5. Tag: Achalziche – Gori – Uplisziche – Ananuri – Stepanzminda/Kasbek. Wir folgen einem Abschnitt der Seidenstraße in die Region Kartli und erreichen nach einem kurzen Stopp beim Geburtshaus Stalins in Gori die Höhlenstadt Uplisziche aus dem 1. Jahrtausend v.Chr. – die Stadtanlage mit Theater und Palästen ist noch gut nachzuvollziehen. Entlang der Georgischen Heerstraße inmitten des Großen Kaukasus passieren wir den Skiort Gudauri und die Festungskirche Ananuri (Besichtigung). Mit herrlichen Ausblicken auf die Bergwelt des Kaukasus geht es über den Kreuzpass und entlang des Tergi-Flusses nach Stepanzminda am Fuß des Kasbek.
Heute müssen wir sehr früh los, weil wir für die oben beschriebene Strecke 6 bis 7 Stunden benötigen und es keine Autobahn gibt.
Zu unserem 1. Besichtigungsstopp, der Höhlenstadt Uplisziche sind wir ca. 1,5 Stunden unterwegs. Der Wettergott ist uns hold und wir können diese schöne Felsenstadt, gemeinsam mit gefühlt 10000 kreischenden Kindern, bei Sonnenschein besuchen. Die Höhlen sind vielleicht nicht so genau herausgearbeitet wie in Vardzia, jedoch fühlt man hier das Leben und nicht so sehr die Bedrohung. Diese Stadt ist geprägt durch hellen Sandstein, Hallen, Sonnentempel, Weinpressen, …






Nach dem Mittagessen und einem kurzen Stopp bei Stalins Geburtshaus in Gori geht es weiter zur Wehrkirche in Ananuri.
Der Personenkult um Stalin samt dem riesigen Museum unter georgischer Flagge ist mir nicht verständlich.









Es geht weiter über Gudauri über den Kreuzpass, mit einer Passhöhe auf 2395 m, über die furchtbar schlechte Heeresstraßen, die die Hauptverkehrsader nach Russland ist, nach Stepanzminda, am Fuße des Kasbek. LKW drängt sich an LKW, Pkws, dazwischen Hunde und Kühe, durch Regen und Sonne schlängelt sich diese Verkehrsader. In Gudauri wächst gerade ein Schizentrum und rundherum Berge, satte grüne Wiesen, gelbe Azeleen, ein Traum!






