Autor: thommesenjourney
Marokko – 1. Tag – 30.9.2023 – Wanderreise
Max war so lieb, und hat uns zum Flughafen gebracht. Heute regnet es in Wien, der Abschied fällt somit leicht.
Wir starten fast pünktlich von Wien weg. Die Flugzeit soll 3.50 Stunden betragen. Wir sind aufgeregt, neugierig und diesmal ziemlich schlecht vorbereitet 🤣 Gott sei Dank gibt es Vorort einen Reiseleiter.
Der Flug war sehr angenehm. Edward hat superschöne Sicht gehabt, ich hab geschlafen.





Nachdem wir unser Quartier, ein gemütliches Gästehaus in der Medina bezogen haben, erkunden wir die Altstadt. Marrakesch wuselt, ist betriebsam und laut, auf den Straßen, in den Souks. Es ist herrlich orientalisch. Die Menschen sind freundlich, zwischen den Häusern ist die Hitze erträglich und man kann sich auch schon mal verlaufen. Immer wieder sieht man die Zerstörungen, die das Erdbeben hinterlassen hat. Der Schutt wurde weggeräumt, die Wände gebölzt und schon funktioniert das Geschäft wieder.
Wir essen genial gut zu Abend und suchen uns dann eine Dachterrasse am Platz der Gaukler und genießen das bunte Treiben.














Marokko 30.9. – 14.10.2023

Morgen geht es los. Wir heben um 10.15 Uhr ab in Richtung Marrakesch und tauchen dort ein in die orientalische Welt, um dann mit Weltweitwandern die Wüste nahe der algerischen Grenze zu erwandern.
Wir freuen uns auf viele neue Eindrücke, fürchten aber auch die, die das Erdbeben vor 4 Wochen hinterlassen haben wird.
365 Tage – 365 Fotos – ein Projekt von Bernhard – September 2023

365 Tage – 365 Fotos – ein Projekt von Bernhard – September 2023
365 Tage – 365 Fotos – ein Projekt von Bernhard – September 2023

27. JULI 2023
Am Vormittag war es endlich sonnig. Darum war ich schon kurz nach 9.00 Uhr bei der Areitbahn in Zell am See. Die Aussicht zum Kitzsteinhorn war sensationell. Ein paar Höhenmeter bin ich gewandert, aber ich muss zugeben, ich bin etwas aus der Übung. Da sitzt es sich doch viel besser bei einem Kaffee mit Aussicht.



Ich bin ein Mensch mit extremer Höhenangst. Hohe Türme, Leitern und dergleichen sind für mich nahezu unerklimmbar. Trotzdem bin ich heute über meinen Schatten gesprungen und habe mir den Traum vom Fliegen erfüllt und dank Sepp von falkenair http://www.tandem-paragliding-zellamsee.com ein unvergessliches Erlebnis. VIELEN DANK!!





26. JULI 2023
Regen bei 14 Grad konnten mich heute nicht davon abhalten um 9.00 Uhr beim Kesselboden gestellt zu sein, um an einer geführten Wanderung von Karl mitzumachen. Wir waren dann zu sechst, die sich zuerst mit dem Shuttlebus und dann mit dem Schrägaufzug und nochmals mit dem Bus zum oberen Stausee am Mooserboden aufmachten. Und das zuerst bei Regen und dann bei Schneefall. Aber die Stimmung war gut, ein Gipfelkreuz konnte gestürmt werden und später, nach einem wärmenden Kaffee, ließ der Regen nach und wir konnten doch noch zur Fürthermoar Alm absteigen. Die Jause dort war sensationell, egal ob Kaiserschmarrn oder Speckjause.













Danach lockte mich dann doch noch als kleine Draufgabe die Sigmund-Thun Klamm bei Kaprun – hunderte andere leider auch 🤣 Ein kurzer, aber sehr eindrucksvoller Spaziergang vor Sauna, Massage und Abendessen.






25. JULI 2023
Mein Kurzurlaub beginnt mit einem Zwischenstopp beim Zahnarzt – was sein muss, muss sein 😳
Kurz vor der Abfahrt hat es, wie vorhergesagt, zu regnen begonnen. Macht nichts, ich lasse mir den Urlaub nicht vermiesen.
Ich komme um 9.45 in Wien weg, fahre durch wolkenbruchartigen Regen und zwischendurch Sonnenschein mal bis Mondsee, um mich dort mit Suppe und Kaffee zu stärken.



Ich wähle die Strecke über Hallein und Bischofshofen und lande kurz vor 15.00 Uhr im Hotel Falkenstein in Kaprun. Bis auf einen kurzen Stau vor Salzburg und einen kleinen Navigationsfehler in Zell am See hatte ich eine gute Fahrt. Das Haus ist sehr angenehm, mein Zimmer, klein, aber ruhig im 3. Stock mit Blick ins Grüne gelegen.

Ein kurzer Spaziergang zwischen den Regenwolken musste dann doch noch sein und vor dem Abendessen ein paar Längen im Schwimmbad.
Es gab Salat, eine Quinoa-Vorspeise, Suppe und als Hauptgang Forellenfilet mit Risotto und zum Abschluss Käse – das Abnehmprojekt ruht!! Auf Fotos habe ich vergessen 🙈
Hoffentlich hört es morgen auf zu regnen, denn da ist eine geführte Wanderung zu den Stauseen geplant.




Georgien Rundreise – 7. bis 15.6 2023
8. Tag: Kvareli – Alawerdi – Zinandali – Tbilisi. Am Morgen erkunden wir die Kathedrale von Alawerdi, die zu den drei größten von Georgien zählt (11. Jh.) – umgeben von einer mächtigen Festungsmauer. Weiter nach Zinandali, wo wir das Adelspalais sowie den schönen Garten besuchen.
Da wir schon gestern das Adelspalais besucht haben, wurde die Besichtigung der Wehrkirche Gremi (16. Jh.) und Kvareli auf heute verschoben.
In Gremi besuchen wir die hoch über dem Fluss gelegene Kirche und Burganlage. Um diese zu besichtigen sind innerhalb hohe Stiegen zu bewältigen.




Weiter geht es durch das Duruji Valley Weinbaugebiet zum gerade fertig restaurierten Alaverdi – Kloster, mit der größten Kirche in der Gegend. Hier wurde viel Geld in die Hand genommen, um den alten Glanz wiederzubeleben.

Nun geht es zurück nach Tiflis. Dicke Gewitterwolken und ab und an ein Regenguss begleiten uns. Am Weg kaufen wir eine Kiste Pfirsiche 🍑. Weniger ging nicht und unser Fahrer Levan freut sich für seine Kinder über unser Geschenk.


Es war eine wunderbare Reise in unserer kleinen Runde. Unsere georgische Reiseleiterin Natia Tavadze begeisterte uns nicht nur mit ihrem Wissen sondern vor allem mit ihrer natürlichen Herzlichkeit und hat uns mit ihrer Liebe und Begeisterung für dieses Land angesteckt. Დიდი მადლობა – vielen Dank 🇬🇪

Was bleibt:
- Wir haben gefühlt unzählige Kirchen – in Wirklichkeit waren es 11 😆 – Klöster und Festungen besucht – vl zähle ich sie zuhause nach.
- Wilde Hunde begleiten einen auf Schritt und Tritt. Sie sind fast alle gechipt und kastriert und man muss sich nicht fürchten.
- Kühe haben Vorrang
- Die Landschaft ist soooo vielfältig.
- Die Sprache ist unaussprechbar, mysteriös (Natia weiß, was ich meine 🤗) und schwer erlernbar.
- Dieses Land ist jedenfalls eine Reise wert!
- Es waren 1500 Kilometer, die wir, dank Lewan, unserem Fahrer, sicher zurückgelegt haben.
