Sardinien 14.5.

Der heutige Ausflug führte uns zunächst zur beeindruckenden Ausgrabungsstätte Nuraghe La Prisgiona nahe Arzachena. Die Ruinen des ehemaligen Dorfes aus der Bronzezeit und der mächtige steinerne Hauptturm geben faszinierende Einblicke in die frühe Geschichte Sardiniens. Besonders beeindruckend war die Bauweise des Turms: Eine geschickt angelegte Treppe im Inneren sowie die gesamte Konstruktion in Trockenbauweise zeugen von erstaunlicher Baukunst und handwerklichem Können.

Nuraghe La Prisgiona

Anschließend führte uns die Reise in das Hafenstädtchen Palau, von wo aus wir mit der Fähre zur Insel La Maddalena übersetzten. Die Überfahrt dauerte etwa 20 Minuten und bot bereits wunderschöne Ausblicke auf das tiefblaue Meer. Während der Inselrundfahrt eröffneten sich immer wieder herrliche Panoramen auf die sardische Küstenlandschaft und die vielen kleinen Inseln des Archipels.

Der kräftige Wind blieb auch heute unser ständiger Begleiter, diesmal zusammen mit dichten Wolken am Himmel. Zur Mittagszeit stärkten wir uns mit einem typisch italienischen Essen – Pizza und frischer Caprese – bevor es mit der Fähre zurück nach Palau und entlang der Bucht von Cannigione zurück zum Hotel ging.

Sardinien 11.5.2026 🌞🌬

Heute führte uns unsere Reise durch die beeindruckende Granitlandschaft der Gallura im Nordosten Sardiniens. Vorbei an unzähligen Korkeichen, sanften Hügeln und malerischen Weingärten ging es von Porto Cervo über Arzachena bis nach Tempio Pausania.

Besonders Tempio Pausania verzauberte uns mit seinem ganz eigenen Charme: Die historische Altstadt und die imposante Basilika San Pietro sind vollständig aus Granit erbaut und verleihen dem Ort eine außergewöhnliche Atmosphäre. In den engen, verwinkelten Gassen reihten sich kleine Geschäfte, gemütliche Cafés und liebevoll gestaltete Plätze aneinander – ein Ort, der zum Schlendern, Entdecken und Verweilen einlädt. Der Hahn, das Kennzeichen der Region, verfolgt uns auf Schritt und Tritt.

Taschen aus Kork, ich wurde nicht schwach 😉
Die sardische Flagge
Kork ist in verschiedensten Ausführungen zu finden.
Der Kapuziner

Elefantenfelsen

Weiter führte uns unsere Reise an die Westküste Sardiniens in die historische, einst von den Genuesen geprägte Stadt Castelsardo. Wie ein Adlernest thront die malerische Altstadt hoch oben auf einem Felsen über dem Meer und bietet schon von weitem einen beeindruckenden Anblick.

Mit einem Shuttlebus gelangten wir bis zum Eingang der Altstadt, von wo aus sich ein wunderschöner Spaziergang durch die engen Gassen eröffnete. Von der Aussichtsplattform genossen wir einen traumhaften Blick auf den Hafen und das tiefblaue Mittelmeer. Zwar pfiff uns ein kräftiger, stürmischer Wind um die Ohren, doch die warme Sonne sorgte dafür, dass wir die besondere Atmosphäre dieses Ortes trotzdem in vollen Zügen genießen konnten.

Nach insgesamt 260 Buskilometern und etlichen Schritten erreichen wir gegen 17.30 Uhr müde das Hotel.

Cadtelsardo
Ein angenehmer Abschluss des Tages

15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

2.7. Venedig

Heute steht Burano auf dem Plan. Nach dem gestrigen Regen scheint heute die Sonne und der Himmel ist blitzblau. Nach einem Kaffee und einem Croissant am Campo S. Barnaba gehen wir über Rialto gemeinsam mit hunderten anderen Touristen zum Vaporetto Anlager F.te Nuove. Es ist schon ziemlich heiß, wir erreichen das Schiff und ersparen uns 20 Minuten Wartezeit.

Burano empfängt uns mit seinen kunterbunten Häuschen und es gefällt auch Edward ausgenommen gut. Wir schlendern dann noch zum Weingut und Restaurant Venissa, das ich vor einem Jahr entdeckt habe, und fahren danach zurück in die Stadt.

Nach der Nachmittagspause treffen wir uns mit Bekannten von unserer Marokko Reise zum Abendessen. Auch heute steigt wieder das Wasser und teilweise bekommen die Menschen in den Restaurants nasse Füße und Umwege müssen in Kauf genommen werden.

Essen mit Abkühlung

Trotz Hitze sind wir fast 20.000 Schritte durch Venedig gegangen. Diese Stadt würde auf Dauer schlank machen 😉

15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

1.7. Venedig

Es ist wieder stark bewölkt und somit fällt uns der Abschied von Finale Ligure nicht so schwer. Alles ist gut und schnell eingepackt und wir starten gleich nach dem Frühstück los in Richtung Venedig. Für die knapp 470 Kilometer brauchen wir ungefähr 5 Stunden und es wird umso wärmer und sonniger je weiter wir Richtung Osten fahren. Wir wissen noch nicht, dass es für Venedig für den Abend eine Gewitterwarnung gibt.

Vom Parkhaus bringt uns das Vaporetto zur Haltestelle Zattere, von wo es noch ein kurzer Weg zu unserem Hotel ist. Am Weg machen wir natürlich Halt in der Enoteca Schiavi. Zum Einstimmen müssen Brötchen und ein Glas Pinot Grigio sein 😃

Das Quartier ist schnell gefunden, ich kämpfe aber wieder einmal mit Mail und Booking.com um die Herausgabe des Türcodes. Bei sowas kann ich dann schnell die Nerven schmeißen.

Nach einer Ruhepause machen wir uns auf den Weg zur Rialto-Brücke. Der Himmel ist mittlerweile tiefgrau, Sturmböen blasen uns ausreichend Staub in die Augen und wir retten uns vor den ersten Regentropfen in eine Bar und dann noch in ein Lederwarengeschäft. Die Handtasche in Orange ist mich angesprungen, ich kann nichts dafür! 😁🤪

An der Rialto Brücke schüttet es dann wie aus Kübeln. Warten bringt nichts, Mini Aqua Alta gibt es auch schon und wir beschließen einen Regenschutz zu kaufen und uns zum Treffpunkt mit den Lenzen aufzumachen. Ich muss gestehen, Wind, Regen, ein nasses Handy, beschlagene Brillen und ich sind eine schlechte Kombi.

Aber das Essen war sehr gut, das Treffen natürlich auch und der Abend sehr gelungen. Der Heimweg war dann auch wieder trocken. Hoffentlich  ist es morgen wieder schön und sonnig!

Aqua Alta

15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

30.6. – Finale Ligure

Was für ein entspannter Tag. Nicht nur, dass wir ausgeschlafen  und das Frühstück aufs Zimmer serviert bekommen haben, sind wir fast den ganzen Tag, trotz Wolken, am Strand gelegen. Hier ist es ohne Sonne fast kühl (ich traue es mir ob der Temperaturen daheim kaum sagen 🙈).

Frühstück vom Feinsten
Sonnenfenster

Weil wir damit gar nicht gerechnet haben, „mussten“ wir neue Badesachen kaufen. Wirklich ein Malheur 🤪

Den Abend verbringen wir vor unserem Zimmer mit Blick aufs Meer und morgen geht es zeitig los, weil wir einige Kilometer bis zu unserem nächsten Ziel, Venedig, runterspulen müssen.

Wir freuen auf ein Treffen und Abendessen mit den Lenzen!!!

15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

27.6. Saint Cyr sur Mer – Villeneuve-Loubet

Den Vormittag haben wir noch an dem coolen Strand wie gestern verbracht und auch dort gegessen und uns gegen 13.00 Uhr auf den Weg Richtung Nizza gemacht.

Ehrlich, ich verstehe den Hype um die Gegend zwischen Cannes und Nizza überhaupt nicht und schon gar nicht, warum hier soviele Yachten herumschwimmen. Es ist nicht schön. Es gibt zwar kilometerlange Strände aber keine Buchten, keine schöne Landschaft, nichts Vergleichbares mit der Calanque. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin. Die Côte d’Azur kann in meinen Augen nichts. Schade für die vielen Kilometer und die vertane Zeit. Es wäre klüger gewesen, weiter westlich zu bleiben und auch billiger.

Das Hotel hier ist nett, das kleinste zwischen Hochhäusern, mit Meerblick immerhin. Der Rest zu vergessen.

Ich muss mir für morgen etwas einfallen lassen, sonst bekomme ich die Krise.

Nach der veritablen Krise und einem Schläfchen haben wir uns doch noch aufgerafft und fuhren nach Antibes.  Die Landschaft rundherum hat sich nicht geändert, aber dieses Städtchen hat nun einiges wieder gut gemacht. Schöne Altstadt, toller Hafen und noch besseres Essen hoben meine Laune 😄

15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

26.6. Saint Cyr sur Mer, Calanque de Port d’Alon

Heute gönnen wir uns einen richtigen Urlaubstag mit allem was dazu gehört- schlafen  lesen, schwimmen, schlafen, essen, schlafen, … 😉 Das mit dem Schwimmen hat wegen der Quallen erst am Nachmittag funktioniert. Das Meer ist jedoch erfrischend kühl, damit habe ich ehrlich nicht gerechnet. Und wer den Mund so voll nimmt, muss dann auch wirklich rein 🥶 Fein war es trotzdem.

Erstaunlich, dass man selbst am Strand von Calanque de Port d’Alon so ein tolles Restaurant entdeckt, wo man bestenfalls mit einer Imbissbude, wenn überhaupt,  rechnet. Tonton Ju hat einige Sterne, hohe Preise ist aber sensationell gut!