Georgien Rundreise   – 7. bis 15.6 2023

4. Tag: Ausflug Höhlenstadt Wardsia. Wir folgen dem Mtkwari in die Bergwelt des Kleinen Kaukasus, wo wir die faszinierende Höhlenstadt Wardsia besuchen, die im 12. Jh. als Verteidigungsanlage gegen die Seldschuken erbaut wurde. Aus einem Hang des Eruscheti-Bergs wurden mehr als 3000 Höhlenwohnungen herausgeschlagen, die sich über 7 Stockwerke ziehen – zur Stadt gehörten auch eine freskengeschmückte Kirche, Bäckereien, ein Kloster uvm. Über Treppen und durch Gänge lernen wir das faszinierende Fels-Labyrinth kennen. Am Nachmittag Rückkehr nach Achalziche und Besuch der Rabat-Festung.

Nachdem es die halbe Nacht heftig geregnet hat, machen wir uns um 9.00 Uhr auf den Weg ins 62 Kilometer entfernte Vardzia.

Mtkvari Fluss

Die Kletterei in dem Felsenkloster war wirklich herausfordernd aber so faszinierend. Rauf und runter zwischen natürlich gekühlten Lager- und Wohnräumen und einer in den Fels gehauenen Kapelle machen wir den Schwalben Konkurrenz. Es ist unbeschreiblich was die Menschen da erbaut haben. Von Erdbeben und feindlichen Belagerern oft zerstört, sind heute noch ca. 500 der ursprünglich 3000 Höhlen erhalten. Es leben noch 4 Mönche ganzjährig dort.

Zurück im Hotel bleibt kurz Zeit zum Wäsche wechseln und für einen Regenguss und dann geht es weiter zur Festung Rabat in Achalziche . Und auch dort bleiben wir vom Regen nicht verschont. Ganz im Gegenteil, es schüttet wie aus Kübeln. Darum besuchen wir das Museum zuerst und hoffen dass es in der Zwischenzeit aufhört.

Sturzflut