15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

29.6. – Ligurische Küste bei Finale Ligure

Weil wir gestern so bald ins Bett gefallen sind – es gab die gewünschten Muscheln 😃 – fahren wir heute schon sehr bald los, um rechtzeitig vor allen Bussen im Jardino Botanico in Éze zu sein.

Dieses idyllische Bergdorf liegt zwischen Nizza und Monaco und ist die Fahrt hin jedenfalls wert. Für die azurblaue Aussicht ist es leider auch heute wieder zu stark bewölkt, für den steilen Aufstieg kommt es uns aber entgegen. Durch enge verwinkelte Gassen irren wir etwas herum, bis wir den besagten Garten finden. Dort wachsen riesige Kakteen und Sukkulenten, die man auf schmalen Wegen erkundet und dazwischen ragen tolle Skulpturen in den Himmel. Von der Ruine des Castells sieht man bis Nizza. Ganz toll!

Hier befindet sich auch die Parfummanufaktur Fagurado. In Nizza habe ich in der Boutique eingekauft. Gott sei Dank, denn hier waren autobusweise Touristen zugange. Die Seifen und Cremen duften nicht nur hervorragend, sie sind auch wunderschön verpackt.

Weiter geht es nach Monaco. Einmal durchfahren muss sein. Unglaublich wieviel Geld da allein in den Autos und Schiffen steckt. Wir bleiben kurz, und wollen einen Kaffee im Café de Paris trinken. Nicht nur, dass man hier trotz freier Tische warten muss, werden wir dann bestenfalls ignoriert. Das taugt uns nicht und  wir verlassen etwas stinkig das Lokal. Dass Monaco offenbar nicht zur EU bzw. zum „Roamingraum“ gehört  wissen wir spätestens nach der SMS von A1: 60 € Datenvolumen verbraucht, Limit erreicht! 💩🙈 Das war das Navi. Nun, Lehrgeld bezahlt, es reicht.

Casino in Monaco

Suchbild 😆

Protz, Prunk, Boliden und das hässlichste Auto der Welt, ein Tesla, den ich bislang nur in einer Zeitschrift gesehen habe

Den Orangensaft trinken wir dann um vieles billiger in Menton, wo wir aufgrund der gesperrten Autobahn, in einen ziemlichen Stau geraten. Doch irgendwann spuckt uns der auch wieder aus und wir erreichen so gegen 15.00 Uhr unser nächstes Quartier mitten im Olivenhain, zwischen Zitronenbäumen hoch über dem Meer. Sehr entspannend.

Hier kann Edward hoffentlich seine Verkühlung auskurieren.

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28.6. Nizza

Es scheint die Sonne 🌞 Wir haben Nizza erkundet,  einen Hügel erklommen, eingekauft – die schönste Handtasche ever, ein Unikat 🥰 – Lillit Rosé getrunken, sind im Meer geschwommen – übrigens eiskalt, haben die Sonne samt toller Aussicht genossen. Ich bin mit allem versöhnt und zufrieden.

Wir kommen wieder! Eine Stadt mit Strand hat was, das hat uns unsere Tochter schon oft erklärt. Ich glaube, ich ziehe um, mit Edward 😍

Genießt mit mir die Zeit ….

Laisser faire

Zum Abendessen wünsche ich mir Muscheln!

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27.6. Saint Cyr sur Mer – Villeneuve-Loubet

Den Vormittag haben wir noch an dem coolen Strand wie gestern verbracht und auch dort gegessen und uns gegen 13.00 Uhr auf den Weg Richtung Nizza gemacht.

Ehrlich, ich verstehe den Hype um die Gegend zwischen Cannes und Nizza überhaupt nicht und schon gar nicht, warum hier soviele Yachten herumschwimmen. Es ist nicht schön. Es gibt zwar kilometerlange Strände aber keine Buchten, keine schöne Landschaft, nichts Vergleichbares mit der Calanque. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin. Die Côte d’Azur kann in meinen Augen nichts. Schade für die vielen Kilometer und die vertane Zeit. Es wäre klüger gewesen, weiter westlich zu bleiben und auch billiger.

Das Hotel hier ist nett, das kleinste zwischen Hochhäusern, mit Meerblick immerhin. Der Rest zu vergessen.

Ich muss mir für morgen etwas einfallen lassen, sonst bekomme ich die Krise.

Nach der veritablen Krise und einem Schläfchen haben wir uns doch noch aufgerafft und fuhren nach Antibes.  Die Landschaft rundherum hat sich nicht geändert, aber dieses Städtchen hat nun einiges wieder gut gemacht. Schöne Altstadt, toller Hafen und noch besseres Essen hoben meine Laune 😄

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26.6. Saint Cyr sur Mer, Calanque de Port d’Alon

Heute gönnen wir uns einen richtigen Urlaubstag mit allem was dazu gehört- schlafen  lesen, schwimmen, schlafen, essen, schlafen, … 😉 Das mit dem Schwimmen hat wegen der Quallen erst am Nachmittag funktioniert. Das Meer ist jedoch erfrischend kühl, damit habe ich ehrlich nicht gerechnet. Und wer den Mund so voll nimmt, muss dann auch wirklich rein 🥶 Fein war es trotzdem.

Erstaunlich, dass man selbst am Strand von Calanque de Port d’Alon so ein tolles Restaurant entdeckt, wo man bestenfalls mit einer Imbissbude, wenn überhaupt,  rechnet. Tonton Ju hat einige Sterne, hohe Preise ist aber sensationell gut!

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25.6. Saint Cyr sur Mer, Marseille  Rue des Cretes

Der Ehrlichkeit halber muss man sagen, dass das Hotel hier nicht der beste Griff war, aber immerhin gibt es einen Balkon mit Meerblick und funktierendes Internet. Das heißt, wir können das Match Ö – NL sehen. Denn weil es schon wieder vor sich hin nieselt, wurde der Fernseher unten im Lokal abgebaut. Der Teil des Dorfes hier am Meer ist schon sehr in die Jahre gekommen und weil dem so ist und mir, wie immer das Wasser zu kalt ist, waren wir heute in Marseille.  Der Verkehr in dieser Stadt würde mich fertig machen, Edward meistert jedoch jeden Kreisverkehr, egal wie viele Spuren er hat, nicht nur mit Bravour sondern mit Begeisterung.  Dass er mich mit der gleichen Begeisterung zum höchsten Punkt der Stadt, zur Basilique Notre Dame de la Garde, schleppt, war so nicht ausgemacht und konnte er nur damit gutmachen, dass wir runter den Bus nahmen. Der Preis dafür war das Schmerzensgeld.

Wieder im Tal, sorry, beim Hafen suchen wir uns ein nettes Lokal zum Mittagessen und stellen  verwundert fest, welche Unmengen Franzosen da vertilgen können. Wir brauchen nicht einmal die Hälfte.

Lavendeleis muss sein

Danach gehen wir entlang ded Alten Hafens zur Parkgarage und genießen diese quirlige, sehr beeindruckende Stadt.

Am Rückweg nehmen wir von Cassis nach La Ciotat die alte Route des Crêtes. Viele Kurven, tiefe Abgründe, tolle Ausblicke.

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24.6. Villeneuve D’Avignon – Rossilion – Saint Cyr sur Mer

Heute früh beim Einpacken hatte ich das Gefühl, wir müssen einen Anhänger kaufen. Warum passt nichts mehr, was vorher drin war, nachher wieder in Taschen und Koffer?? Letztendlich hat doch alles seinen Platz gefunden, so  dass auch das Verdeck aufgemacht werden kann. Und nachdem wir uns von unseren wunderbaren Gastgebern verabschiedet haben, fuhren wir nach Roussilon zu den Ockerfarbenen Erden mit einem Zwischenstopp beim Lavendelmuseum.

Das Farbenspiel dort war unglaublich: von gelb bis rotbraun alles unglaublich schön. Ein kurzer Spaziergang führt entlang der ehemaligen Abbaustellen. In Wirklichkeit spaziert man durch ein ehemaliges Bergbaugebiet.

Roussilon selbst ist entzückend,  wie alle Vogelnestdörfer in der Gegend. Man kann sich kaum satt sehen.

Gegen 17.30 Uhr landen wir endlich am Meer. Das Zimmer ist brauchbar, mit Blick aufs Meer. Mehr brauch ich gerade nicht zum Runterkommen.

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23.6. – Villeneuve D’Avignon – Pond du Gare – Uzés

Heute ist unser letzter Tag hier und der Abschied morgen wird uns sehr schwer fallen. Wir haben uns nicht nur hier in der kleinen Stadt gegenüber von Avignon und in dem schönen Air B&B sehr wohl gefühlt, sondern auch die ganze Gegend hier sehr lieb gewonnen. 

Gutes Essen, leichter Rosé, schöne Dörfer und Städte, beeindruckende Bauwerke aus längst vergangenen Zeiten laden zum Wiederkommen ein.

Der heutige Tag führte uns zuerst zur Pond du Gard, ein 2000 Jahre altes, von den Römern erbautes Viadukt, das sich über den/die Gardon spannt. Wir liefen drüber, waren drunter und bewunderten es außerdem von oben.

Weiter ging es nach Uzés. Im Jardin Médiéval erklimmen wir den Turm über eine extrem enge Wendeltreppe und werden mit einer tollen Ausdicht belohnt.

Durch die engen Gassen mit zahlreichen Galerien, Boutiquen und kleinen Cafés gelangen wir zum Hauptplatz, wo wir in einem der zahlreichen Lokale Mittagessen.

Rosé

Mittlerweile sind wir zurück, ruhen im Liegestuhl, lesen, schlafen und lassen die Seele baumeln.

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22.6. – Villeneuve d‘ Avignon

Wir haben ausgeschlafen, lange gefrühstückt, danach den Flohmarkt besucht und waren dann im Fort Saint-André und im Abbaye saint -André mit seiner wunderschönen Gartenanlage. Die angebotenen Liegestühle haben wir gerne in Anspruch genommen, den Duft von Rosmarin und Lavendel tief inhaliert, unzählige Fotos gemacht und den Tag richtig genossen. Jetzt sitzen wir am Hauptplatz, wo gestern Abend beim Musikfest noch der Bär gesteppt hat, und genießen ein Glas Rosé – wir sind schon fast Franzosen, nur an der Sprache mangelt es etwas 😆

Und danach geht es zum Friseur 💇‍♀️ 💇‍♀️ 💇‍♀️ 💇‍♀️ !

Viieeel besser!

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21.6. – Erster Sommertag!

Und endlich! Es scheint die Sonne 🌞 Wir machen heute einen Ausflug in die Berge und fahren über Séguret und die Les Gorges de Touloure zum Mont Ventoux. Eine etwas größere Runde (106 Kilometer), doch wollen wir ja einiges in der Gegend sehen.

Sèguret gehört zu den schönsten Dörfern der Provence. Ein Ort, der wie ein Vogelnest am Hang klebt, mit Kopfsteinpflaster in engen Gassen, Künstlerateliers und Restaurants, zum Verweilen einlädt.

Séguret

Weiter geht es hinein in die Berge über kurvige Straßen hinauf zum Mt. Ventoux (1912 m) und mit uns hunderte Radfahrer, die uns aber auch mit einem Höllentempo entgegen kommen. Ich mache sicherheitshalber die Augen zu 🙈 Unserem Cabrio gefällt aber die artgerechte Haltung.

Leider war er in Nebel gehüllt als wir endlich oben waren.

Am Heimweg stoppen wir noch beim wunderbar restaurierten Château du Barroux bevor es wieder zurück nach Avignon geht. Heute brauchen wir beide noch dringend Zeit im Liegestuhl.

Château du Barroux

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20.6. Avignon

Es regnet! So war das nicht ausgemacht! Aber der Wetterbericht hat das ja schon vorhergesagt und wir haben dementsprechend schon gestern Tickets für den Papstpalast gebucht.

Und diese Besichtigung war wirklich beeindruckend!

Mit einem Tablet wird man durch diese imposante Anlage geführt und auf dem Tablet bekommt man nicht nur die Informationen sondern auch einen virtuellen Einblick, wie die Räumlichkeiten vor 700 Jahren genutzt und eingerichtet waren. Uns war in den 3 Stunden nicht eine Sekunde langweilig. Dafür war der Preis von knapp € 13 inkl. Eintritt auf die Pont d‘ Avignon mehr als gerechtfertigt.

Danach war auch der Regen vorerst vorbei und wir konnten ein kleines Mittagessen im Freien genießen.

Danach besuchten wir noch die Pont St. Benezet, die ja eigentlich nur von der nächsten Brücke schön zu sehen ist.

Brücken, die im nirgendwo enden, sprich mitten in der Rhone, sind schon witzig. Mich wundert noch immer, dass die nie wiederaufgebaut wurde.

Abends waren wir noch mit einem lieben Kollegen undseinerFreundin, die auch hier den Urlaub verbringen, gut Abendessen.

Für morgen gibt es noch keinen Plan. Hoffentlich ist das Wetter besser.