Ötschergräben 7.-9.8.2020

Mit der Mariazellerbahn fuhren wir von Winterbach nach Wienerbruck, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung durch den Grand Canyon Österreichs. Unser Weg führte uns am Lassingfall vorbei zum Schaukraftwerk Wienerbruck. Von dort ging es weiter zum Ötscherhias, wo wir uns eine gute Jause gönnten. Dort trennte sich dann die Spreu vom Weizen und wir wanderten nicht mehr mit Menschenmassen sondern fast allein bis zum Schutzhaus Vorderötscher, wo wir übernachteten. Gut, dass wir schon rechtzeitig reserviert hatten, sonst wäre nämlich kein Platz gewesen. 

Am Sonntag machten wir uns zu zweit auf den Weg zur Gemeindealpe. Der Weg führt steil durch den Wald hinauf bis zur Haller-Hütte In der Brach und von dort weiter über den Grad steil durch das Latschenfeld hinauf zur Gemeindealpe. Dort brennt zu Mittag schon sehr die Sonne hin, aber der Ausblick entschädigte für die Anstrengungen. Nach knapp 3 Kilometern und 900 Höhenmetern erreichten wir unser Ziel, das Terzerhaus, wo wir dann auch unsere Mitwanderer wieder trafen.

28. März – Am Mühlwasser

Damit man sieht, wo wir waren 😁

Das Mühlwasser ist wirklich ein wunderbares Naherholungsgebiet, das nicht überlaufen ist und wo man wunderbar spazieren gehen kann.

Es liegt zwischen der Alten Donau und dem Nationalpark Donau-Auen und ist ein wahres Juwel für Mensch und Tier. Es unterteilt sich in Oberes und Unteres Mühlwasser. Das Mühlwasser ist ein ehemaliger Arm der bis ca. 1870 unregulierten Donau, am Rande der Lobau. Beim Biberhaufenweg hat man die Möglichkeit direkt in den Nationalpark einzutauchen.

Bei der Hardeggasse liegt am Mühlwasser das Strandbad Stadlau mit einem sehr guten, bürgerlichen Restaurant, das jetzt leider aufgrund der Corona-Krise geschlossen hat. Ich freue mich aber jetzt schon auf die lauen Sommerabende, die man dort mit Blick aufs Wasser verbringen kann.

8. Woche – 5 Kg weniger

3. März 2020

Zeit für ein Update: Es verändert sich was. Nachdem das Plateau (Stehzeit ohne Gewichtsänderung), das nahezu 3 Wochen (!!) anhielt, überwunden ist, geht das Gewicht langsam weiter runter. Mit 67,2 kg kann ich schon viel besser leben. Das Ende der Fahnenstange ist aber noch nicht erreicht.

😁 Die Mahlzeiten werden bunter – viel Obst und Gemüse, weniger Fleisch.

Gebratene Kichererbsen

😁 Hosen, die seit Jahren ungetragen im Kasten liegen, passen wieder.

😁 wenn wir abends mal essen gehen, lasse ich halt das Frühstück aus, aber nie das Mittagessen.

😁 Ich habe mit Yoga begonnen, und es taugt mir total.

😁 Am Laufband werde ich schneller, ich füge Belastungsphasen (Steigung und Laufphasen) ein.

Neigung = Belastung

😁 Ich habe mir ein neues Ziel gesetzt.

Der Weg passt für mich, weil ich nicht das Gefühl habe, dass ich „verzichten“ muss oder dass mir etwas fehlt. Das heißt aber nicht, dass ich nicht diszipliniert sein muss. Die Richtung stimmt, und das ist gut

Marsa Alam – Ägypten 4.-11.1.2020

Tag 4 und 5, 8. und 9.1.2020

Seit gestern schlägt uns der starke Wind ein Schnippchen. Den gestrigen Tag konnten wir zwar am Strand, gut verbarrikadiert verbringen, am Wasser war es aber leider zu kalt. Auch beim Abendessen frieren wir wie die Schneider. Das trägt auch nicht sonderlich zur guten Laune bei.

Lisa und ich haben uns deshalb eine Kosmetikeinheit gegönnt, Urlioma hat in der Zwischenzeit die Kinder gehütet.

Was wir gelernt haben:

1. Im Winter muss man hier auf ein westseitiges Zimmer im neuen Haus bestehen, sonst erfriert man. Duschen geht zwar, aber irgendwann muss man das warme Wasser abdrehen.

2. Je teurer das Hotel, desto wärmer der Pool.

3. IMMER Hauben mitnehmen, der Wind verursacht bei mir Ohrenschmerzen.

4. Sollten wir hier nochmals herkommen, ist das JAZ MARAYA das Hotel unserer Wahl.

Marsa Alam – Ägypten 4.-11.1.2020

Tag 3 – 7.1.2020

Der heutige Tag war richtig schön warm. Lisa hat es mit den beiden Schlafmützen gerade noch zum Frühstück geschafft und danach machten wir uns auf den Weg zum Kinder Club im anderen JAZ Hotel. Meine Mutter und ich richteten uns beim Kinder Pool, das dort übrigens angenehm warm ist, ein. Der Kleine blieb mit Lisa im Club und der Gtoße kam mit uns zum Schwimmen mit. Leider währte die Freude nicht lange und wir wurden freundlich aber bestimmt aufgefordert, in unser Hotel zurückzukehren, da es für Fremde nicht erlaubt sei, die Pools zu nutzen 🤔😫🤦‍♀️ Tim war natürlich enttäuscht und wir etwas verärgert ob der Fehlinformationen, dass es anders wäre. Ich werde das aber noch abklären.

Also wanderten wir vorbei am unvermeidlichen Waffelstand zurück zum JAZ Solaya.

Am Nachmittag ging ich dann am Riff, im extra dafür abgegrenzten Bereich schnorcheln. So etwas hab ich noch nie gesehen! Wunderbar viele Fische und auch Rochen. Den Umgang mit der Gopro unter Wasser muss ich aber noch üben 🤪. Darum mache ich das morgen sicher noch einmal. Die Schnorchelmaske ist leider wenig kleidsam.

Marsmenschen???

Die Kinder gingen dann schlafen. Das ist dann die Urlaubsentspannungszeit für meine Mutter und mich. Wenn dann die Sonne immer tiefer sinkt, wird es auch schnell merklich kühler. Wir wollten aber noch nicht aufs Zimmer, also spazierten wir entlang der Bucht in Richtung Steigenberger Adults Coraya Hotel. Das ist eine richtig feine Anlage mit direktem Zugang zum Meer, was auf unserer Seite wegen des Riffs fehlt. Man sollte dort aber darauf achten, ein Zimmer in der Nähe des Pools zu haben, sonst läuft man Kilometer, weil die Anlage so groß und verwinkelt ist. Trotzdem aber wunderschön angelegt.

Nach dem Duschen und Umziehen und wecken der Kinder (18.00 Uhr nach 3 Stunden Schlaf!!) machten wir uns auf den Weg in ein orientalisches A la Carte Restaurant zum Abendessen.

18.00 Uhr nach 3 Stunden Schlaf!!

Das „Sofra“ kann man nur wärmstens empfehlen. Toller Service, sehr freundliches Personal und mich begeistert immer wieder der liebevolle Umgang der Menschen hier mit den Kindern.

Sofra

Marsa Alam – Ägypten 4.-11.1.2020

Tag 2 – 6.1.2020

Angel in the pool

Die meiste Zeit verbringen wir damit, für die Jungs Essen heranzuschaffen. Selbst wenn wir am Pool liegen, wird darüber geredet, wann und wo die nächste Mahlzeit stattfinden wird. Unglaublich, was diese beiden kleinen Menschen verdrücken können.

Korallen, die ich leider nicht mitnehmen darf

Heute haben wir mal die weitläufige Hotelanlage erkundet. Dabei hat meine Tochter den viel schöneren Kids Club im Nachbarhotel entdeckt, den man auch nutzen kann. Dort werden wir morgen, Tag 3, den Tag verbringen. Die Kids sind von den Schildkröten, die es dort gibt, begeistert.

Da kein Wind ging, war es richtig warm, sowohl am Pool  als auch am Meer. Darum war es auch fast spiegelglatt und wir konnten die bunten Fische im Riff und einen Rochen auch ohne Taucherbrille beobachten. Morgen soll es noch etwas wärmer werden, darum habe ich mir abends noch schnell eine Taucherbrille gekauft und werde heute mal schnorcheln gehen. Auf dem Teil kann man die Gopro befestigen und ich hoffe auf ein tolles Video mit vielen Fischen.

Junger Rochen im Riff

Am Abend gönnte ich mir noch eine sehr angenehme Massage.

Marsa Alam – Ägypten 4.-11.1.2020

Tag 1

Wenn 4 Generationen Urlaub machen (Urgroßmutter, Großmutter, Mutter, Kinder) dann, ja dann, kann man einiges erzählen 🤪 Darüber, wie viele Geschichten man dem größeren Enkelkind erzählt hat, wie viele Stanizel Popcorn man in einer halben Stunde essen kann, wie oft man in einer Minute Tina-Oma sagen kann … Und trotzdem macht es Spaß.

Die Nachhut (meine Mutter und ich) sind seit gestern Abend auch hier im Jaz Solaya Hotel am Roten Meer und sind überrascht, dass es nicht so warm ist, wie wir es erwartet haben. Womit wir gleich bei unserem größten Problem sind, dass sich die Heizung in unserem Zimmer nicht steuern lässt. Aber unter der Decke ist es kuschelig.

Es handelt sich um eine riesige Anlage rund um die Bucht zu der einige andere großen Hotels gehören.

Marsa Alam selbst liegt ca. 70 Kilometer südlicher, hier gibt es eigentlich nur Hotelanlagen. Was grundsätzlich für eine Woche Kurzurlaub in der Sonne egal ist.

All inklusive ist ja nicht so das meine, das Essen gibt es in Buffet Form, und meine Tochter musste schon die Erfahrung machen, dass man hier als alleinreisende Frau mit 2 kleinen Kindern bestenfalls geduldet wird. Alle lächeln zwar freundlich, bedient wird sie nur widerwillig. Da mussten erst die Großmütter auftauchen und mal auf den Tisch klopfen.

Kartenausschnitt

Wir waren heute schon beim Steg, der über das Riff zum Taucheinstiegplatz führt. Schon von dort aus bekommt man einen Eindruck davon, was sich da unter Wasser an Schönheit verbergen muss. Bunte Korallen und Fische laden zum Schnorcheln ein, aber dafür war es heute eindeutig zu windig und kalt, obwohl sich einige nicht abhalten ließen. Ich überlege trotz allem den Kauf einer Taucherbrille!

Danach flüchteten wir in die windgeschützte Poolzone, wo es dann angenehm warm war. Hier fand auch der ersten Geschichten-Marathon statt.

Voll in Action, aber nur nicht rein!

Die kleinen Jungs sind wie Jungvögel und wollen ständig gefüttert werden. Das artet fast in Stress aus 🤪 Damit sind wir 3 Erwachsenen gut beschäftigt.

31.12. – Jahresausklangspaziergang

Unterm Nussbaum

Jedes Jahr machen mein Mann und ich einen Spaziergang und verabschieden uns so vom alten Jahr. Heuer war ich krankheitsbedingt alleine unterwegs. Es hat mich bei 10 Grad und Sonnenschein (gestern minus 1,5 Grad!) absolut nichts daheim gehalten.

Ich wählte eine kurze Runde bei Stammersdorf ausgehend vom Steinernen Kreuz oberhalb der wohl schönsten Kellergasse Wiens in Richtung Bisamberg. Der Ausblick von dort oben ist atemberaubend. Der Föhnsturm hat mich dann in den Wald am Falkenberg getrieben, wo man wunderbar alleine unterwegs ist.

Blick Richtung nördlichen Stadtrand


In Richtung Zentrum, rechts der Kahlenberg

Jedenfalls freue ich mich auf viele Wanderungen und Ausflüge im kommenden Jahr, ann hoffentlich wieder gemeinsam mit meinem Mann. So ein Männerschnupfen kann einen schon ziemlich schwächen 🤣🤪

Irgendwie eine mystische Adresse 😉

In diesem Sonne wünsche ich auf diesem Weg allen Mitlesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes und zufriedenes 2020 🥂🍾🥳

27.12.2019 – Falkenstein im Weinviertel

Ruine Falkenstein

Wir waren wieder mal ein bisschen im Weinviertel unterwegs. Ich liebe es so „zwischen den Jahren“ spazieren zu gehen, ganz besonders in dieser verschlafenen Ecke nördlich von Wien, im Weinviertel, wo die Welt noch in Ordnung erscheint.

Ich bin allein mit meinem Mann, kein Mensch unterwegs. Ich hänge meinen Gedanken nach, bin eins mit mir und der Natur und genieße es, leben zu dürfen.

Es ist Zeit Danke zu sagen, für eine wunderbare Familie, für die Gesundheit, für viele schöne Momente mit Freunden, für das gute Leben, das ich leben darf.

Allen, die hier mitlesen, wünsche ich ein gutes neues Jahr und dass zumindest ein Teil eurer Wünsche in Erfüllung geht 🍾🥂🤗

Advent in Wien

Kekse Backstube Chaos

Wir hüten heute die Kleinen, damit Mama und Papa mal Ausgang haben. Damit die Kinder gut beschäftigt sind, habe ich schon gestern Nachmittag den Teig vorbereitet. Tim hatte kurz beim Ausstechen Spaß, danach mehr beim Verkosten.

Sonst war ich in den letzten Tagen einige Male in der Stadt unterwegs.

Ich mag das Glitzern und Leuchten so sehr. Es zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Da können mir weder die Menschenmassen in der Stadt noch das Granteln ihrer Bewohner etwas anhaben.

Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz
Aperol in der Wienerin am Petersplatz

Wenn man dann Freitag Abend auch noch mit einer lieben Freundin unterwegs ist und gemeinsam durch die Stadt flaniert, die Luster am Graben bei heißem Punsch bewundert, dem Stephansdom zuzwinkert, über den Kohlmarkt zur Hofburg mitten in der Nacht spaziert, dann weiß ich es zu schätzen, wie gut es mir geht und wie gerne ich hier wohne.

Abschlussglaserl um Mitternacht bei 12,5 Grad (!!) auf der Terrasse

Christbaum und der berühmte Herzerlbaum im Rathauspark