Heute erkundeten wir den Norden Sardiniens ganz individuell mit dem Mietwagen. Unsere Route führte uns über kurvenreiche Gebirgsstraßen vorbei an beeindruckenden Landschaften zunächst nach Cannigione und weiter nach Palau. Dort erklommen wir den berühmten Roccia dell’Orso – den sogenannten Bärenfelsen, der hoch über der Küste thront und einen fantastischen Blick über das Meer bietet.
Roccia dell’Orso
Anschließend ging es entlang des smaragdgrün schimmernden Wassers weiter nach Santa Teresa Gallura, wo wir bei einem gemütlichen Kaffee eine kleine Pause einlegten. Unser nächstes Ziel war das beeindruckende Capo Testa mit seinen bizarren Felsformationen. Dort zeigte sich die Natur von ihrer wilden Seite: Der Sturm war enorm, das Meer tobte und die Wellen schlugen meterhoch gegen die schroffen Felsen – ein ebenso beeindruckendes wie kraftvolles Naturschauspiel.
Über Luogosanto, wo uns schließlich noch der Regen einholte, führte die Strecke zurück Richtung Osten nach San Pantaleo. Dort fanden einige schöne Mitbringsel und sogar eine wunderschöne Jacke den Weg in unsere Einkaufstaschen. Nach rund 170 abwechslungsreichen Kilometern erreichten wir gegen 18:15 Uhr wieder unser Hotel – erfüllt von vielen Eindrücken eines erlebnisreichen Tages.
Heute stand eine Halbtagstour auf dem Programm, die uns zunächst nach Porto Cervo an der berühmten Costa Smeralda führte. Der mondäne Ferienort wurde einst von Prinz Aga Khan gebaut und gilt bis heute als Treffpunkt der internationalen High Society.
Zwischen luxuriösen Ferienresidenzen und exklusiven Boutiquen reiht sich hier ein Luxuslabel an das nächste – von Louis Vuitton bis Bulgari findet man alles, was das Herz der Reichen und Schönen begehrt. Selbst Wladimir Putin besaß hier einst eine Villa.
Doch noch beeindruckender als der Luxus war die Natur selbst: Das Meer der Costa Smeralda begeistert mit einem einzigartigen Farbenspiel – von leuchtendem Türkis und Smaragdgrün bis hin zu tiefem Hell- und Dunkelblau. Ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst.
Entlang eines der schönsten Küstenabschnitte Sardiniens führte uns die Fahrt vorbei an bizarren Granitformationen, duftender Macchia und traumhaften weißen Sandstränden. Immer wieder eröffneten sich atemberaubende Ausblicke auf das glitzernde Meer und die wilde Schönheit der Landschaft.
Schließlich erreichten wir das idyllische Bergdorf San Pantaleo, ein kleines Künstlerparadies zwischen den Bergen. Mit seinen verwinkelten Gassen, den zahlreichen Kunsthandwerksläden und den liebevoll gestalteten Cafés versprüht der Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Hier scheint die Zeit etwas langsamer zu vergehen – ein wunderbarer Platz zum Bummeln, Entdecken und Genießen.
San Pantaleo
Unser letztes Ziel an diesem Tag war der hübsche Badeort Baia Sardinia, der einst ein kleines Fischerdorf war und heute mit seinem mediterranen Charme begeistert. Direkt am smaragdgrünen Meer ließen wir den Ausflug entspannt ausklingen und gönnten uns ein köstliches Eis mit traumhaftem Ausblick auf die Küste.
Der Eissalon überraschte mit außergewöhnlichen Kreationen wie Myrteneis oder Erdbeer-Honig-Eis. Ich entschied mich für die Sorte „Arancia“, die herrlich nach Orange und feinen Mandeln schmeckte – eine besondere Kombination und absolut empfehlenswert.
Am Nachmittag gönnte ich mir zunächst eine entspannte Auszeit am Pool und genoss die Ruhe und die Sonne, die zrotz des starken Windes wärmte. Später beschlossen wir, noch einen Spaziergang entlang der Marina von Porto Cervo Marina zu unternehmen. Der wunderschön angelegte Gehweg führte direkt am Hafenbecken entlang und bot immer wieder herrliche Ausblicke – bis hinein nach Porto Cervo.
Während unseres Spaziergangs bewunderten wir die luxuriösen Yachten. Nach rund vier Kilometern kehrten wir zufrieden zurück und ließen den Tag entspannt bei einem Drink in der Hotelbar ausklingen.
Heute führte uns unsere Reise durch die beeindruckende Granitlandschaft der Gallura im Nordosten Sardiniens. Vorbei an unzähligen Korkeichen, sanften Hügeln und malerischen Weingärten ging es von Porto Cervo über Arzachena bis nach Tempio Pausania.
Besonders Tempio Pausania verzauberte uns mit seinem ganz eigenen Charme: Die historische Altstadt und die imposante Basilika San Pietro sind vollständig aus Granit erbaut und verleihen dem Ort eine außergewöhnliche Atmosphäre. In den engen, verwinkelten Gassen reihten sich kleine Geschäfte, gemütliche Cafés und liebevoll gestaltete Plätze aneinander – ein Ort, der zum Schlendern, Entdecken und Verweilen einlädt. Der Hahn, das Kennzeichen der Region, verfolgt uns auf Schritt und Tritt.
Taschen aus Kork, ich wurde nicht schwach 😉Die sardische FlaggeKork ist in verschiedensten Ausführungen zu finden.Der Kapuziner
Elefantenfelsen
Weiter führte uns unsere Reise an die Westküste Sardiniens in die historische, einst von den Genuesen geprägte Stadt Castelsardo. Wie ein Adlernest thront die malerische Altstadt hoch oben auf einem Felsen über dem Meer und bietet schon von weitem einen beeindruckenden Anblick.
Mit einem Shuttlebus gelangten wir bis zum Eingang der Altstadt, von wo aus sich ein wunderschöner Spaziergang durch die engen Gassen eröffnete. Von der Aussichtsplattform genossen wir einen traumhaften Blick auf den Hafen und das tiefblaue Mittelmeer. Zwar pfiff uns ein kräftiger, stürmischer Wind um die Ohren, doch die warme Sonne sorgte dafür, dass wir die besondere Atmosphäre dieses Ortes trotzdem in vollen Zügen genießen konnten.
Nach insgesamt 260 Buskilometern und etlichen Schritten erreichen wir gegen 17.30 Uhr müde das Hotel.
Gestern begann unser gemeinsames Abenteuer auf Sardinien: Mama, eine Freundin von ihr und ich machten uns auf den Weg in den Süden. Trotz kräftigem Wind verlief der Flug nach Olbia angenehm, und gegen 17 Uhr landeten wir schließlich auf der Insel, wo bereits unsere große Reisegruppe auf uns wartete.
Empfangen wurden wir von dichten Wolken und stürmischem Wind – nun hoffen wir natürlich, dass sich das Wetter in den nächsten Tagen noch von seiner sonnigen Seite zeigt. Doch schon die Fahrt vom Flughafen zum Hotel ließ uns die besondere Schönheit Sardiniens erahnen: zerklüftete Berge, sanfte Hügel und eine üppige mediterrane Pflanzenwelt begleiteten unseren Weg und machten sofort Lust darauf, die Insel näher zu entdecken.
Nach dem Abendessen fielen wir müde, aber voller Vorfreude ins Bett. Die Eindrücke des ersten Tages wirkten noch nach, während wir uns schon auf die Sternfahrt durch das nördliche Sardinien freuen.