
Ein bisschen was hab ich dann doch gezeichnet im Urlaub auf Santorin.

Ein bisschen was hab ich dann doch gezeichnet im Urlaub auf Santorin.

Manchmal ändern sich Lebensumstände.
Aber Pläne oder Vorsätze tun das nicht, müssen nun angepasst werden.
24.6. Villeneuve D’Avignon – Rossilion – Saint Cyr sur Mer
Heute früh beim Einpacken hatte ich das Gefühl, wir müssen einen Anhänger kaufen. Warum passt nichts mehr, was vorher drin war, nachher wieder in Taschen und Koffer?? Letztendlich hat doch alles seinen Platz gefunden, so dass auch das Verdeck aufgemacht werden kann. Und nachdem wir uns von unseren wunderbaren Gastgebern verabschiedet haben, fuhren wir nach Roussilon zu den Ockerfarbenen Erden mit einem Zwischenstopp beim Lavendelmuseum.



Das Farbenspiel dort war unglaublich: von gelb bis rotbraun alles unglaublich schön. Ein kurzer Spaziergang führt entlang der ehemaligen Abbaustellen. In Wirklichkeit spaziert man durch ein ehemaliges Bergbaugebiet.




Roussilon selbst ist entzückend, wie alle Vogelnestdörfer in der Gegend. Man kann sich kaum satt sehen.








Gegen 17.30 Uhr landen wir endlich am Meer. Das Zimmer ist brauchbar, mit Blick aufs Meer. Mehr brauch ich gerade nicht zum Runterkommen.


Hier sind die Temperaturen sehr moderat und liegen mehr als 10 Grad unter denen in Marrakesch. Aber was nützt das alles, wenn man nicht ganz am Damm ist. Das Fieber ist zwar weg, aber der Darm rumort und essen geht nur bedingt.
Gestern war die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass wir zeitweise nicht bis zum Meer sehen konnten. So nutzten wir die Zeit für Restaurierungsarbeiten 😉 Edward war beim Friseur und ich bei Maniküre und Pediküre. Da fühlt man sich gleich wieder menschlicher.
Essaouira liegt wirklich sehr hübsch am Meer, die Altdtadt wird von einer Befestigungsmauer umgeben und innerhalb befinden sich enge verwinkelte Gassen, in denen sich dicht an dicht die Geschäfte reihen. Wir haben uns mit Arganöl eingedeckt und für mich eine Jacke gekauft, weil es der besagte Nebel sehr kühl gemacht hat. Zum Abendessen waren wir in einem kleinen Lokal mit 2 unserer Mitwanderinnen. Die Tajine war großartig und endlich gab es auch wieder Eisenkrauttee (Verbene). Ich weiß jetzt, welche neue Pflanze nächstes Jahr in meinen Garten einziehen wird.
Einzig der Muezzin, der uns jeden Tag um 6 Uhr 20 Minuten ins Ohr schreit – an Schlaf ist dann nicht mehr zu denken – nervt fürchterlich.
Heute steht ein langer Strandspaziergang am Plan. Vorausgesetzt es fällt nicht wieder der Nebel ein.









Den gestrigen Tag haben wir entspannt am Strand verbracht. Erst spazierengehend und dann auf einer Liege.




Danach machten wir noch einen Rundgang in Essouira, umgeben von orientalischen Gerüchen, Marktschreiern und spielenden Kindern. Katzen sind allgegenwärtig. So schön es ist, so dankbar bin ich dafür in Österreich geboren zu sein und da leben zu dürfen.








Abendgegessen haben wir im Hotel (www.villa-maroc.com). Abends wird es hier ziemlich nebelig und kühl.



Wir haben den letzten Tag hier einerseits im Hotel andererseits hautschonend in den Souks verbracht. Die marokkanische Sonnencreme, die wir verwendet haben, hat leider nicht gehalten was sie versprochen hat. Macht auch nichts, wir fanden genug Schattenplätze und Geschäfte zum Einkaufen 🤣🙈.
Den Nachmittag nutzten wir für einen Besuch im Hammam. Geschrubbt und gesalbt lässt es sich gut ruhen. Zum Abendessen trafen wir dann eine unserer Mitwanderinnen. Den Abend lassen wir auf der Terrasse ausklingen. Vor 23.00 Uhr brauchen wir nicht ins Bett gehen, denn solange dröhnt die Musi von allen Seiten. Fast so schlimm wie der Weckruf des Muezzins um 06.00 Uhr 😉




Heute wurden wir um 8.00 Uhr abgeholt und in einer dreistündigen Fahrt zum Flughafen Marrakesch gebracht.
Schön war’s, ereignisreich, spannend und dann auch erholsam.



Zusammenfassung

Heute geht es endlich ans Meer. Leider quält mich seit heute Früh der Bauch, Edi geht es dafür wieder gut. Ich hoffe dass das Immodium gut wirkt, sonst wird die Busfahrt ein Horror.
Wir fahren mit dem Supratour Bus um 10.45 Uhr in Marrakesch los und erreichen nach einer angenehmen gekühlten Fahrt um 13.45 Uhr Essaouira.
Wir wohnen die nächsten 3 Tage in der Villa Maroc. Dieses Haus ist absolut empfehlenswert: wunderschöne Zimmer, tolle Dachterrasse und sehr gutes Essen.




Ich habe nur leider nicht viel davon, weil ich jetzt auch krank bin. Hoffentlich ist der Spuk morgen vorbei und wir können endlich die Stadt richtig erkunden. Der kurze Stadtspaziergang heute hat mich sehr angestrengt.




Heute Mittag machten wir einen kurzen jedoch beeindruckenden Ausflug mit dem Glasbodenboot zum Schnorcheln zu den Riffs vor Hurghada. Das Wasser war zwar ziemlich frisch, woran man sich aber sehr schnell gewöhnt. Das Eintauchen in die Unterwasserwelt mit Korallen und unzähligen bunten Fischen fasziniert mich immer wieder.
Wir hielten auch bei einer Sandbank und standen quasi mitten im Roten Meer 🌊 😉


Mir ist die Zeit viel zu schnell vergangen.
Den restlichen Nachmittag faulenzten wir am Strand.


Das Essen und die Abfütterung im großen Speisesaal nerven uns mittlerweile ein bisschen. Die Auswahl beschränkt sich auf Eintopf aller Art, Burger, immerhin sehr gute Salate und unfassbar süße Nachspeisen. Wenn man, so wie wir um 19.30 essen geht, ist man fast zu spät dran und das Buffet schon ziemlich geplündert. Das Personal ist sehr bemüht und freundlich nur leider oft total überfordert.
Vielleicht gehen ein heute ins a la carte Restaurant nebenan.
Ich jammere auf sehr hohem Niveau jedoch haben wir uns unter dem 5 Sterne Marriot Beach Hotel etwas anderes erwartet. Trotzdem genießen wir die Zeit hier, die Sonne und die Wärme und den Spaß, den wir zu viert hier haben.
