
Sie kommt mich jeden Tag besuchen, jetzt teilen wir uns schon das Frühstück.

Sie kommt mich jeden Tag besuchen, jetzt teilen wir uns schon das Frühstück.

Manchmal ändern sich Lebensumstände.
Aber Pläne oder Vorsätze tun das nicht, müssen nun angepasst werden.
28.6. Nizza
Es scheint die Sonne 🌞 Wir haben Nizza erkundet, einen Hügel erklommen, eingekauft – die schönste Handtasche ever, ein Unikat 🥰 – Lillit Rosé getrunken, sind im Meer geschwommen – übrigens eiskalt, haben die Sonne samt toller Aussicht genossen. Ich bin mit allem versöhnt und zufrieden.
Wir kommen wieder! Eine Stadt mit Strand hat was, das hat uns unsere Tochter schon oft erklärt. Ich glaube, ich ziehe um, mit Edward 😍
Genießt mit mir die Zeit ….















Zum Abendessen wünsche ich mir Muscheln!
26.6. Saint Cyr sur Mer, Calanque de Port d’Alon
Heute gönnen wir uns einen richtigen Urlaubstag mit allem was dazu gehört- schlafen lesen, schwimmen, schlafen, essen, schlafen, … 😉 Das mit dem Schwimmen hat wegen der Quallen erst am Nachmittag funktioniert. Das Meer ist jedoch erfrischend kühl, damit habe ich ehrlich nicht gerechnet. Und wer den Mund so voll nimmt, muss dann auch wirklich rein 🥶 Fein war es trotzdem.








Erstaunlich, dass man selbst am Strand von Calanque de Port d’Alon so ein tolles Restaurant entdeckt, wo man bestenfalls mit einer Imbissbude, wenn überhaupt, rechnet. Tonton Ju hat einige Sterne, hohe Preise ist aber sensationell gut!


16.6.
Die Reise im Schlafwagen war sehr angenehm. Wir konnten beide ganz gut schlafen. Wir nähern uns schon Feldkirch und Vorarlberg präsentiert sich in Nebelschwaden. Aber das Wetter kann man halt nicht beeinflussen.

Wir fahren nach Vaduz, durch Nebelschwaden hinauf zum Schloss und machen dann einen kurzen Stopp, um uns die Füße zu vertreten. Mittlerweile zeigt sich die Sonne! Interessant ist hier nur das Landtagsgebäude und die unzähligen Skulpturen in der Fußgängerzone.




Bis zur Bundesstraße 19 müssen wir ein paar Autobahnkilometer fahren, aber ab Chur in Richtung Oberalppass, 2033 m, fahren wir immer weiter ins Hochgebirge, vorbei an sattgrünen, kunterbunten Wiesen und Schneefeldern.




In Andermatt (1500m) müssen wir feststellen, dass die Furkapassstraße noch gesperrt ist. So schade! Ich hätte so gerne gesehen, ob es den Gletscher noch gibt. Stattdessen fahren wir auf dem Autoverladezug um SFr 27 unter dem Furka durch. Das dauert ca. 30 Minuten, 15,4 km.
Hängebrücke entdeckt! 280 m lang, 92 m hoch und ich hab mich drauf und drüber getraut trotz Höhenangst.



Am Weg nach Täsch entdecken wir am Hang Weingärten! Das versöhnt mich endgültig mit der Schweiz 😉 Bis hierher waren es von Feldkirch 268 gefahrene Kilometer. Noch eine letzte Bahnfahrt ins autofreie Zermatt. Das Matterhorn versteckt sich leider hinter Wolken, aber morgen wird sich das ändern.




15.6.
Heute Abend um 22.45 Uhr geht es endlich los. Wir fahren mit dem Autoreisezug bequem im Schlafwagen gemeinsam mit Schaf und Frog nach Feldkirch.
Wir haben noch einiges zu erledigen, vor allem zu packen! Ich weiß gar nicht wohin mit dem Zeug, denn wir brauchen von A wie Anorak bis Z wie Zehenschlapfen alles mit. Von den Bergen in der Schweiz (Matterhorn) bis zur französischen Riviera ist diesmal alles dabei.

Noch herrscht Chaos, mir fehlt noch die Strategie und ich bin etwas nervös.
Irgendwie hat dann doch alles im Auto Platz gefunden. Tetris ist ein Kinderspiel im Vergleich dazu.


In Wien hat es jetzt zu regnen begonnen, zeitgleich mit unserem Urlaubsbeginn. Ich freue mich jetzt riesig, dass es endlich losgeht.
Das Auto ist gut verladen, das Schlafwagenabteil bezogen. Gute Nacht

Max war so lieb, und hat uns zum Flughafen gebracht. Heute regnet es in Wien, der Abschied fällt somit leicht.
Wir starten fast pünktlich von Wien weg. Die Flugzeit soll 3.50 Stunden betragen. Wir sind aufgeregt, neugierig und diesmal ziemlich schlecht vorbereitet 🤣 Gott sei Dank gibt es Vorort einen Reiseleiter.
Der Flug war sehr angenehm. Edward hat superschöne Sicht gehabt, ich hab geschlafen.





Nachdem wir unser Quartier, ein gemütliches Gästehaus in der Medina bezogen haben, erkunden wir die Altstadt. Marrakesch wuselt, ist betriebsam und laut, auf den Straßen, in den Souks. Es ist herrlich orientalisch. Die Menschen sind freundlich, zwischen den Häusern ist die Hitze erträglich und man kann sich auch schon mal verlaufen. Immer wieder sieht man die Zerstörungen, die das Erdbeben hinterlassen hat. Der Schutt wurde weggeräumt, die Wände gebölzt und schon funktioniert das Geschäft wieder.
Wir essen genial gut zu Abend und suchen uns dann eine Dachterrasse am Platz der Gaukler und genießen das bunte Treiben.















Morgen geht es los. Wir heben um 10.15 Uhr ab in Richtung Marrakesch und tauchen dort ein in die orientalische Welt, um dann mit Weltweitwandern die Wüste nahe der algerischen Grenze zu erwandern.
Wir freuen uns auf viele neue Eindrücke, fürchten aber auch die, die das Erdbeben vor 4 Wochen hinterlassen haben wird.
Wie bereitet man sich auf den Jahreswechsel vor? Man sucht sich eine Liege am Meer, legt sich bequem hin, liest ein Buch, schläft eine Runde, liest wieder, trinkt zwischendurch ein Tonic, lässt die Seele baumeln und wiederholt diesen Vorgang mindestens 3 Mal. 🤣




Danach bereitet man sich für das Abendessen vor. Wir haben im Tuscany Restaurant reserviert, denn heute wollen wir uns nicht am Buffet anstellen, sondern das Essen und den Wein serviert bekommen.
Das Essen war ok, wir hatten Spaß und sind gleich 2 x ins neue Jahr gerutscht – zur hiesigen Zeit und nochmals mit Donauwalzer zu Wiener Zeit.

So ein 1. Urlaubstag kann schon richtig anstrengend sein. Wir erkunden das Gelände unseres Hotels und ich stelle sehr schnell fest, dass es mir vor 2 Jahren in Marsa Alam viel besser gefallen hat. Es sind hier keine langen Strandspaziergänge möglich, weil rechts vom Hotel eine Baustelle und links alles mit Zäunen abgesperrt ist. Die Anlage ist ganz schön, das Haus selbst leider schon sehr abgewohnt. Der Strand ist klein, aber fein und das Wasser klar, doch gibt es hier kein Riff. Zum Schnorcheln müsste man mit dem Boot hinausfahren und das kostet wieder eine Menge Geld.



Wir genießen den Urlaub, das Essen und die freie Zeit und haben Spaß mit unseren Freunden. Leider weht heute ein kalter Wind und die Sonne kann dagegen kaum ankämpfen. Die windgeschützten Plätze sind rar.


Gegen 18.00 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Hurghada um auch eine Flasche Wein zu besorgen. In einem kleinen Geschäft zahlen wir dann ein kleines Vermögen (Umrechnen vor Zahlung hätte sich in dem Fall sehr ausgezahlt:-). Aber wenigstens schmeckt er ganz passabel. Und unsere Stofftiere sind sich auch einig .


Hurghada selbst kann leider gar nichts und den Spaziergang hätten wir uns sparen können. Hotelburg reiht sich an Hotelburg und dazwischen stehen wahrscheinlich coronageschuldete Bauruinen. Es ist schmutzig und heruntergekommen und wir beschließen einerseits ab jetzt am Hotelgelände zu bleiben und andererseits nächstes Jahr früher zu buchen und weiter in den Süden zu fliegen.
Aber trotzdem sind wir gut gelaunt und genießen die Zeit. 🌞🏖👍😃