Bemerkenswert

Über Prag, Dresden und Berlin an die Ostsee 25.5. – 6.6.2022

25.6.2022 Wien – Prag

Wir starten um 10.30 Uhr bei beginnendem Regen in Richtung Prag, unser erstes Ziel. Wir haben uns doch für das Cabrio entschieden. Wer weiß, vielleicht wird das Wetter doch nicht so schlecht.

Wir fahren 350 Kilometer, teilweise durch strömenden Regen und erreichen gegen 14.00 Uhr Prag. Die Hotelsuche gestaltet sich etwas schwierig, aber letztendlich finden wir es doch, samt sehr notwendiger Tiefgarage, nahe dem Zentrum.

Da das Zimmer noch nicht fertig ist, machen wir uns gleich mal auf in die wunderschöne Altstadt und siehe da, Sonne!!! Ja, wenn Engel reisen 😇 👼

Nach mehr als 16.000 Schritten, einer Turmbesteigung, Karlsbrückenquerung mit Touristenhindernissen 😉, einem guten Abendessen und einigen kleinen Starobieren falllen wir um 22.00 Uhr todmüde ins Bett. Morgen geht es nach Berlin.

Auf der Fahrt haben wir erfahren, dass der eigentliche Grund unserer Deutschlandtour, das Grönemeyer-Konzert am 31.5. Corona geschuldet abgesagt ist. So schade!! Das ist jetzt schon das 3. Konzert, das diesem Virus zum Opfer fällt. Jetzt werden wir versuchen umzudisponieren. Der Plan ist, länger auf Rügen zu bleiben. Mal sehen, ob das Hotel dort das auch so sieht 🤔

365 Tage – 365 Fotos – ein Projekt von Bernhard – Mai

Täglich ein Bild – #31.5.2022 – #148 – Abendrot – der letzte Strandspaziergang
Täglich ein Bild – #30.5.2022 – #147 – Am Strand von Binz kurz vor dem Gewitter
Täglich ein Bild – #29.5.2022 – #146 – Buchenwälder – Im Nationalpark Jasmund lässt es sich vortrefflich wandern.
Täglich ein Bild – #28.5.2022 – #145 – Lebensfreude – Seebad Binz
Täglich ein Bild – #27.5.2022 – #144 – Ostsee – endlich am Meer! Und falls jemand mitlesen will: https://thomjour.com/2022/05/27/ueber-prag-dresden-und-berlin-an-die-ostsee-25-5-6-6-2022/
Täglich ein Bild – #26.5.2022 – #143 – Cocktails – Ein gelungener Abend in Berlin
Täglich ein Bild – #25.5.2022 – #142 – Urlaub – Ihr dürft raten, wo wir starten. 😉https://thomjour.com/2022/05/25/ueber-prag-und-berlin-an-die-ostsee-25-5-6-6-2022/
Täglich ein Bild – #24.5.2022 – #141 – Urlaub – Wo es wohl hingeht? 😉
Täglich ein Bild – #23.5.2022 – #140 – Das könnte ein Rosenkäfer sein
Täglich ein Bild – #22.5.2022 – #139 – die Seele baumelt – father and son
Täglich ein Bild – #21.5.2022 – #138 – Baumhaus – entdeckt im Garten eines Freundes, die Bewohner sind ihm mittlerweile entwachsen
Täglich ein Bild – #20.5.2022 – #137 – Freitag – Ein lauer Abend auf der Terrasse
Täglich ein Bild – #19.5.2022 – #136 – Arkadenhof – Im Wiener Rathaus blüht der Zierlauch
Täglich ein Bild – #18.5.2022 – #135 – Terrassenaussicht
Täglich ein Bild – #17.5.2022 – #136 – Gelly Plate Druck – Heute mal ein Video, über das, was mir richtig Spaß macht
Täglich ein Bild – #16.5.2022 – #135 – Druck – Gelly Plate Druck macht Spaß – http://www.etsy.com/shop/tinthospinslerei
Täglich ein Bild – #15.5.2022 – #134 – Cilentowanderfreunde – Schön, dass sich unsere Wandertruppe immer wieder gerne trifft 🥰
Täglich ein Bild – #14.5.2022 – #133 – Myrafälle – Wanderung bei Traumwetter
Täglich ein Bild – #13.5.2022 – #132 – Maulwurf – gerettet und dann gaaaanz weit weg wieder ausgelassen! Der kleine Kerl hat mein Biotop mit Erde befüllt und alle Pflanzen ausgegraben. Jetzt muss er sich ein neues Betätigungsfeld suchen 😜
Täglich ein Bild – #12.5.2022 – #131 – Frosch – Mein Biotopbewohner hat sich heute fotografieren lassen.
Täglich ein Bild – #11.5.2022 – #130 – Wasser – Fast wie Urlaub an einem der schönsten Plätze in Wien, Alte Donau, daheim !!
Täglich ein Bild – #10.5.2022 – #129 – Zitrone 🍋- Ein Hauch von Gelb im Grün
Täglich ein Bild – #9.5.2022 – #128 – Hochbeet– extra für Bernhard fotografiert
Täglich ein Bild – #8.5.2022 – #127 – Muttertag
Täglich ein Bild – #7.5.2022 – #126 – Genussfestival Stadtpark Wien – Endlich war dieser Event wieder möglich. Wir haben uns durch kulinarische Genüsse Österreichs mitten in Wien durchgekostet. Wunderbar!
Täglich ein Bild – #6.5.2022 – #125 – Familienzeit – das entsteht beim Selfiecrashen
Täglich ein Bild – #5.5.2022 – #124 – Löwenzahn – wächst durch den Stein und wandte sich dem Wasser und der Sonne zu
Täglich ein Bild – #4.5.2022 – #123 – Brot – Heute Hafer zu Mehl gemahlen und dann Brot gebacken. Bin neugierig wie es schmeckt.
Täglich ein Bild – #3.5.2022 – #122 – Schwan – erste Bootsausfahrt
Täglich ein Bild – #2.5.2022 – #121 – Salbei und Zucchini – Alles blüht im Hochbeet
Täglich ein Bild – #1.5.2022 – #120 – Glycinie – Auslüftungsspaziergang
Bemerkenswert

365 Tage – 365 Fotos – ein Projekt von Bernhard – März

Täglich ein Bild – 31.3.2022 – #89 – Regen – Endlich wäscht der Regen die Luft sauber.
Täglich ein Bild – 30.3.2022 – #88 – Rosa – explodierende Blüten
Täglich ein Bild – 29.3.2022 – #87 – Casanova – Heute Abend unterhält meinen Sohn und mich Gery Seidl „Hochtief“ im Casanova, 1010 Wien
Täglich ein Bild – 28.3.2022 – #86 – Gemüsenachwuchs
– Die Gemüsepflänzchen sprießen am Küchenfenster. Jetzt gehen endlich auch die letzten Paradeisersamen auf und auch der Zitronenkern treibt aus!!
Täglich ein Bild – 27.3.2022 – #85 – Wachau – da blühen nicht nur die Marillenbäume sondern auch die Veilchen – Hundsheim, Mautern, Krems a.d. Donau
Täglich ein Bild – 26.3.2022 – #84 – Pfirsichblüte – Sie hat sowas Filigranes
Täglich ein Bild – 25.3.2022 – #83 – Graz – Heute ein Treffen mit einem lieben Menschen mit spätem Frühstück, Rosenlimonade, Sonne, Lachen, … im Freiblick. Das tut gut.
Täglich ein Bild – 24.3.2022 – #82 – Stephansdom im Abendlicht – Wien ist solidarisch
Täglich ein Bild – 23.3.2022 – #81 – Wildbienen – Endlich sind sie da!
Täglich ein Bild – 22.3.2022 – #80 – Wiener Rathaus
Täglich ein Bild – 21.3.2022 – #79 – Farben der Ukraine – in Wien wachsen GsD friedlich Blausternchen und Winterlinge
Täglich ein Bild – 20.3.2022 – #78 – Frühlingsbeginn 16.33 – Die Marille ist aufgeblüht.
Täglich ein Bild – 19.3.2022 – #77 – Voller Einsatz – 😉
Täglich ein Bild – 18.3.2022 – #76 – Abendstimmung – Die Seele baumelt an der Alten Donau.
Täglich ein Bild – 17.3.2022 – #75 – Farbspiele – Durch Zufall entstanden
Täglich ein Bild – 16.3.2022 – #74 – Saharastaub – in der Luft macht ein ganz eigentümlichen Licht
Täglich ein Bild – 15.3.2022 – #73 – Wilder Apfel – Entdeckt bei einem kurzen Abendspaziergang Am Mühlwasser, es blüht alles
Täglich ein Bild – 14.3.2022 – #72 – Farbe – Es gibt so Tage, da ist das beste, das man sieht, der Farbverlauf des selbstgestrickten Pullovers
Täglich ein Bild – 13.3.2022 – #71 – Eigentlich habe ich Kürbis ausgesät 🙄
Täglich ein Bild – 12.3.2022 – #70 – Schneeglöckerlturnier – es hat etwas mit Kartenspielen zu tun 😉
Täglich ein Bild – 11.3.2022 – #69 – Junges Gemüse – es sprießt schon beim Küchenfenster 😁
Täglich ein Bild – 10.3.2022 – #68 – Hauskrähe – aufgrund der Entfernung etwas unscharf, aber der Nestbau hat begonnen.
Täglich ein Bild – 9.3.2022 – #67 – Blumenkopf
Täglich ein Bild – 8.3.2022 – #66 – Pfirsich – Das Bäumchen beginnt trotz Kälte zu blühen. Hoffentlich erfrieren die Blüten nicht!
Täglich ein Bild – 7.3.2022 – #65 – Kopfschmerz – Gestern Vincent, heute ich.
Täglich ein Bild – 6.3.2022 – #64 – Vincent van Gogh – wunderbare virtuelle Ausstellung und auch sonst ein bisschen Kultur heute.
Täglich ein Bild – 5.3.2022 – #63 – Lobau – zwischen Bärlauch und Schneeglöckerl
Täglich ein Bild – 4.3.2022 – #62 – Kellerperspektive
Täglich ein Bild – 3.3.2022 – #61 – Solidarität – Солідарність 💛💙🇺🇦
Täglich ein Bild – 2.3.2022 – #60 – Kirschblüte – Sie blüht unverdrossen.
Täglich ein Bild – 1.3.2022 – #59 – Gelb – Trotzdem es seit einigen Tagen eiskalt ist, blühen die Forsythen auf. Wahrscheinlich lockt sie der blitzblaue Himmel heraus

DUBLIN

24. Oktober 2021

Guten Morgen

Nach einer späten Ankunft (30 Minuten verspätet, wahrscheinlich wegen des Sturms) schlafen wir mal genüsslich aus. Taxi-Bestellung zum Hotel hat super geklappt und das Hotel ist akzeptabel.

Nachdem das Wetter heute Gutes verspricht, fahren wir nach dem Frühstück mit dem Bus hinaus nach Howth, ans Meer, um ein bisschen zu wandern.

Der Weg entlang der Klippen ist ein Traum. Das Wetter der Hammer. Und danach das Essen! Unbeschreiblich gut: Fried Squids, Clamchowder und Smoked Salmon 🥰

Ich weiß gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll. Ich fühle mich gerade übervoll an Eindrücken.

Zurück in Dublin, habe ich den Eindruck, zwischen purem Luxus und sehr viel Armut zerquetscht zu werden. Der Auflauf an quietschrosanen Jogginganzügen und extrem kurzen Röcken an übergewichtigen Menschen ist enorm. Das dürfte am Viertel nördlich des Liffey liegen. Außerdem verwundert es, dass in einem erzkatholischen Land am Sonntag alles (!!) offen hat und die Massen – keine Touristen – unterwegs sind.

Momentan trinken wir ausreichend müde Kaffee irgendwo in Temple Bar. Edi sortiert Fotos und ich schreibe den Blogg. Ein bisschen Erholung muss sein. Ich finde Dublin toll!

Bunte Eindrücke

25. Oktober 2021

Eigentlich war für heute ein Ausflug mit einem Mietwagen in den Süden von Dublin geplant. Aber es kam alles anders. Wir sind dem windigen Autovermieter von ganz Irland auf den Leim gegangen, haben uns nicht nur sehr geärgert und wertvolle Urlaubszeit versch….. sondern auch noch € 90,– in den Sand gesetzt. Nachdem ich die Rezessionen gelesen hatte, habe ich schon das Schlimmste befürchtet und Edi zum Nachfragen gedrängt. Aber die lügen einen noch am Telefon ganz unverschämt an. Also: NIEMALS bei easicar Dublin ein Auto mieten!! Und IMMER im Internet VOR einer Buchung recherchieren.

Wir warten auf ein Auto, aber es kummt net ….

Wir wollten dann ins Guinness Storehouse. Das geht ohne vorherige Reservierung im Internet auch nicht, somit doch zu St. Patricks Cathedral. Wenigstens das hat geklappt und war sehr schön.

Nach dem Mittagessen in Darkey Kellys (Danke Sil für die Empfehlung) mit Fish & Chips und Housesalad machten wir uns auf den Weg zum Grand Canal. Heute wurden wir am Weg vom kalten Wind ziemlich verblasen. Was für ein Unterschied zu gestern. Nach mehr als 20.000 Schritten kreuz und quer durch die Stadt, trinken wir Kaffee im Temple Bar Viertel im Café Nero (sehr zu empfehlen) und laden unsere Handys. Die sind nämlich für das Vorweisen des elektronischen Impfpasses essentiell wichtig.

Danach gibt es Pub mit Live-Musik. Hurra! Es würde dann doch kein Pub, weil zu eng und zu laut, aber dafür eine Flasche Wein und Chips in unserem Lieblingslokal, Lemon & Duke.

26. Oktober 2021

Nach dem Frühstück machten wir uns wieder zu Fuß auf den Weg. Wir haben für 10.00 Uhr Tickets für Book of Kells und die Great Library gebucht, die sich auf dem Gelände des Trinity Colleges – Dublin University befinden.

Man war nicht in Dublin, wenn man nicht in einer Whiskey Destillerie war. Wir haben uns für Jameson entschieden, wo uns sehr gut das Verfahren erklärt wurde. Dazu gab es The Grog of the day: Jameson with Ginger and lemon. Wirklich sehr gut.

Wenn man so wie wir eine Stadt hauptsächlich zu Fuß erforscht, bekommt man auch abseits der Touristenpfade sehr viel mit. So auch hier. Dublin bzw. Irland gehör sicher zu den ärmeren EU-Ländern. Man ist auf Schritt und Tritt mit Armut und desolaten Häusern konfrontiert und andererseits mit großartiger Architektur beispielsweise in den Docklands, wo offenbar Geld keine Rolle spielt. Selbst in der Einkaufsstraße Grafton Street werden am Nachmittag Lebensmittel und Kleidung verteilt. Man muss also gar nicht lange „suchen“.

Irische Frauen und Mädchen dürften auch kein Kälteempfinden haben. Während ich mit Schal, Daunenjacke und Strumpfhose unter der Jean herumlaufe, werden die Miniröcke, die knapp unter der Pofalte enden, ohne Strümpfe getragen. Ich bekomme da solidarisch eine Blasenentzündung 🤣🤦‍♀️. Und ob das in vielen Fällen hübsch anzusehen war, erspare ich mir zu erzählen. Es gab jedenfalls vieles zum Wundern, Bestaunen und manchmal auch zum Belachen.

Abendessen waren wir auf Empfehlung im Glovers Alley. Sauteuer aber so sensationell gut!!!

Genuss pur

25.9. – 2.10.2021 Wanderreise Cilento

Weltweitwandern Geheimtipp Cilento: Softhiking & Slow Food

http://www.weltweitwandern.at/europa/italien/cilento-soft-hiking-slow-food/

Wandern im Cilento

Es hat mehr als ein Jahr gedauert, dass wir diese Reise antreten konnten. Heute geht es endlich los! Ich bin so dankbar, dass wir das nun als Familie (mein Mann, meine Mutter, mein Bruder und seine Frau) erleben dürfen ❤. Mille gracie!

Ich werde hier Teile des Reiseprogramms von WWW übernehmen und als solche mit einem Stern markieren.

25. September 2021 – Flug nach Neapel

Abfahrt zum Flughafen per Großraumtaxi (danke Bernhard für die Bestellung 👍) um 15.20 Uhr (48 Euro)

Reisefertiger Urlaubsbegleiter

Wir sitzen am Flughafen und warten. Und was tut man wenn man wartet? Man sieht sich um und entdeckt Delfinflieger!!

Delfinflieger 🤣

Nach einem sehr ruhigen Flug, treffen wir unsere Wanderführerin Elisabeth und die Gruppe. Der Bus bringt uns ins Cilento ins malerischen Fischerdorf San Marco di Castellabate ins Hotel Garden Riviera (Fahrzeit ca. 2 Stunden, 120 Kilometer). Weil es schon sehr spät ist, gibt es leider kein gemeinsames Abendessen mehr, aber vielleicht noch ein Glas Wein auf der Terrasse.

26. September 2021 – Wildes Hinterland

Nach dem Frühstück geht es schon um 8:15 Uhr los und wir fahren ins „wilde Hinterland” des Cilentos und wandern durch die Gola del Calore, ein vom WWF geschütztes Gebiet, in dem der Fischotter noch ungestört leben darf. Fast tropisch wirkt der Wald mit seinen riesigen Lorbeerbäumen und Hainbuchen. Wir wandern durch Wald und durch die imposante Schlucht.

In Felitto gibt es zum Mittagessen handgerollte Fusilli, typisch für das reizvolle Bergdorf.

Ein Teil der Gruppe fährt von dort mit dem Bus zurück, zu sechst gehen wir zurück zum Ausgangspunkt.

Nach 1,5 Stunden Busfahrt entlässt uns unser Fahrer Raffaelo in Santa Maria und wir gehen noch durch den Ort zurück zum Hotel.

Elisabeth erzählt, wie die Fussili entstanden sind

27. September 2021 – Wanderung zum Kap der Sirenen & Castellabate

Heute wanderten wir vom Hotel aus mit traumhaften Ausblicken entlang über Santa Maria und San Marco der Küste entlang zur Punta Licosa, jener Landzunge, vor der sich laut Homers Erzählungen einst die Sirene Lycosa aus unerfüllter Liebe zu Odysseus in die Tiefen des Meeres gestürzt hatte. Die Wanderung führt uns von dort durch Föhrenwälder bis Ogliastro Marina.

Wir können dort unsere mitgebrachte Jause nach mehr als 11 Kilometern essen und fahren dann mit dem Linienbus hinauf in das Bergdorf Castellabate, das wir nachmittags erforschen und durch die engen Gässchen flanieren. Ein kühles sehr gutes Bier und ein Eis gibt es auch 😃👍Der Ort ist berühmt geworden als Drehort für den italienischen Klassiker „Benvenuti al Sud“.

Abends werden wir nochmals nach dem Abendessen in Santa Maria eine letzte Bergwertung zurück zum Hotel in Angriff nehmen. 😉

Die Gruppe und das Meer

28. September 2021 – Mozarella und Antike

Wir besuchen eine der edelsten und bekanntesten Büffelmozzarellabetriebe Kampaniens. Die Tenuta Vannulo ist ein Vorzeigebetrieb, bei dem die Wasserbüffel im Sumpf suhlen dürfen und sogar mit klassischer Musik berieselt werden. Nach der Besichtigung der Käserei sowie des Stalles probieren wir sie: frische Mozzarella und Riccota, nur von Hand gefertigt und nur ab Hof verkauft, Brot und Olivenöl.

Nachmittags ließen wir uns in die Welt der Antike versetzen, als wir die dorischen Tempel von Paestum besichtigten. Ihre vollkommenen Proportionen sind beeindruckend. Entspannend wirkt der weiße Stein inmitten des weitläufigen Geländes in sattem Grün. Mancher braucht nähere Erklärungen zum Thema optische Täuschungen und Säulendicke.

Im Museum konnten wir unter anderem das bekannte „Grab des Tauchers“ bestaunen.

Abendessen werden wir wieder unten im Ort Santa Maria. Die Suche gestaltete sich als etwas schwierig, da das Wunschlokal geschlossen hatte. Die Alternative war leider eine mäßig gute Wahl, da es die meisten Dinge auf der Karte nicht mehr gab. So begnügten wir uns mit einem Vorspeisenteller, der sehr gut war und einer Flasche Wein. Wir beschlossen, noch woanders Calamari fritti zum Naschen und dazu Rotwein für alle (mittlerweile waren wir zu acht) zu bestellen. Und damit nahm ein noch sehr explosiver Tagesausklang seinen Lauf: denn Portion, Teller bzw. „plate“ und deren Auslegung können eine Preisdifferenz von € 100 ausmachen und mit der Androhung, die Polizei zu rufen, enden. „Unmögliche“ Gäste mit Sonderwünschen gehören mies behandelt! Bernhard hat die Situation dann doch beruhigen können, man einigte sich zu einem Kompromiss, der schale Nachgeschmack über den Tisch gezogen worden zu sein bleibt aber. Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß.

29. September 2022 – Die romantische Bucht Baia degli Infreschi und Museo Mediterranea

Heute ging es in den Süden des Cilentos, nach Marina di Camerota.

Vom Lentiscelle-Strand aus starteten wir unsere Wanderung durch duftende Macchia zur Baia degli Infreschi. Wild und zerklüftet präsentiert sich die Küste hier und türkisblau leuchtet das Meer. Die Wanderung war kilometermäßig zwar nicht so weit, dennoch verlangte sie uns wegen der hohen Temperaturen und insbesondere der hohen Luftfeuchtigkeit einiges ab. Ich muss zugeben zwischendurch musste ich einige Male ein bisschen fluchen und jammern. Aber die Bucht an unserem Ziel, das Schwimmen im Meer und das Picknick entschädigten für alle Mühen.

Zurück führen wir mit dem Boot, wobei wir an vielen Grotten vorbeikamen. Der Wellengang war höher als erwartet und trotzdem navigierte der Kapitän in einige sogar hinein.


In Pioppi, einem beschaulichen Ort, wurden vom amerikanischen Ernährungswissenschaftler Ancel Keys die Richtlinien der Mittelmeerdiät entwickelt. Die sogenannte Dieta Mediterranea, eine der gesündesten Ernährungsformen, wurde sogar zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt. Das Museum nahmen wir am Rückweg noch mit, hätten wir uns ehrlich gesagt aber sparen können. Das Abendessen im Hotel war wieder sehr gut. Wir freuen uns auf den morgigen Tag.

30. September 2021 – Mare und Kochkurs

Heute war unser wanderfreier Tag. Nach einem langen, genussvoll Frühstück zogen wir hinunter in den Ort, um dort ein bisschen zu flanieren, andere suchten sich ein schönes Plätzchen am Meer und eine von uns könnte nicht genug bekommen und wanderte alleine 20 Kilometer durch die Macchia! Wir Faultiere machten anders Urlaub und verbrachten den sonnigen Nachmittag lesend und schlafend am Pool.

Um 17 Uhr holte uns wieder der Bus ab und brachte uns zum abendlichen Kochkurs im Landhaus „sulle onde della Collina“, wo wir unter Anleitung des sympathischen Kochs Danilo typische cilentanische Gerichte zubereiteten. Wir schnippelten Gemüse, machten Nudeln mit der Nudelmaschine, füllten Ravioli mit Ricotta, der nur mit schwarzem Pfeffer gewürzt war und filetierten Fisch. Elisabeth ließ in der Zwischenzeit ein Gewitter aufziehen, das uns den Himmel mit beeindruckenden Blitzen beim Essen erhellte. Tolle Kulisse zum kulinarischen Genuss.
Buon appetito!

1. Oktober 2021 – Punta Tresina

Heute ist unser letzter Wandertag und es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verging.

Der Bus bringt uns nach kurzer Fahrzeit zum Ausgangspunkt unserer Wanderung durch das Naturschutzgebiet zwischen Agropoli und S. Maria di Castellabate. Der Weg führt uns teils auf breiten Wirtschaftswegen teils auf schmalen Saumpfaden durch unberührte Natur. Üppige Mittelmeermacchia und eine Vielfalt an Pflanzen begleiten uns. Das blitzblaue, manchmal türkis schimmernde Meer begleitet uns den ganzen Weg, manchmal tief unter uns, dann wieder gleich neben dem Weg. Wunderbar erholsame Ausblicke.

Unterwegs besuchen wir das Weingut von Ida und Manuel und verkosten deren Produkte. Die Lage ist atemberaubend schön, weit und breit kein weiteres Haus, nur Olivenbäume und Weinreben.


Nach der insgesamt ca. 12 Kilometer langen Wanderung erreichen wir vor dem letzten gemeinsamen Abendessen den langen Sandstrand von Santa Maria und genießen die Sonne, den Sand und das Meer.

Urlaub in Griechenland                  1. – 15. August 2021

1. August 2021

Während hier das Wetter umschlägt und die Hitzewelle wohl ein Ende findet, packen wir ein und machen uns auf den Weg nach Pigì am Peloponnes (Flug nach Kalamata), wo sich eine extreme Hitzeperiode zusammenbraut. Wir sitzen am Flughafen und warten. Der Abflug hat jetzt schon 20 Minuten Verspätung. Das ist immer der langweiligste Teil der Reise. Unsere Freunde chillen in der VIP Lounge, wir beim normalen Fußvolk 🤣.

Mittlerweile haben wir 40 Minuten Verspätung und ich bin müde als wäre es mitten in der Nacht.

Letztendlich  nach einem relativ ruhigen Flug, landen wir bei 34 Grad in Kalamata. Die Einreisekontrolle dauert covidbedingt etwas. Wir übernehmen das Auto, das uns für unser Gepäck etwas knapp bemessen erscheint 🤣

Eine Frage des Schlichtens 😉

Endlich wieder da! Ein Traum! Trotz der Hitze krieg ich mich vor Freude gar nicht ein.

Der erste Blick Richtung Kardamili

Gerhard und Brigitte treffen wir nach einer Stunde Fahrt in Pigì. Den Abend verbringen wir schon fast traditionell beim Dorfwirt.

να έχετε όμορφες διακοπές

2. August 2021 – Pantazi Beach – Kariovouni – Blue Ocean Beach Bar

Kalimerà! Tropennacht ist hier ein wahrlich angebrachter Begriff. Ich kann mich nicht erinnern wie es ist, wegen der Hitze nicht schlafen zu können, aber die Temperaturen sinken im Haus nicht unter 30 Grad. Da hilft auch kein Ventilator, der dröhnend versucht die stehende Luft etwas herumzuwirbeln. Er ist nächtens trotzdem mein bester Freund! Ich werde mich somit daran gewöhnen müssen.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Strand Pantazi in Agios Nikolaos. Das Meer ist warm, wir plantschen und schwimmen und genießen später den ersten Café frappè. Erkenntnis des Tages: nur ohne Zucker bestellen, sonst wird das Gesöff ungenießbar 🤣

Um der Mittagshitze etwas zu entkommen, fahren wir hinauf in die Berge zu „unserer“ Platane nach Kariovouni. Einerseits sitzen wir ein Zeiterl im klimatisierten Auto, anderseits ist dieser Platz aufgrund seiner Lage bei diesen Temperaturen ideal, geht doch immer etwas der Wind und spendet dieser riesige Baum guten natürlichen Schatten. Hier schmeckt der griechische Salat noch ein bisschen besser. So lässt es sich aushalten.

Den Nachmittag verbringen wir in der Blue Ocean Beach Lounge gleich neben dem Pantazi Beach. Bequeme Liegen unter dem Sonnenschirm laden zum Dösen, Lesen und Genießen ein, das Meeresrauschen übertönt auch die Lounge-Musik. Dass man uns dann für einen sehr verwässert Aperol-Spritz € 9,50 (!!!) abknöpft, tut dem 7 zwar keinen Abbruch, wird aber sicher nicht mehr bestellt. Der Nachmittag vergeht wie im Flug.

Wir essen in Agios Nikolaos zu Abend und wir genießen Fisch in allen Varianten – Thunfisch, Anchovis, Sardinen, ….

3. August 2021 Vlychada Diros Mani

Ausflug zur Tropfsteinhöhle Diros

Wir waren ja schon einige Male hier, doch an diesem Naturjuwel sind wir bislang immer vorbei gefahren. Bei der Affrnhitze die gerade herrscht Taten die Temperaturen in der Höhle richtig gut – abgesehen von den beeindruckenden Stalagmiten und Stalagtiten.

Wir fuhren dann weiter über Mezapos nach Gerolimenas, aber bei der Hitze machen solche Ausflüge nur mäßig Spaß.

Wir beschlossen umzukehren und Vathia auszulassen um in Stoupa einzukaufen und dann noch schnell ins Wasser zu springen.

Hinter den Bergen bei Stoupa stiegen riesige Rauchwolken auf. Gott sei Dank sind die Brände aber weit weg. Die Löschflugzeuge waren aber den ganzen Abend im Einsatz.

4. August 2021 Badetag – Pantazi Beach

Badetag in Agios Nikolaos

So ist Urlaub: schwimmen 🏊‍♀️, lesen📘schlafen😴 schwimmen🏊‍♀️ Salat essen🥗 wieder ruhen und dann schwimmen 🏊

Die Seele baumelt, die Augen fangen die Sonnenstrahlen ein und die Ohren sind auf Meeresrauschenempfang gestellt 🌊

5. August 2021 – mein Lieblingsmensch hat heute Geburtstag

HaPpY BiRtHdAy

Es ist heiß, noch immer. Wir verkriechen uns heute samt unserem Sonnenbrand, den wir trotz LSF 50 beim Schwimmen aufgezogen haben, im Haus. Außerdem haben wir wohl alle etwas zu ausgiebig in Edwards Geburtstag 🎂 hineingefeiert. Tja,  man ist halt keine 20 mehr 🤣🤦‍♀️ Somit steht heute Erholung am Programm. Wir fahren zu einem verspäteten Frühstück und zum Wassertanken nach Kariovouni. Wind und Schatten machen die Hitze da erträglicher.

Kartenspielen im klimatisierten Haus kann auch was. Edward und ich lernen ein neues Spiel, das wir wohl nächste Woche wohl öfter spielen werden.

Zu Abend essen wir in Stoupa bei den 5 Brüdern.

Rundherum gibt es laut Nachrichten Brände. Um 21.15 heulen dann überall rund um uns und auch unsere Handys mit einer Katastrophenwarnung auf.  Das war richtig unheimlich!

Bei der Fahrt nach Pigì hinauf sieht man am Nachthimmel den roten Feuerschein und Brandgeruch liegt in der Luft. Hoffentlich kommt das nicht näher.

6. August 2021 Badetag und Ausflug nach Kardamili

7. August 2021 Erkundung des Hinterlandes – Fahrt Stoupa, Kastanie, Exochori, Chora, Lakkos, Kardamili

Unsere erste Station ist Kastania, ein hübsches Dorf, das sich in einem engen Talschluss an den Hang schmiegt. Weil auch Einheimische hineinfahren, tun wir das auch und landen in einer ganz engen Gasse, die bei der wunderschönen Kirche Agios Petros endet. Dorthin  wollten wir eigentlich zu Fuß hingehen.

Am Weg hinunter zum Dorfplatz gibt es einiges zu entdecken und fotografieren.

Weiter geht es über Saidona nach Exochori. Am Weg kommen wir mit einer netten Griechin ins Gespräch, bewundern wehrhafte Türme, bunte Bienenkästen und tiefe Schluchten. Im Dorf Chora, gleich hinter Exochori entdecken wir das Hotel Faraggi, auf dessen Terrasse, mit dem Duft von wildem Thymian in der Nase, wir ein herrliches Mittagessen mit frischem Salat und gebratener Wurst genießen.

Über Lakkos windet sich die Straße zurück ans Meer bei Kardamili und gewährt uns noch einige interessante Einblicke und schöne Ausblicke.

Blick auf Kardamili

Dort gehen wir dann im Eissalon an der Hauptstraße gegenüber vom Park ein Eis essen, der sich als totaler Reinfall entpuppt. Nicht nur, dass die Bedienung extrem unfreundlich war, das Eis nur nach Chemie schmeckte, hat man uns dafür € 26 für vier Personen angeknüpft!

Zurück in Pigi fällt dann der Strom für mehr als 2 Stunden aus und damit auch die Wasserversorgung und wir müssen ungeduscht zum Essen gehen.

Unser letztes gemeinsames Abendessen gibt es beim Dorfwirt, wie immer sehr gut. Gerhard und Brigitte sind auch dabei und wir verbringen einen lustigen Abend.

10. August 2021

Seit wir uns von Doris und Reinhard verabschiedet haben, genießen wir schon den 2. Tag die Sonne, den Strand, das Meer ohne Uhr und jeglicher Stress fällt von uns ab. Wir waren nur zu Mittag essen und haben die letzten Abende mit Gerhard und Brigitte bzw. alleine mit Kartenspielen verbracht. Auch am Strand war es sehr erholsam ⛱👙😃 Mein Kindle ist fast ausgelesen.

Heute Nachmittag borgen wir uns  ein Boot aus und erkunden die Gegend mal vom Wasser aus  🚤

11. August 2021 – mit Brigitte von Kampos aus die Berge erkunden

Wir entführen Brigitte zu einem weiteren Ausflug in die Berge und beginnen die Tour nördlich von Kardamili vor Kalamata in Kampos. Sobald man von der Hauptstraße abzweigt, werden die Straßen immer enger und zwischendurch werde ich etwas nervös 🤦‍♀️🙈

Erster Stopp ist Vario, von wo man zu Fuß, wenn es nicht so heiß wäre, die Ridomo Schlucht erkunden könnte. Die ist jedenfalls ein Wanderziel für Frühjahr oder Herbst.

Weiter geht es nach Tseria, ein Ort mit gaaaanz engen Gassen aber ganz vielen Garagen – unglaublich! Tseria liegt an der Schlucht, die Richtung Meer bei Kardamili liegt und wir würden von da, wenn man nahe genug heran käme, die Terrasse des Hotel Faraggi, Chora, sehen, wo wir letztens mit Doris und Reinhard waren. Doch der steile, enge Weg führt uns wieder zurück zur Hauptstraße, wo wir einen alten Pfad mit einer wunderschönen Steinbrücke entdecken. Mittlerweile ist es wieder drückend heiß mit 38 ° C.

Brigitte kennt Chora und das besagte Hotel nicht und wir beschließen, dort zu essen und die Rundfahrt dort bei einem guten Essen zu beenden.

12. August 2021 – zwischen Kalamata und Sparta über den Taiggetos

Eine der wohl beeindruckendsten Straßen des Peloppones verbindet über das Taiggetos Gebirge Kalamata mit dem ca. 60 Kilometer entfernten Sparta. Da der Wetterbericht Wolken und etwas Regen vorhergesagt hat (was natürlich totaler Blödsinn war 🤣🙈), machen wir uns gegen 10.00 Uhr nach dem Frühstück auf den Weg.

Die Straße windet sich zuerst durch das enge Flusstal des Nédonas hinauf bis Artemisia, wo wir nach einem Café frappè bei einer Quelle die Wasserflaschen befüllen. Wasser ist in Pigì leider Mangelware und aus der Leitung nicht zu trinken.

Die Straße windet sich weiter über unzählige Serpentinen bis zur Passhöhe auf ca. 1250 m und vo dort durch Eichenwälder, schroffe Felstunnel wieder hinunter Richtung Sparta. Die Schlucht ist so eng, dass man beim Zurückschauen den Eindruck hat, vor einer Felswand zu stehen. Bei Tripi zweigt die Straße zur historischen Ruinenstadt Mistrás ab. Sehr beeindruckend, sehr mächtig, aber aufgrund der Temperatur von 40 °C heute nicht besuchbar, aber jedenfalls ein Ziel für den nächsten Frühjahrstrip.

Zurück fahren wir über Githio, an der Ostseite des mittleren Fingers, durch das Gebiet, wo es vorige Woche noch heftig brannte. Githio selbst ist Gott sei Dank verschont geblieben, aber rundherum haben die Feuer sichtbar gewütet. In den Bergen brennt es noch immer und man sieht die Löschflugzeuge unermüdlich fliegen.

Den Abend verbringen wir bei Gerhard und Brigitte auf der Terrasse. Vielen Dank für den schönen Abend und die Aussicht 🥰!

Aussicht

15. August 2021 – Abschied von Griechenland

Wie schnell sind diese zwei Wochen vergangen sind! Ich kann nicht glauben, dass wir heute Abend schon wieder zu Hause sind.

Wir haben alles so sehr genossen: Unmengen an Griechischem Salat, Meeresbrise, Schwimmen, viel gelesen, Ausflüge gemacht, die Wärme aufgesaugt, manchmal auch wegen der Hitze gestöhnt, Karten gespielt, gestern noch den Abend mit Claudia bei den 5 Brüdern in Stoupà verbracht, Freude und Dankbarkeit empfunden.

Irgendwann kommen wir sicher wieder. Ευχαριστώ 🇬🇷☀️😘

Flughafen Kalamata

1. – 4. Juli 2021 Theaterwanderung Krimml

1. Juli 2021

Lange Anfahrt mit Zwischenstopps in Radstadt und Zell/See. Ankunft ca. 18.00 Uhr im Alpengasthof Rechtegg nach ungefähr 500 Kilometern. Es ist wieder so gemütlich wie schon vor 2 Jahren. Hotel mit Familienanschluss

https://www.rechtegg.de/phone/index.html

2. Juli 2021

Ich kann schon um 5 Uhr nicht mehr schlafen. Das kommt, wenn man mit den Hühnern ins Bett geht 😀

Und was sehe ich? Wolken, nichts als Wolken bei 7 Grad! Vorige Woche hatte es noch über 30 Grad.

Die Theaterwanderung startet um 9.00 Uhr beim Musikpavillon in Krimml. 27 Wanderlustige finden sich ein und wandern gemeinsam mit den Schauspielern zuerst entlang des alten Tauernweges den Wasserfällen entlang. Am Weg sehen wir Szenen zur Flucht der Juden im Jahr 1947 über den Krimmler Tauern nach Italien. Das Wandertaxi bringt uns dann zum Tauernhaus und später bis zur Abzweigung, wo es dann zu Fuß weiter bis zur Windbach Alm geht. An unterschiedlichen Stellen werden weitere Szenen gespielt und Hans erzählt uns viel Interessantes über einen Teil der Geschichte, von dem ich bislang nichts wusste. Sehr beeindruckend und berührend.

Und nicht zu vergessen: es scheint sogar die Sonne.

3. Juli 2021 Wanderung zur Warnsdorfer Hütte

Nach einem sehr Guten Frühstück bringt uns um 9.15 das Wandertaxi zum Talschluss bei der Innerkeesalm.

Von dort geht es dann zu Fuß über Stock und Stein, über schmale steile Wege hinauf auf 2340 m. Das Wetter ist traumhaft. Der Gletscher leuchtet im Sonnenlicht. Zwischen noch blühendem Almrausch und Enzian geht es stetig bergauf. Nach der ersten Steigung geht es zum Durchschnaufen ein Stück flach dahin. Dort liegt noch Schnee und die Hütte ist in Sicht, doch noch trennen uns 300 Höhenmeter.

Diese 300 Höhenmeter sind ziemlich anstrengend und steil, doch die Ausblicke ins Krimmler Achental und zum Gletscher und die umliegenden Berge machen das alles wett.

Auf der Hütte gibt es dann Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Die richtige Stärkung für den Abstieg und das Hinauswandern aus dem Tal.

Kurz dazu ein paar Eckdaten:

Vor dem Rückweg haben wir uns etwas gefürchtet da das Absteigen nicht weniger anstrengend ist und dann noch gute 7 Kilometer zurück zum Tauernhaus in der Sonne vor uns lagen. Aber von der Krimmler Ache, die sich neben uns durchs Tal mäandert wehte immer ein kühles Lüfterl und es gibt so vieles zu bestaunen, dass die Zeit wie im Flug verging und die Kilometer kaum auffielen.

Wollgras

Wir kommen sicher wieder! Es gibt noch so vieles zu erwandern und im Krimmler Tauernhaus fühlten wir uns richtig wohl.

Hier der Link:

https://www.krimmler-tauernhaus.at

Mühlviertel 2. – 6. Juni 2021

2.6.2021

Gleich nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg Richtung Bad Leonfelden. Wir wollen das Fronleichnam Wochenende mit Freunden in einer Ferienwohnung der Waldschenke am Sternberg verbringen. Wir wählen die schöne cabriogeeignete Route über Zwettl und Freistadt und das Wetter spielt auch mit.

Wir treffen D & R im Kulturgasthof Pammer in Guttenbrunn bei einem sehr guten aber deftigen Mühlviertler Abendessen und fahren dann gemeinsam in unser Quartier. Das ist praktisch und hat alles was man braucht, aber leider schon bessere Zeiten gesehen. Ich sage nur 70er Jahre Charme. Aber wir wollen uns erholen und wandern und dafür reicht es allemal.

Total müde fallen wir schon sehr bald ins Bett. Außerdem steht ja Wandern für den nächsten Tag am Plan.

3. Juni 2021

Sternsteinrunde inklusive Warte

Es erwartet uns wunderbares warmes Wetter und wir machen uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg. Gleich hinter dem Haus geht der Wanderweg los und führt uns zuerst Rund um den Sternstein auf einer schönen Forststraße durch den frischgrünen Wald. Da gibt es nicht nur Frösche zu retten und Blindschleichen oder doch Ringelnattern auf Waldwegen zu sehen, es herrscht auch reger Wander- und Mountainbike-Betrieb.

Der Aufstieg zur Warte auf 1125 m war dann ein bisschen anstrengend, doch der Rundumblick von oben sensationell. Im Süden bis zum Gr. Priel und zum Gesäuse, im Norden der Moldaustausee und Wald soweit das Auge reicht.

Danach gönnten wir uns ein Eis in Bad Leonfelden, das wir bei einer kurzen Tour ins Moor am Moorlehrpfad (4 Kilometer) abmarschierten 😃🤣

Erkenntnis des Tages: So müde, dass der Wein abends übrig bleibt

4. Juni 2021

Ausflug nach Lipno und Krumlov Tschechien

Wir nützen das Traumwetter für einen Ausflug nach Tschechien. Bei Guglwald besuchen wir vor dem Grenzübertritt noch das Mahnmal des Eisernen Vorhangs und fahren dann weiter nach Lipno. Dort gibt es einen Baumwipfelweg mit Aussichtsturm, auf den sogar ich mit meiner Höhenangst dank breiter Wege hinaufkomme.

Danach fahren wir weiter nach Krumau, das mich jedes Mal wieder begeistert und diesmal noch viel mehr, da kaum Touristen unterwegs sind. So leer erlebt man dieses pittoreske Städtchen fast nie. Wir gehen unendlich viele Schritte kreuz und quer, auf und ab, durch Museum und auf Türme, genießen gutes Essen an der Moldau und ein Eis und sind etwas traurig, keine Paddelboottour gebucht zu haben.

5. Juni 2021

10-Mühlenwanderweg, Reichenthal

Da der Wetterbericht nichts Gutes verheißt, brechen wir noch schnell zu einer Wanderung entlang des Mühlenwegs auf. Wir haben uns da auch Mühlen erwartet, doch keine einzige betriebene Mühle gefunden, sondern nur Schautafeln zu längst nicht mehr vorhandenen entdeckt. Der Weg führt entlang der tschechischen Grenze, war sehr schön, aber nicht das was wir erwartet haben. Kurz vor der einzig gastwirtschaftlich betriebenen ehemaligen Lorenzmühle begann es zu regnen und bevor das Gewitter über uns hereinbrach, konnten wir dort unterschlüpfen. Immerhin haben wir 10 von 14 Kilometern geschafft, gut gegessen und jemanden gefunden, der Edward zu unserem Auto in Reichenthal mitgenommen hat. Er holte uns drei dann ab und ersparte uns viele Schritte im Regen.

6. Juni 2021

Wir sind dankbar für die letzten schönen Tage. Heute Nebel und Regen.

Ötschergräben 7.-9.8.2020

Mit der Mariazellerbahn fuhren wir von Winterbach nach Wienerbruck, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung durch den Grand Canyon Österreichs. Unser Weg führte uns am Lassingfall vorbei zum Schaukraftwerk Wienerbruck. Von dort ging es weiter zum Ötscherhias, wo wir uns eine gute Jause gönnten. Dort trennte sich dann die Spreu vom Weizen und wir wanderten nicht mehr mit Menschenmassen sondern fast allein bis zum Schutzhaus Vorderötscher, wo wir übernachteten. Gut, dass wir schon rechtzeitig reserviert hatten, sonst wäre nämlich kein Platz gewesen. 

Am Sonntag machten wir uns zu zweit auf den Weg zur Gemeindealpe. Der Weg führt steil durch den Wald hinauf bis zur Haller-Hütte In der Brach und von dort weiter über den Grad steil durch das Latschenfeld hinauf zur Gemeindealpe. Dort brennt zu Mittag schon sehr die Sonne hin, aber der Ausblick entschädigte für die Anstrengungen. Nach knapp 3 Kilometern und 900 Höhenmetern erreichten wir unser Ziel, das Terzerhaus, wo wir dann auch unsere Mitwanderer wieder trafen.