Hier sind die Temperaturen sehr moderat und liegen mehr als 10 Grad unter denen in Marrakesch. Aber was nützt das alles, wenn man nicht ganz am Damm ist. Das Fieber ist zwar weg, aber der Darm rumort und essen geht nur bedingt.
Gestern war die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass wir zeitweise nicht bis zum Meer sehen konnten. So nutzten wir die Zeit für Restaurierungsarbeiten 😉 Edward war beim Friseur und ich bei Maniküre und Pediküre. Da fühlt man sich gleich wieder menschlicher.
Essaouira liegt wirklich sehr hübsch am Meer, die Altdtadt wird von einer Befestigungsmauer umgeben und innerhalb befinden sich enge verwinkelte Gassen, in denen sich dicht an dicht die Geschäfte reihen. Wir haben uns mit Arganöl eingedeckt und für mich eine Jacke gekauft, weil es der besagte Nebel sehr kühl gemacht hat. Zum Abendessen waren wir in einem kleinen Lokal mit 2 unserer Mitwanderinnen. Die Tajine war großartig und endlich gab es auch wieder Eisenkrauttee (Verbene). Ich weiß jetzt, welche neue Pflanze nächstes Jahr in meinen Garten einziehen wird.
Einzig der Muezzin, der uns jeden Tag um 6 Uhr 20 Minuten ins Ohr schreit – an Schlaf ist dann nicht mehr zu denken – nervt fürchterlich.
Heute steht ein langer Strandspaziergang am Plan. Vorausgesetzt es fällt nicht wieder der Nebel ein.









Den gestrigen Tag haben wir entspannt am Strand verbracht. Erst spazierengehend und dann auf einer Liege.




Danach machten wir noch einen Rundgang in Essouira, umgeben von orientalischen Gerüchen, Marktschreiern und spielenden Kindern. Katzen sind allgegenwärtig. So schön es ist, so dankbar bin ich dafür in Österreich geboren zu sein und da leben zu dürfen.








Abendgegessen haben wir im Hotel (www.villa-maroc.com). Abends wird es hier ziemlich nebelig und kühl.



Wir haben den letzten Tag hier einerseits im Hotel andererseits hautschonend in den Souks verbracht. Die marokkanische Sonnencreme, die wir verwendet haben, hat leider nicht gehalten was sie versprochen hat. Macht auch nichts, wir fanden genug Schattenplätze und Geschäfte zum Einkaufen 🤣🙈.
Den Nachmittag nutzten wir für einen Besuch im Hammam. Geschrubbt und gesalbt lässt es sich gut ruhen. Zum Abendessen trafen wir dann eine unserer Mitwanderinnen. Den Abend lassen wir auf der Terrasse ausklingen. Vor 23.00 Uhr brauchen wir nicht ins Bett gehen, denn solange dröhnt die Musi von allen Seiten. Fast so schlimm wie der Weckruf des Muezzins um 06.00 Uhr 😉




Heute wurden wir um 8.00 Uhr abgeholt und in einer dreistündigen Fahrt zum Flughafen Marrakesch gebracht.
Schön war’s, ereignisreich, spannend und dann auch erholsam.



Zusammenfassung
- 55 Wüstenkilometer zu Fuß
- 1320 Kilometer von Marrakesch nach M’Hamid zurück nach Marrakesch über Foum Zaguid, Ait-Ben-Haddou und den Anima Garten, weiter nach Essaouira und zurück zum Flughafen Marrakesch
- 1 Teppich und 1 Bild erstanden
- 10 Dirham sind 1 Euro
- Marokkaner sind freundliche, liebenswerte Gastgeber
- Wo es weich ist, liegt mindestens eine Katze






































































































