1. – 4. Juli 2021 Theaterwanderung Krimml

1. Juli 2021

Lange Anfahrt mit Zwischenstopps in Radstadt und Zell/See. Ankunft ca. 18.00 Uhr im Alpengasthof Rechtegg nach ungefähr 500 Kilometern. Es ist wieder so gemütlich wie schon vor 2 Jahren. Hotel mit Familienanschluss

https://www.rechtegg.de/phone/index.html

2. Juli 2021

Ich kann schon um 5 Uhr nicht mehr schlafen. Das kommt, wenn man mit den Hühnern ins Bett geht 😀

Und was sehe ich? Wolken, nichts als Wolken bei 7 Grad! Vorige Woche hatte es noch über 30 Grad.

Die Theaterwanderung startet um 9.00 Uhr beim Musikpavillon in Krimml. 27 Wanderlustige finden sich ein und wandern gemeinsam mit den Schauspielern zuerst entlang des alten Tauernweges den Wasserfällen entlang. Am Weg sehen wir Szenen zur Flucht der Juden im Jahr 1947 über den Krimmler Tauern nach Italien. Das Wandertaxi bringt uns dann zum Tauernhaus und später bis zur Abzweigung, wo es dann zu Fuß weiter bis zur Windbach Alm geht. An unterschiedlichen Stellen werden weitere Szenen gespielt und Hans erzählt uns viel Interessantes über einen Teil der Geschichte, von dem ich bislang nichts wusste. Sehr beeindruckend und berührend.

Und nicht zu vergessen: es scheint sogar die Sonne.

3. Juli 2021 Wanderung zur Warnsdorfer Hütte

Nach einem sehr Guten Frühstück bringt uns um 9.15 das Wandertaxi zum Talschluss bei der Innerkeesalm.

Von dort geht es dann zu Fuß über Stock und Stein, über schmale steile Wege hinauf auf 2340 m. Das Wetter ist traumhaft. Der Gletscher leuchtet im Sonnenlicht. Zwischen noch blühendem Almrausch und Enzian geht es stetig bergauf. Nach der ersten Steigung geht es zum Durchschnaufen ein Stück flach dahin. Dort liegt noch Schnee und die Hütte ist in Sicht, doch noch trennen uns 300 Höhenmeter.

Diese 300 Höhenmeter sind ziemlich anstrengend und steil, doch die Ausblicke ins Krimmler Achental und zum Gletscher und die umliegenden Berge machen das alles wett.

Auf der Hütte gibt es dann Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Die richtige Stärkung für den Abstieg und das Hinauswandern aus dem Tal.

Kurz dazu ein paar Eckdaten:

Vor dem Rückweg haben wir uns etwas gefürchtet da das Absteigen nicht weniger anstrengend ist und dann noch gute 7 Kilometer zurück zum Tauernhaus in der Sonne vor uns lagen. Aber von der Krimmler Ache, die sich neben uns durchs Tal mäandert wehte immer ein kühles Lüfterl und es gibt so vieles zu bestaunen, dass die Zeit wie im Flug verging und die Kilometer kaum auffielen.

Wollgras

Wir kommen sicher wieder! Es gibt noch so vieles zu erwandern und im Krimmler Tauernhaus fühlten wir uns richtig wohl.

Hier der Link:

https://www.krimmler-tauernhaus.at

Mühlviertel 2. – 6. Juni 2021

2.6.2021

Gleich nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg Richtung Bad Leonfelden. Wir wollen das Fronleichnam Wochenende mit Freunden in einer Ferienwohnung der Waldschenke am Sternberg verbringen. Wir wählen die schöne cabriogeeignete Route über Zwettl und Freistadt und das Wetter spielt auch mit.

Wir treffen D & R im Kulturgasthof Pammer in Guttenbrunn bei einem sehr guten aber deftigen Mühlviertler Abendessen und fahren dann gemeinsam in unser Quartier. Das ist praktisch und hat alles was man braucht, aber leider schon bessere Zeiten gesehen. Ich sage nur 70er Jahre Charme. Aber wir wollen uns erholen und wandern und dafür reicht es allemal.

Total müde fallen wir schon sehr bald ins Bett. Außerdem steht ja Wandern für den nächsten Tag am Plan.

3. Juni 2021

Sternsteinrunde inklusive Warte

Es erwartet uns wunderbares warmes Wetter und wir machen uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg. Gleich hinter dem Haus geht der Wanderweg los und führt uns zuerst Rund um den Sternstein auf einer schönen Forststraße durch den frischgrünen Wald. Da gibt es nicht nur Frösche zu retten und Blindschleichen oder doch Ringelnattern auf Waldwegen zu sehen, es herrscht auch reger Wander- und Mountainbike-Betrieb.

Der Aufstieg zur Warte auf 1125 m war dann ein bisschen anstrengend, doch der Rundumblick von oben sensationell. Im Süden bis zum Gr. Priel und zum Gesäuse, im Norden der Moldaustausee und Wald soweit das Auge reicht.

Danach gönnten wir uns ein Eis in Bad Leonfelden, das wir bei einer kurzen Tour ins Moor am Moorlehrpfad (4 Kilometer) abmarschierten 😃🤣

Erkenntnis des Tages: So müde, dass der Wein abends übrig bleibt

4. Juni 2021

Ausflug nach Lipno und Krumlov Tschechien

Wir nützen das Traumwetter für einen Ausflug nach Tschechien. Bei Guglwald besuchen wir vor dem Grenzübertritt noch das Mahnmal des Eisernen Vorhangs und fahren dann weiter nach Lipno. Dort gibt es einen Baumwipfelweg mit Aussichtsturm, auf den sogar ich mit meiner Höhenangst dank breiter Wege hinaufkomme.

Danach fahren wir weiter nach Krumau, das mich jedes Mal wieder begeistert und diesmal noch viel mehr, da kaum Touristen unterwegs sind. So leer erlebt man dieses pittoreske Städtchen fast nie. Wir gehen unendlich viele Schritte kreuz und quer, auf und ab, durch Museum und auf Türme, genießen gutes Essen an der Moldau und ein Eis und sind etwas traurig, keine Paddelboottour gebucht zu haben.

5. Juni 2021

10-Mühlenwanderweg, Reichenthal

Da der Wetterbericht nichts Gutes verheißt, brechen wir noch schnell zu einer Wanderung entlang des Mühlenwegs auf. Wir haben uns da auch Mühlen erwartet, doch keine einzige betriebene Mühle gefunden, sondern nur Schautafeln zu längst nicht mehr vorhandenen entdeckt. Der Weg führt entlang der tschechischen Grenze, war sehr schön, aber nicht das was wir erwartet haben. Kurz vor der einzig gastwirtschaftlich betriebenen ehemaligen Lorenzmühle begann es zu regnen und bevor das Gewitter über uns hereinbrach, konnten wir dort unterschlüpfen. Immerhin haben wir 10 von 14 Kilometern geschafft, gut gegessen und jemanden gefunden, der Edward zu unserem Auto in Reichenthal mitgenommen hat. Er holte uns drei dann ab und ersparte uns viele Schritte im Regen.

6. Juni 2021

Wir sind dankbar für die letzten schönen Tage. Heute Nebel und Regen.

Ötschergräben 7.-9.8.2020

Mit der Mariazellerbahn fuhren wir von Winterbach nach Wienerbruck, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung durch den Grand Canyon Österreichs. Unser Weg führte uns am Lassingfall vorbei zum Schaukraftwerk Wienerbruck. Von dort ging es weiter zum Ötscherhias, wo wir uns eine gute Jause gönnten. Dort trennte sich dann die Spreu vom Weizen und wir wanderten nicht mehr mit Menschenmassen sondern fast allein bis zum Schutzhaus Vorderötscher, wo wir übernachteten. Gut, dass wir schon rechtzeitig reserviert hatten, sonst wäre nämlich kein Platz gewesen. 

Am Sonntag machten wir uns zu zweit auf den Weg zur Gemeindealpe. Der Weg führt steil durch den Wald hinauf bis zur Haller-Hütte In der Brach und von dort weiter über den Grad steil durch das Latschenfeld hinauf zur Gemeindealpe. Dort brennt zu Mittag schon sehr die Sonne hin, aber der Ausblick entschädigte für die Anstrengungen. Nach knapp 3 Kilometern und 900 Höhenmetern erreichten wir unser Ziel, das Terzerhaus, wo wir dann auch unsere Mitwanderer wieder trafen.

19.Woche – 8 Kilo weniger

Meine „Foltergeräte“ und ich nach der Yoga-Einheit

Es tut sich, wie man sieht, gar nichts. Corona verlangt mir einiges ab. Eiserne Disziplin einerseits, damit ich meine Sporteinheiten auch wirklich mache und nicht ständig zum Kühlschrank gehe und andererseits Durchhaltevermögen, weil ich seit mehr als 3 Wochen auf einem Plateau stehe und mich von dort nicht wegbewege trotz Disziplin und trotzdem dran bleibe. Manchmal bin ich knapp unter 64 kg, dann wieder drüber, das geht ständig so auf und ab.

Außerdem muss ich den Urlaub, der seit Monaten für eine Wanderreise nach Italien (die natürlich storniert wurde) gemeldet war, konsumieren und das bei total schlechtem Wetter. Da ist es wochenlang schön, heiß und angenehm und ich beobachte das von meinem Schreibtisch im Home-Office aus und kaum tritt man den Urlaub an, beginnt es bei 10° C zu regnen. Ich bin dementsprechend sauer.

Der Garten im Regen

Aber da ich es nicht ändern kann, mache ich das Beste daraus. Gehe brav aufs Laufband, mache Yoga-Einheiten, räume mit meinem Mann im Keller die Möbel um, schreibe Tagebuch, genieße trotz allem die Zeit und ärgere mich nicht über die Zahlen auf der Waage.

Was nehme ich in die nächsten Wochen mit:

  • Eines meiner Dirndl passt wieder und ich habe den Wunsch nach einem Urlaub im Ausseer Land beim Göttergatten deponiert und auch den Wunsch nach einem Ausseer Dirndl 😉
  • Mein Körper zeigt mir sehr offensichtlich, dass ER sein Wohlfühlgewicht offenbar erreicht hat.
  • Ohne dem Glaserl Wein am Abend geht es auch sehr gut und es fehlt mir nichts.
  • Wieder Freunde zum Wandern treffen dürfen macht glücklich!
Nahe Gumpoldskirchen
Wandern mit Petra, hier und nicht in Italien

16. Woche – 8 Kilo weniger

Es zieht sich wie Strudelteig, aber es wird weniger, aber langsamer. Das Home Office fordert Tribut. Ich stehe trotzdem jeden Tag auf und gehe aufs Laufband in der Früh. Meistens 40 Minuten, manchmal weniger. Ich mache zweimal in der Woche Yoga und wenn ich noch nicht genug Schritte angesammelt habe, gehe ich abends eine Runde laufen. Aber das ist alles nichts Neues.

Neu ist, dass mir wieder Hosen passen, die ich seit Jahren nicht mehr angehabt habe, dass das Dirndl, das ich mir voriges Jahr gekauft habe viiiieeel zu groß ist – vor allem weil meine Oberweite so gut wie nicht mehr vorhanden ist 😉 – und ich mich jetzt wieder ganz gerne im Spiegel anschaue ohne dass ich beschämt wieder wegschaue. Natürlich wäre jetzt Krafttraining angesagt, da da viel Haut ist, die mit Muskeln unterfüttert werden sollte, aber das macht mir nicht Spaß (habe ich wohl schon mal erwähnt) und drum tu ich das zu selten. Obwohl die Hanteln neben mir liegen und laut nach mir schreien. Ich höre da einfach nicht hin.

Zum Thema Gartengestaltung, Paradeiseranzucht und Spaziergänge:

Ein kleiner Teil der Anzucht ist schon in Töpfe und ins Hochbeet übersiedelt und jeden Abend abgedeckt, da es noch zu kalt ist in der Nacht, aber in der Küche wäre kein Platz mehr gewesen. Ich bin neugierig, ob die Eigenzucht auch Früchte trägt.

Das Biotop im Garten ist jetzt auch endlich fertig und das Fensterübungsstück unseres Tischlersohnes hat endlich seinen gebührenden Platz gefunden.

Biotop Ecke mit Fenster 😁

Spaziergänge gab es letztes Wochenende auch. Nicht nur um dem Lagerkoller etwas entgegenzusetzen sondern auch und vor allen Dingen um etwas Bewegung zu machen. Das Weinviertel im allgemeinen und die Gegend um den Buschberg im besonderen bieten sich dafür an. 7 Kilometer ist man da schnell gegangen und da ja keine Lokale offen haben, kommt man zu einem gemütlichen Picknick mit Aussicht.

Schönes Weinviertel
Picknick mit Aussicht

28. März – Am Mühlwasser

Damit man sieht, wo wir waren 😁

Das Mühlwasser ist wirklich ein wunderbares Naherholungsgebiet, das nicht überlaufen ist und wo man wunderbar spazieren gehen kann.

Es liegt zwischen der Alten Donau und dem Nationalpark Donau-Auen und ist ein wahres Juwel für Mensch und Tier. Es unterteilt sich in Oberes und Unteres Mühlwasser. Das Mühlwasser ist ein ehemaliger Arm der bis ca. 1870 unregulierten Donau, am Rande der Lobau. Beim Biberhaufenweg hat man die Möglichkeit direkt in den Nationalpark einzutauchen.

Bei der Hardeggasse liegt am Mühlwasser das Strandbad Stadlau mit einem sehr guten, bürgerlichen Restaurant, das jetzt leider aufgrund der Corona-Krise geschlossen hat. Ich freue mich aber jetzt schon auf die lauen Sommerabende, die man dort mit Blick aufs Wasser verbringen kann.

Bemerkenswert

13. Woche – 7,15 kg weniger

Tja, was soll man sagen. Es geht runter, trotz Corona Krise, trotz Isolation, trotz Heißhungerattacken, trotz weniger Bewegung, …

Ich muss mich mittlerweile wirklich zwingen, in der Früh die Laufschuhe anzuziehen und entweder auf das Laufband oder hinaus zu gehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass es in den letzten Tagen sehr kalt war und der Pyjama zur Zeit mein liebstes Kleidungsstück ist. Aber trotzdem: Ich mache Yoga und unterstütze damit weiterhin mein Yoga-Studio, da ich die Online-Stunden kaufe, die sie anbieten, und nicht nur von YouTube irgendwelche runtersauge, ich habe meine Hanteln aus dem Keller geholt, weil damit kann man auch während Telefonkonferenzen trainieren (sieht ja keiner!! Ob ich wohl je wieder freiwillig ins Büro gehe ;-)) und wenn ich mein Mindestschrittepensum abends nicht erreicht habe, nutze ich mein Laufband. ICH.BIN.MOTIVIERT. Mein Mantra. Das Big Picture halte ich mir dann doch täglich vor mein inneres Auge, damit hier nichts aus dem Ruder läuft. Eines meiner alten Dirndl passt schon fast wieder.

Mein Mann versorgt mich mit gesundem Essen und dafür bin ich ihm umendlich dankbar. Er bezeichnet sich selbst als dislocierte Rathauskantine (obwohl wir dort gar keine haben!) – ich werde sofort nach der Corona-Krise anregen, dass er für uns das Kochen übernimmt. Er macht das hervorragend – so gut, dass ich nicht zunehme 🙂

Am Mühlwasser und Birnenblüte im Garten

Am Wochenende waren wir trotz allem lange spazieren. Wir wählten den Weg entlang des Mühlwassers bis zum Biberhaufenweg, weil dort relativ wenig Menschen unterwegs sind und man gut ausweichen kann und weil man dorthin zu Fuß kommt und nicht irgendwohin mit dem Auto fahren muss. Eine Seite hin, auf der anderen Seite zurück, in Summe 10 Kilometer. In der Zwischenzeit konnten die kleinen und großen Kinder ansteckungsschonend und den Vorgaben entsprechend den Garten nutzen. Wer weiß, wie lange das überhaupt noch möglich ist, da die Maßnahmen verschärft werden.

Und wenn mich das Büro nicht braucht oder mir sonst irgendwie langweilig wird, kümmere ich mich um meine Paradeissetzlinge. Ich ziehe sie aus den Samen der vorjährigen Ernte, weil die Früchte (Ochsenherz und irgendwelche Salatparadeiser) so schmackhaft und gut waren. So wie es aussieht, kann ich die halbe Familie mit Setzlingen versorgen!

Da wachsen sie dahin … 🍅🍅🍅😁

10. Woche – 6,5 kg

Die Waage spricht ….

– 6,5 Kilogramm- unglaublich, wie sich mein Körper verändert. Ich mag grundsätzlich das was ich im Spiegel sehe. Ich habe eine Taille! Dachte schon, die wäre auf ewige Zeiten verschwunden. Es ist halt jetzt ziemlich viel Schlabberhaut da. Die Frage die ich mir stelle ist, ob sich das auch irgendwann zurückbildet.

Vielleicht probiere ich ja mal eines meiner alten Dirndl an 🤭 Könnte sein dass eines davon schon wieder passt.

Dank Corona wird halt jetzt der Speiseteller etwas weniger bunt sein. Erstens gehen wir weniger einkaufen und zweitens ist dann, wenn wir gehen, schon alles leergeräumt. Als würde morgen der Krieg ausbrechen.

Aber auch das werden wir überstehen. Hauptsache ist, wir werden nicht krank.

Dafür ist jetzt mehr Zeit um Dinge im Haus zu erledigen, die wir seit langem immer wieder aufgeschoben haben. Und Yoga kann man ja auch alleine, ohne Kurs machen.