17. – 23. Februar – ein Winterurlaub in den Bergen

17. FEBRUAR – Salzburg

Etwas verhangen die Festung Hohensalzburg

Salzburg ist die erste Station auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel in den Südtiroler Bergen.

Einer von uns muss leider ein bisschen arbeiten, dafür habe ich Zeit wieder einmal durch Salzburg zu flanieren. Zwischen Dom, Getreidegasse und Residenz lassen sich einige schöne Fleckchen entdecken. Aber viel schöner ist die andere Seite der Salzach. Was wir nach einem Imbiss in der Sky Bar des Hotels Imlauer (tolle Aussicht über die Stadt!) erkunden. Wir wandeln durch die Steingasse und erklimmen sogar den Kapuzinerberg. Hier tummeln sich nur vereinzelt Touristen und es ist viel authentischer.

Abends treffen wir Freunde zum Abendessen. Der Kroate, wo man nicht bestellt, sondern einfach nur serviert bekommt und zwar alles was sich das Genussherz wünscht (Thunfisch Carpaccio, Trüffelnudeln, gegrillte Fisch, Miesmuscheln im Weißweinsud), ist immer wieder einen Besuch wert.


Steingasse

18. FEBRUAR – Innsbruck

Blick vom Stadtturm aufs Goldene Dachl

Es lässt sich auch Innsbruck gut zu Fuß erkunden und nachdem Edward mit dem Arbeiten fertig war, konnten wir noch ordentlich Schritte sammeln. Dabei fanden wir auch das Lokal, wo wir abends essen waren. Wer nepalesische Küche mag, ist im Himalayan – Nepali kitchen (Maximilianstraße) bestens aufgehoben. Davor erklommen wir noch den Stadtturm, und das, obwohl ich unter extremer Höhenangst leide.

Am Inn am Marktplatz lässt es sich stilvoll die Abendsonne im Gastgarten des Nguyens genießen. Und wenn man Zeit hat, ist die Markthalle ein kulinarischer Hotspot, den man nicht auslassen sollte.

Die Höhenangst am Turm

19. FEBRUAR – von Innsbruck über Kaltern nach Meran

Der Weg von Kaltern zum See

Da im Mai wieder ein großes Fest ins Haus steht, war unser erster Weg im schönen Südtirol in die Vinothek unseres Vertrauens, um dann ausreichend Rotwein im Haus zu haben. Die 3 Liter Flasche ist hiermit eingelagert. Die Vinothek liegt in Kaltern und das haben wir dann gleich mit einer wunderschönen kleinen Wanderung zum See und zurück über die Weinberge verbunden. Nach knapp 9 Kilometer durften wir uns bei einer Speckjause am Hauptplatz stärken. Wir haben beschlossen im Urlaub auf die Diät zu pfeifen.

Rebenballett

Wir übernachten heute in einem Schloss, nachdem wir ausgiebig die Sauna und das Schwimmbad genutzt hatten. Hoffentlich lässt uns das Schlossgespenst schlafen.

Schloss Rundegg

2. FEBRUAR – Meran, Waalwege und Gipfelstürme

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg hinunter von Obermais nach Meran. Begleitet von kleinen und großen Faschingsnarren, folgen wir dem Kirchensteig hinunter zur Passeil, die da durch ein enges hohes Tal Richtung Etsch fließt. Leider ist die Gilfpromenade ab der Steinernen Brücke wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Dieses Kleinod mitten in der Stadt hätten wir gerne gesehen.

Steinerne Brücke – Meran

Darum fuhren wir in Richtung Schenna, hinauf auf ca. 1600 zum Einstieg des Schenna Waalweges, dem wir zeitbedingt nur knapp eine Stunde über Wiesen, durch Apfelplantagen und Mischwälder folgen konnten. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick Richtung Dorf Tirol, ins Passeilral und in Richtung Vintschgau. Wir wissen schon, warum wir so gerne hierher kommen.

Unser nächstes Ziel ist das Glacier Grawand Hotel im Schnalstal. Wir wollen zum Abschluss der Woche ein bisschen Schi fahren und vor allen Dingen eine freie Sicht auf richtig hohe Berge. Die Seilbahn bringt uns am Nachmittag mit vollem Gepäck hinauf auf knapp 3200 m und was sich uns da bietet, ist so traumhaft, dass ich es kaum beschreiben kann. Ich lasse jetzt nur die Bilder wirken.

Dem Himmel sehr nahe
Abendrot

21. FEBRUAR – Sturm und Nebel

Dankbar für den gestrigen Nachmittag und Abend präsentiert sich der Berg heute ganz anders. Sturm (mit Spitzen bis zu 90 km/h), Nebel und Schnee ziehen uns nicht gerade hinaus. Ich beobachte die Wetterkapriolen lieber von herinnen und genieße mein Frühstück. Laut Wetterbericht soll es zu Mittag aufreißen und dann werden wir die Talfahrt wagen. Vielleicht ist der Sturm im Kessel unten nicht so stark wie hier heroben.

Schnee und Kaffee

Der Sturm war heftig, dafür aber wenige Leute auf der Piste. Das Schigebiet ist wirklich ein Traum, doch wir konnten es kaum nutzen, da ab 13 Uhr wegen der starken Sturmböen alle Lifte geschlossen wurden. Ein Glück dass wenigstens die Gondel noch stündlich, aber sehr schaukelnd fuhr, sonst hätten wir im Tal womöglich übernachten müssen.

So nutzten wir unser sonniges Zimmer für ein ausgiebiges Mittagsschlaferl und gingen dann in die Sauna. Da Edward sehr unter der Höhe leidet, waren wir gestern bald im Bett

22. FEBRUAR – Sonne, kaum Wind, Schifahren ist angesagt!

Morgenrot

Wir machten uns gleich nach dem Frühstück auf um diesen wunderschönen Tag voll auskosten zu können. Das Schigebiet ist wunderschön sehr weitläufig und es sind relativ wenig Leute unterwegs bzw. verteilen sich die gut. Man merkt sie erst, wenn man zu Mittag ein Sonnenplatzerl auf der Terrasse finden will. Aber selbst das war kein Problem. Die Aussicht am höchsten Punkt auf 3250 m ist wirklich sensationell.

Bella Vista
Eindrücke

Es war ein wunderschöner Urlaub. Die Kombination Wandern und ein paar Tage Schifahren taugt uns sehr und schreit förmlich nach Wiederholung. Besonders dann, wenn das Wetter auch so famos mitspielt.

23. FEBRUAR- Heimreise