Kalabrien – Lipari – Sizilien 31.5. – 9.6.2025 Eine Wanderreise mit Weltweitwandern

Die Wälder & Quellen des Nationalpark delle Serre
Tropeas wunderschöne Altstadt
Insel Lipari – Weltnaturerbe der Unesco
Das malerische Taormina
Wandern an den Flanken des Ätna

All das erwartet uns auf unserer Wanderreise, die wir diesmal mit meiner Mama und meinem Cousin Jürgen erleben dürfen.


1. Tag: Benvenuto in bella Italia!

Bella Italia

Das Flughafentaxi holt uns um 9.45 Uhr ab und wird uns hoffentlich pünktlich zum Flughafen bringen, wo wir Jürgen, der von Frankfurt heute früh anreiste, am Gate treffen.

Schaf und Frog sind schon aufgeregt und diesmal fährt der Elch auch mit

Wir fliegen nach Catania und treffen dort unseren Reise- und Wanderführer Nino und den Rest der siebenköpfigen Gruppe.

Erster Blick auf den Ätna

Mit dem Minireisebus fahren wir nach Messina entlang einer erstaunlich grünen Landschaft. Auf den Hügeln hoch über dem Meer liegen die Dörfer, am Meer die Ferienhäuser. Landschaftlich sehr reizvoll.

Von dort setzen wir mit der Fähre in ca. 25 Minuten auf den Kontinent über und  fahren zu unserem heutigen Ziel,  Tropea.

Die ersten Kilometer führen durch unzählige Tunnel auf der AutobahnRichtung Salerno, doch schon bald verlassen wir diese und schlängeln  uns auf einer engen Landstraße der Küste entlang und haben dabei linker Hand den Ätna und vor uns den ständig  Rauch ausstoßenden Stromboli im Blick. Die Landschaft ist satt grün, mit dichter Vegetation. So hätte ich es nicht erwartet.

Das Hotel Hotel Cala di Volpe kurz vor Tropea liegt direkt am Meer mit Sicht auf Stromboli an einem  grau-weißen Granitstrand.

Das Essen ist ein Traum, die Gruppe versteht sich gut. Das wird eine schöne Woche.

2. Tag: Nationalpark Parco delle Serre


An unserem ersten Wandertag fuhren wir nach dem Frühstück mit einem Kleinbus mehr als zwei  Stunde durchs
Landesinnere, bis wir unseren Wandereinstieg im Parco delle Serre erreichen. Wir habstten irgendwo fie falsche Abzweigung genommen. Die Wanderung führt uns steil über 200 Höhenmeter durch dichte Wälder, vorbei an Quellen und einsamen Weilern auf einem Rundweg durch due Serre de Bruno. Danach geht es zum Kartäuserkloster „Certosa di San Bruno“ aus dem 11.
Jahrhundert, wo noch heute die eremitischen Mönche leben. Bei der Eremitage genießen ein wunderbare Antipasti und anschließend an einen kurzen Spaziergang fahren wir zurück zum Hotel, um den Tag am Pool bzw. Strand ausklingen zu lassen.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 4 km, 200 hm)

3. Tag: Die mittelalterliche Höhlenstadt Zungri


Heute in der Früh ist der Ätna ausgebrochen und wir zu weit weg. Aber die Rauchwolke sieht man doch.

Man versorgt uns mit spektakulären Fotos

Ungefähr eine halbe Stunde von Tropea entfernt, im kalabrischen Hinterland, befindet sich das kleine Städtchen
Zungri mit der historischen Höhlenstadt. Hier sollen Mönche bis ins 14. Jahrhundert im Schutz der Felsen in
Höhlen gewohnt haben. Wir wandern bergauf und bergab auf alten Hirtenwegen, teilweise durch mannshohe Vegetation und über einen Bach nach Zungi. Da Mama diese Wsnderung nicht mitmachen, wählten wir den kürzeren, aber sehr steilen Anstieg nach Zungi. Nach einer kurzen Pause und einem erfrischenden Bier fuhren wir weiter nach Tropea. Ein sehr schönes aber von Touristen total überlaufenes Städtchen. Wir gönnen uns die Eisspezialität der Region Tartufo di Pizzo und eine Shoppingtour um gegen 16.30 die Fahrt zurück zum Hotel und Strand in Angriff zu nehmen.

Morgen müssen wir früh aufstehen, weil wir sehr zeitig die Fähre nach Vulcano und Lipari nehmen.

4. Tag: Äolische Inseln – Insel Lipari


Heute geht es schon um 7.15 Uhr los zur Fähre nach Vulcano, die in Tropea losfährt. Weil wir schon so zeitig weg müssen, gibt es nur ein kleines Frühstück.

Mit der Fähre fahren wir zuerst nach Vulcano, wo wir ca. 2 Stunden Aufenthalt haben, bis wir zur Insel Lipari – die größte der Äolischen Inseln weiterreisen. Das reicht, um noch schnell zum Krater von Vulcano aufzusteigen. Weil wir nicht viel Zeit hatten, mussten wir schnell sein. Aber der Ausblick war jede Schweißperle wert.

Am Kraterrand

Lipari fasziniert mit einer reizvollen Vulkanlandschaft, einer
Vielfältigen Vegetation und die Liparische Küche bietet kulinarische Gaumenfreuden für Genießer, was wir beim Abendessen bestätigt bekommen. Vor dem Check-In im Hotel erkunden wir noch die Stadt Lipari und um 18.30 treffen wir uns zu einer Inselrundfahrt zu den schönsten Aussichtspunkten der Insel.

Abendessen gibt es danach in der Hauptstraße

5. Tag: Quattrocchi – einer der schönsten Aussichtspunkte der Insel Lipari


Nach dem Frühstück beginnen wir unsere Wanderung, die uns zu wunderbaren Aussichtspunkten führt. Weil es heute aber so heiß ist, dreht Nino die Tour um und ein Taxi bringt uns zum Ausgangspunkt der Wanderung, die uns wunderbare
Blicke auf die Nachbarinseln, allen voran Vulcano, die am nächsten an Lipari liegt, bietet. Wandernd genießen wir den Blick auf die Küste und das blaue Meer, den Ginster und zahlreiche Eidechsen. Der einst ertragreiche Bimssteinabbau hinterlässt eine verwaisteLandschaft und verleiht dem Meer einen Hauch von Südsee-Feeling. Am Nachmittag brechen wir auf zu einer Schifffahrt nach Panareae, wo wir  Granita genießen, und weiter nach Stromboli, der heute sehr aktiv ist.

6. Tag: Bootsfahrt nach Sizilien


Nach dem Frühstück geht es mit dem Tragflächenboot nach Milazzo. Dort wartet unser Minibus, der uns zu
Unserer nächsten Unterkunft, dem Landhotel Etna bringt. Auf der Fahrt machen wir einen Halt von 2 bis 3
Stunden, um die „Perle Siziliens“ kennenzulernen. Taormina liegt fantastisch auf einem Hochplateau, darüber das Dorf Castelmola, dem wir ebenfalls einen Besuch abstatten werden und von dort gehen wir den steilen Treppenweg hinunter nach Taormina, wo wir uns Zeit nehmen etwas zu trinken und den Ort zu erkunden. Am späteren Nachmittag fahren wir zum Hotel Etna in Giarre und lassen Tag erst am Pool und später bei einem sehr guten Abendessen ausklingen. Dabei wird schon die eine oder andere Flasche Ätna-Wein getrunken.

7. Tag: Der Ätna – Europas mächtigster Vulkan


Was darf auf unserer Sizilien-Reise auf keinen Fall fehlen? Das wohl berühmteste Wahrzeichen der Insel: der Ätna. Mit einer Höhe von 3357 Metern dominiert er weithin sichtbar die Ostküste Siziliens und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltnaturerbe und war einst Schauplatz antiker Göttermythen.

Eine kurvenreiche Straße führt uns mit dem Minibus fast zum Rifugio Sapienza auf 1.900 m Höhe. Von dort wandern wir 200 hm hinauf durch einen Pinienwald, über erloschene Lavafelder mit bunten Blumen bis zum Rand des Kraters an der südöstlichen Flanke des Ätna, von wo aus wir einen spektakulären Blick zum Gipfel, zu den erloschenen Lavaströmen und bis Taormina haben.

Wir gehen den gleichen Weg zurück und fahren weiter bis zur Seilbahnstation. Dort wird Mittag gegessen und danach geht ein Teil der Gruppe gemeinsam mit Nino von dort aus hinauf bis zum Krater von 2001. Die Landschaft wirkt hier viel schroffer und unwirtlicher. Trotzdem tummeln sich hier tausende Marienkäfer, die von der Thermik hochgetragen wurden. Die Aussicht reicht bis Catania, und man kann gut erkennen, wie weit sich die Lava damals ins Tal bewegt hat.

Am späten Nachmittag geht es zurück ins Hotel, wo wir den Tag am Pool ausklingen lassen.


8. Tag: Wanderung in der Alcantara Schlucht

Mit dem Minibus fahren wir knapp eine Stunde entlang des Ätnas durch Obstplantagen und später Weinberge in Richtung Castiglione di Sicilia, einem malerischen Bergdorf, nahe dem Ausgangspunkt unserer Wanderung entlang des Flusses Alcantara, der auf der nördlichen Seite des Ätna fließt. Dieser hat im Laufe der Jahrtausende durch das Zusammentreffen der herabfließenden Lavaströme eine einzigartige Landschaft geformt.

Es ist sehr heiß, ca. 32 Grad, und der Weg liegt meistens in der Sonne und das fordert uns alle. Nach dem Picknick mit Brot, Oliven, Käse und Speck, gehen nur 3 von uns mit Nino weiter, werden dafür aber dann mit prismenartige Gesteinsformationen, Schluchten, Wasserfällen und kleinen Seen belohnt. Im Alcantara Fluss, nach einem steilen Abstieg, können wir unsere Füße im eiskalten Wasser kühlen. Margit hat sogar 2 Flaschen Bier mit, die wir uns teilen. Danke! Ein beeindruckender Tag.

Den Nachmittag verbringen wir wieder gemeinsam am Pool und lassen die Reise beim letzten gemeinsamen Abendessen Revue passieren.

Danke, es war sehr schön und harmonisch

Und zum Abschluss noch dreimal Ätna