Es ist heute etwas bewölkt. Beim Abmarsch vom Camp präsentiert sich der Mond mit einem riesigen Hof. Sowas habe ich noch nie gesehen. Der Weg führt zuerst durch das ausgetrocknete Flussbett des Draa Flusses, dann durch die Dünen zum nächsten Plateau, wo sich am Horizont schon die nächsten Dünen zeigen. Heute haben wir aber erschwerende Umstände, da sich ein Sandsturm zusammenbraut und wir jetzt schon wissen, dass es im Camp gar keinen Schatten geben wird. Die Sicht wird trüb, der Wind kommt Gott sei Dank von Osten und wir haben ihn im Rücken.
Im Camp sinkt die Stimmung bei einigen auf unter Null. Es ist heiß, wir können das Zelt wegen des Sandsturms lange nicht verlassen, es ist stickig heiß und wir werden von den Fliegen malträtiert. Doch nach einem kurzen Zusammenbruch können wir wieder gemeinsam lachen und irgendwie vergeht die Zeit dann doch. Die umliegenden Dünen werden erklommen, nachdem der Wind nachgelassen hat (dort gibt es ja auch Internet 🤪).
Unser Koch Mohammed übertrifft sich dann mit dem Abendessen und Abdel und die Jungs trommeln danach zu ihren Lieblingsliedern. Ein stimmiger Abend findet ein Ende.






