Ötschergräben 7.-9.8.2020

Mit der Mariazellerbahn fuhren wir von Winterbach nach Wienerbruck, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung durch den Grand Canyon Österreichs. Unser Weg führte uns am Lassingfall vorbei zum Schaukraftwerk Wienerbruck. Von dort ging es weiter zum Ötscherhias, wo wir uns eine gute Jause gönnten. Dort trennte sich dann die Spreu vom Weizen und wir wanderten nicht mehr mit Menschenmassen sondern fast allein bis zum Schutzhaus Vorderötscher, wo wir übernachteten. Gut, dass wir schon rechtzeitig reserviert hatten, sonst wäre nämlich kein Platz gewesen. 

Am Sonntag machten wir uns zu zweit auf den Weg zur Gemeindealpe. Der Weg führt steil durch den Wald hinauf bis zur Haller-Hütte In der Brach und von dort weiter über den Grad steil durch das Latschenfeld hinauf zur Gemeindealpe. Dort brennt zu Mittag schon sehr die Sonne hin, aber der Ausblick entschädigte für die Anstrengungen. Nach knapp 3 Kilometern und 900 Höhenmetern erreichten wir unser Ziel, das Terzerhaus, wo wir dann auch unsere Mitwanderer wieder trafen.

19.Woche – 8 Kilo weniger

Meine „Foltergeräte“ und ich nach der Yoga-Einheit

Es tut sich, wie man sieht, gar nichts. Corona verlangt mir einiges ab. Eiserne Disziplin einerseits, damit ich meine Sporteinheiten auch wirklich mache und nicht ständig zum Kühlschrank gehe und andererseits Durchhaltevermögen, weil ich seit mehr als 3 Wochen auf einem Plateau stehe und mich von dort nicht wegbewege trotz Disziplin und trotzdem dran bleibe. Manchmal bin ich knapp unter 64 kg, dann wieder drüber, das geht ständig so auf und ab.

Außerdem muss ich den Urlaub, der seit Monaten für eine Wanderreise nach Italien (die natürlich storniert wurde) gemeldet war, konsumieren und das bei total schlechtem Wetter. Da ist es wochenlang schön, heiß und angenehm und ich beobachte das von meinem Schreibtisch im Home-Office aus und kaum tritt man den Urlaub an, beginnt es bei 10° C zu regnen. Ich bin dementsprechend sauer.

Der Garten im Regen

Aber da ich es nicht ändern kann, mache ich das Beste daraus. Gehe brav aufs Laufband, mache Yoga-Einheiten, räume mit meinem Mann im Keller die Möbel um, schreibe Tagebuch, genieße trotz allem die Zeit und ärgere mich nicht über die Zahlen auf der Waage.

Was nehme ich in die nächsten Wochen mit:

  • Eines meiner Dirndl passt wieder und ich habe den Wunsch nach einem Urlaub im Ausseer Land beim Göttergatten deponiert und auch den Wunsch nach einem Ausseer Dirndl 😉
  • Mein Körper zeigt mir sehr offensichtlich, dass ER sein Wohlfühlgewicht offenbar erreicht hat.
  • Ohne dem Glaserl Wein am Abend geht es auch sehr gut und es fehlt mir nichts.
  • Wieder Freunde zum Wandern treffen dürfen macht glücklich!
Nahe Gumpoldskirchen
Wandern mit Petra, hier und nicht in Italien

16. Woche – 8 Kilo weniger

Es zieht sich wie Strudelteig, aber es wird weniger, aber langsamer. Das Home Office fordert Tribut. Ich stehe trotzdem jeden Tag auf und gehe aufs Laufband in der Früh. Meistens 40 Minuten, manchmal weniger. Ich mache zweimal in der Woche Yoga und wenn ich noch nicht genug Schritte angesammelt habe, gehe ich abends eine Runde laufen. Aber das ist alles nichts Neues.

Neu ist, dass mir wieder Hosen passen, die ich seit Jahren nicht mehr angehabt habe, dass das Dirndl, das ich mir voriges Jahr gekauft habe viiiieeel zu groß ist – vor allem weil meine Oberweite so gut wie nicht mehr vorhanden ist 😉 – und ich mich jetzt wieder ganz gerne im Spiegel anschaue ohne dass ich beschämt wieder wegschaue. Natürlich wäre jetzt Krafttraining angesagt, da da viel Haut ist, die mit Muskeln unterfüttert werden sollte, aber das macht mir nicht Spaß (habe ich wohl schon mal erwähnt) und drum tu ich das zu selten. Obwohl die Hanteln neben mir liegen und laut nach mir schreien. Ich höre da einfach nicht hin.

Zum Thema Gartengestaltung, Paradeiseranzucht und Spaziergänge:

Ein kleiner Teil der Anzucht ist schon in Töpfe und ins Hochbeet übersiedelt und jeden Abend abgedeckt, da es noch zu kalt ist in der Nacht, aber in der Küche wäre kein Platz mehr gewesen. Ich bin neugierig, ob die Eigenzucht auch Früchte trägt.

Das Biotop im Garten ist jetzt auch endlich fertig und das Fensterübungsstück unseres Tischlersohnes hat endlich seinen gebührenden Platz gefunden.

Biotop Ecke mit Fenster 😁

Spaziergänge gab es letztes Wochenende auch. Nicht nur um dem Lagerkoller etwas entgegenzusetzen sondern auch und vor allen Dingen um etwas Bewegung zu machen. Das Weinviertel im allgemeinen und die Gegend um den Buschberg im besonderen bieten sich dafür an. 7 Kilometer ist man da schnell gegangen und da ja keine Lokale offen haben, kommt man zu einem gemütlichen Picknick mit Aussicht.

Schönes Weinviertel
Picknick mit Aussicht

28. März – Am Mühlwasser

Damit man sieht, wo wir waren 😁

Das Mühlwasser ist wirklich ein wunderbares Naherholungsgebiet, das nicht überlaufen ist und wo man wunderbar spazieren gehen kann.

Es liegt zwischen der Alten Donau und dem Nationalpark Donau-Auen und ist ein wahres Juwel für Mensch und Tier. Es unterteilt sich in Oberes und Unteres Mühlwasser. Das Mühlwasser ist ein ehemaliger Arm der bis ca. 1870 unregulierten Donau, am Rande der Lobau. Beim Biberhaufenweg hat man die Möglichkeit direkt in den Nationalpark einzutauchen.

Bei der Hardeggasse liegt am Mühlwasser das Strandbad Stadlau mit einem sehr guten, bürgerlichen Restaurant, das jetzt leider aufgrund der Corona-Krise geschlossen hat. Ich freue mich aber jetzt schon auf die lauen Sommerabende, die man dort mit Blick aufs Wasser verbringen kann.

Bemerkenswert

13. Woche – 7,15 kg weniger

Tja, was soll man sagen. Es geht runter, trotz Corona Krise, trotz Isolation, trotz Heißhungerattacken, trotz weniger Bewegung, …

Ich muss mich mittlerweile wirklich zwingen, in der Früh die Laufschuhe anzuziehen und entweder auf das Laufband oder hinaus zu gehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass es in den letzten Tagen sehr kalt war und der Pyjama zur Zeit mein liebstes Kleidungsstück ist. Aber trotzdem: Ich mache Yoga und unterstütze damit weiterhin mein Yoga-Studio, da ich die Online-Stunden kaufe, die sie anbieten, und nicht nur von YouTube irgendwelche runtersauge, ich habe meine Hanteln aus dem Keller geholt, weil damit kann man auch während Telefonkonferenzen trainieren (sieht ja keiner!! Ob ich wohl je wieder freiwillig ins Büro gehe ;-)) und wenn ich mein Mindestschrittepensum abends nicht erreicht habe, nutze ich mein Laufband. ICH.BIN.MOTIVIERT. Mein Mantra. Das Big Picture halte ich mir dann doch täglich vor mein inneres Auge, damit hier nichts aus dem Ruder läuft. Eines meiner alten Dirndl passt schon fast wieder.

Mein Mann versorgt mich mit gesundem Essen und dafür bin ich ihm umendlich dankbar. Er bezeichnet sich selbst als dislocierte Rathauskantine (obwohl wir dort gar keine haben!) – ich werde sofort nach der Corona-Krise anregen, dass er für uns das Kochen übernimmt. Er macht das hervorragend – so gut, dass ich nicht zunehme 🙂

Am Mühlwasser und Birnenblüte im Garten

Am Wochenende waren wir trotz allem lange spazieren. Wir wählten den Weg entlang des Mühlwassers bis zum Biberhaufenweg, weil dort relativ wenig Menschen unterwegs sind und man gut ausweichen kann und weil man dorthin zu Fuß kommt und nicht irgendwohin mit dem Auto fahren muss. Eine Seite hin, auf der anderen Seite zurück, in Summe 10 Kilometer. In der Zwischenzeit konnten die kleinen und großen Kinder ansteckungsschonend und den Vorgaben entsprechend den Garten nutzen. Wer weiß, wie lange das überhaupt noch möglich ist, da die Maßnahmen verschärft werden.

Und wenn mich das Büro nicht braucht oder mir sonst irgendwie langweilig wird, kümmere ich mich um meine Paradeissetzlinge. Ich ziehe sie aus den Samen der vorjährigen Ernte, weil die Früchte (Ochsenherz und irgendwelche Salatparadeiser) so schmackhaft und gut waren. So wie es aussieht, kann ich die halbe Familie mit Setzlingen versorgen!

Da wachsen sie dahin … 🍅🍅🍅😁

10. Woche – 6,5 kg

Die Waage spricht ….

– 6,5 Kilogramm- unglaublich, wie sich mein Körper verändert. Ich mag grundsätzlich das was ich im Spiegel sehe. Ich habe eine Taille! Dachte schon, die wäre auf ewige Zeiten verschwunden. Es ist halt jetzt ziemlich viel Schlabberhaut da. Die Frage die ich mir stelle ist, ob sich das auch irgendwann zurückbildet.

Vielleicht probiere ich ja mal eines meiner alten Dirndl an 🤭 Könnte sein dass eines davon schon wieder passt.

Dank Corona wird halt jetzt der Speiseteller etwas weniger bunt sein. Erstens gehen wir weniger einkaufen und zweitens ist dann, wenn wir gehen, schon alles leergeräumt. Als würde morgen der Krieg ausbrechen.

Aber auch das werden wir überstehen. Hauptsache ist, wir werden nicht krank.

Dafür ist jetzt mehr Zeit um Dinge im Haus zu erledigen, die wir seit langem immer wieder aufgeschoben haben. Und Yoga kann man ja auch alleine, ohne Kurs machen.

8. Woche – 5 Kg weniger

3. März 2020

Zeit für ein Update: Es verändert sich was. Nachdem das Plateau (Stehzeit ohne Gewichtsänderung), das nahezu 3 Wochen (!!) anhielt, überwunden ist, geht das Gewicht langsam weiter runter. Mit 67,2 kg kann ich schon viel besser leben. Das Ende der Fahnenstange ist aber noch nicht erreicht.

😁 Die Mahlzeiten werden bunter – viel Obst und Gemüse, weniger Fleisch.

Gebratene Kichererbsen

😁 Hosen, die seit Jahren ungetragen im Kasten liegen, passen wieder.

😁 wenn wir abends mal essen gehen, lasse ich halt das Frühstück aus, aber nie das Mittagessen.

😁 Ich habe mit Yoga begonnen, und es taugt mir total.

😁 Am Laufband werde ich schneller, ich füge Belastungsphasen (Steigung und Laufphasen) ein.

Neigung = Belastung

😁 Ich habe mir ein neues Ziel gesetzt.

Der Weg passt für mich, weil ich nicht das Gefühl habe, dass ich „verzichten“ muss oder dass mir etwas fehlt. Das heißt aber nicht, dass ich nicht diszipliniert sein muss. Die Richtung stimmt, und das ist gut

4. Woche – 3,5 kg weniger – 68,6 kg

Das Kalorienzählen zahlt sich offenbar aus. Seit Anfang Jänner esse ich bewusster und nicht mehr als 1400 kcal. Jede Mahlzeit wird gewogen, viel Obst und Gemüse vertilgt, Kohlenhydrate und Alkohol reduziert und siehe da – tada!!! – es wirkt!

Gewichtsverlauf, Tendenz fallend

Die Hosen sitzen nicht mehr knapp und ich beginne mich wohler zu fühlen, obwohl ich vom Wohlfühlgewicht noch mindestens 6 Kilo entfernt bin.

Trotzdem muss ich zugeben, dass mich das Wahren der Disziplin einiges abverlangt, doch das eigene Big Picture vor Augen schaffe ich es doch fast jeden Tag, den Versuchungen zu widerstehen. Man soll ja nicht glauben, wieviel Kalorien ein Topfentascherl hat 🤪 Grundsätzlich ist nichts verboten, solange das Kalorienbudget nicht überzogen wird. Geht es sich mal nicht aus, wird das Laufband immer Keller abends nochmal beansprucht. Morgens ist es jeden Tag 30-40 Minuten im Einsatz.

Also, weiter geht’s….

Heute morgen

Marsa Alam – Ägypten 4.-11.1.2020

Tag 4 und 5, 8. und 9.1.2020

Seit gestern schlägt uns der starke Wind ein Schnippchen. Den gestrigen Tag konnten wir zwar am Strand, gut verbarrikadiert verbringen, am Wasser war es aber leider zu kalt. Auch beim Abendessen frieren wir wie die Schneider. Das trägt auch nicht sonderlich zur guten Laune bei.

Lisa und ich haben uns deshalb eine Kosmetikeinheit gegönnt, Urlioma hat in der Zwischenzeit die Kinder gehütet.

Was wir gelernt haben:

1. Im Winter muss man hier auf ein westseitiges Zimmer im neuen Haus bestehen, sonst erfriert man. Duschen geht zwar, aber irgendwann muss man das warme Wasser abdrehen.

2. Je teurer das Hotel, desto wärmer der Pool.

3. IMMER Hauben mitnehmen, der Wind verursacht bei mir Ohrenschmerzen.

4. Sollten wir hier nochmals herkommen, ist das JAZ MARAYA das Hotel unserer Wahl.