am Nachmittag beziehen können, entscheiden wir uns für eine interessante Hafenrundfahrt.










Danach nehmen wir die Hafenfähre 62 in Richtung Blankenese, steigen beim Museumshafen aus und entscheiden uns für ein Mittagessen bei Hoppe’s,




… wo wir den Regen abwarten.
Entlang des Elbchaussees, über die Himmelsleiter erreichen wir dann unser Air B&B Zuhause für die nächsten paar Tage. Dort machen wir eine Ruhepause bevor es wieder in die Stadt zurück geht. Diesmal aber per Bus.
Wir treffen im Herzblut eine Bekannte von Martina, essen gut, erkunden den Kiez, nehmen noch einen Absacker in der Olivia Jones Bar und steigen bei strömendem Regen eine Station zu spät aus dem Bus aus 🤷🏼♀️ Damit haben wir mit dem längeren Rückweg unser Schrittekonto mit 20.000 Schritten ordentlich befüllt. Wir lassen jetzt Jacken, Schuhe und Hosen bis morgen trocken und ich freue mich aufs Bett.






Conclusio: Fehlende Gehsteige + Schietwetter = Gatsch
26.4. Freitag
Ausschlafen, wenn es draußen regnet ist super. Wir starten gemütlich in den Tag, trinken noch einen Kaffee und fahren mit dem Bus nach Altona. Wir haben ein nettes Frühstückscafé ausgesucht und fantastisch gegessen.
Patisserie Madeleine
https://maps.app.goo.gl/kuaFbr8c1HovEwKi9






Danach muss ich unbedingt Schuhe kaufen, meine haben den Regen nicht überlebt und danach geht es per S-Bahn in Richtung Neuer Wall.
Beim Rathaus entscheiden wir uns spontan für den Hopp on Hopp off Bus und fahren zur St. Michaelis Kirche, wo ich allein den Turm erklimme, denn Martina hat noch mehr Höhenangst als ich.






Im Komponistenviertel stärken wir uns bei Kaffee und Kuchen.






Wir gehen dann noch durch den alten Elbtunnel, wo am anderen Ende außer einem schönen Ausblick auf die Stadt nicht viel zu sehen ist.



Zurück bei den Landungsbrücken war ein massiver Polizeieinsatz mit einer Handvoll Rostocker Fußballfans beschäftigt, ganz Hamburg im Ausnahmezustand und am Hauptbahnhof ebenso, weil ein Bauzug entgleist ist und alle Züge und die S-Bahn nicht fuhren. So viele gestrandete Menschen! Gott sei Dank fuhren noch die U-Bahnen.


Zum Abendessen waren wir im Ono by Steffen Henssler. Der absolute Wahnsinn!! Wer Sushi mag und dafür auch Geld ausgeben will, muss dorthin. Ich habe noch nie so gutes Sushi gegessen.





Hamburg ist so schön und grün. Wunderschöne Gebäude, liebevoll bepflanzte Vorgärten und Balkone und freundliche Menschen begleiten uns auf Schritt und Tritt – es waren wieder 20.000 😉
Eine Kiezführung stand dann auch noch am Plan, die nicht nur quer durchs Rotlichtviertel führte sondern auch durch einen ordentlichen Platzregen. Wenn man so nass ist, hilft dann nur noch Schnaps und tanzen in einer Bar in der großen Freiheit.
Das Aufstehen morgen wird uns schwer fallen 🤪






27.4.2004 – Samstag
Wir haben ausgeschlafen und waren dann im Schanzenviertel, die hippe, aber etwas abgenudelte Ecke von Hamburg. Nach einem Frühstück nahe der Bullerei überqueren wir im wahrsten Sinne des Wortes den Kinderlauf, um in den Botanischen Garten Planten und Blomen beim Messegelände zu gelangen. Die Bullerei by Tim Mälzer steht am Montag am Plan. Sowas darf man nicht auslassen, denn bei gutem Essen sind wir uns absolut einig!










Dann wartet schon die beeindruckende Elbphilharmonie mit einer tollen Führung auf uns. Leider gab es für uns kein Klangerlebnis, das ich aber mit Sicherheit nachholen werde.






Eine Kiezführung stand dann auch noch am Plan, die nicht nur quer durchs Rotlichtviertel mit vielen Infos führte, sonder auch durch eine ordentlichen, nicht vorhergesagten Platzregen. Wenn man somit nass bis auf die Haut ist, hilft dann nur noch Schnaps, Alsterwasser und tanzen im Safari Bierdorf auf der Großen Freiheit mit einigen aus der Gruppe. Das hat riesig Spaß gemacht, das Aufstehen morgen für den Fischmarkt wird uns ordentlich schwerfallen 😉






28.4.2024 – Sonntag
Wer feiern kann, kann auch aufsehen. Unter diesem Motto stellen wir für Sonntag den Wecker auf 4.45 Uhr, bestellen ein Taxi und lassen uns auf den Fischmarkt führen. Das gehört zu Hamburg dazu und darf man nicht versäumen.
Nachtschwärmer, frühe Vögel, müde und betrunkene, aufgedrehte und neugierige Menschen und natürlich wir wanden mehr oder minder ausgeschlafen oder noch munter zwischen Fischständen mit geräucherten oder frischen Fischen, Obst und Gemüse, Gebäck und Kaffee und eine Menge Ramsch. Um knapp nach 5 Uhr Früh ist es noch relativ ruhig, denn am Kiez hat noch nicht alles zu. Die Elbphilharmonie leuchtet in der Morgenröte und zeigt sich von der schönsten Seite. Ich gönne mir einen Kaffeepot zum Metbrötchen mit Zwiebel, richtig fein. Ab 7.00 Uhr spielt die Liveband in der Auktionshalle und da fließt dann wieder das Bier bei unglaublich guter Stimmung.













Elbphilharmonie


Nach einem guten Frühstück beobachten wir noch die Marathonläufer und feuern sie an und gehen bis zu den Landungsbrücken und wieder zurück bis Zum Schellfischposten, einerseits die ältest Hafenkneipe Hamburgs und andererseits der Austragungsort von der Sendung „Inas Nacht (läuft auf NDR und ist richtig toll!).

Wir gehen weiter bis zur Hafenfährstation Dockland-Fischereihafen und und fahren bis zur Station Museumshafen, Weil noch die Sonne scheint, ist unser nächstes Ziel die „Strandperle“ direkt am Elbstrand. Wir ergattern mit viel Glück einen Tisch und beobachten das bunte Treiben, die riesigen Containerschiffe und genießen die Sonne. Endlich ist es warm.








Elbstrand und Strandperle
Am Nachmittag müssen wir dringen Schlafnachholen und Martina ihre Blase an der Ferse versorgen. Zum Abendessen fahren wir mit dem Bus nach Blankenese, bewundern das Treppenviertel mit seinen entzückenden Häusern und lassen den Tag im Restaurant Ahrberg bei Scholle und Krabben und einem Glas Wein ausklingen.




29.4.2024 – Montag
Heute ist unser letzter Tag. Wir packen die Koffer und räumen noch unser Quartier auf und fahren mit dem Bus zum Bahnhof Altona, wo wir unser Gepäck und die dicken Jacken in einem Schließfach verstauen, da wir das nicht den restlichen Tag mit uns mitschleppen wollen.
Es scheint die Sonne und wir werden ein bisschen wehmütig. Wir suchen uns noch ein Café in Altona, genießen die wärmenden Sonnenstrahlen bei einem hervorragenden Kaffee im CODOS Roastery & Kitchen und planen unseren Tag.
Nachdem dem wir ja schon dem Herrn Henssler unsere Aufwartung gemacht haben, muss heute noch Tim Mälzers „Bullerei“ https://bullerei.com/ sein. Mit der Linie 15 kommt man vom Bahnhof Altona direkt dorthin und es ist jeden Cent wert den man bezahlt. Da wir rechtzitg dort waren, gab es auch einen Tisch in der Sonne für uns.






Von dort fahren wir an die Alster und machen noch die obligatorische Alsterbootsrundfahrt, bestaunen das beeindruckende Panorama, weiße Villen und die schöne Aussicht und sind erstaunt, wieviele öffentlichen Parks und Zugänge es hier gibt. Die Außenalster ist ungefähr so groß wie die untere Alte Donau, die halt „kleiner“ wirkt, weil das Gänsehäufel viel Platz einnimmt.







Es wird nun für uns an der Zeit nach einem letzten Bier auf den Landungsbrücken, zum Flughafen zu fahren. Es war wunderschön! Wir haben viel erlebt, gut gegessen, am Kiez gefeiert, sind jeden Tag an die 20.000 Schritte gegangen und freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Kurzreise.



Conclusio:
- Es gibt kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung
- Unbedingt die Hamburg-Card nehmen, zahlt sich jedenfalls aus
- Führung durch die Elbphilharmonie unbedingt vorbuchen
- Get your Guide bietet tolle Touren an, die man, wenn notwendig auch kurzfristig stornieren kann
- Blasenpflaster nicht vergessen
- Wenn man gut essen will, muss man reservieren, auch in Frühstückslokalen




