15.6. – 3.7.2024 Schweiz – Frankreich – Italien

2.7. Venedig

Heute steht Burano auf dem Plan. Nach dem gestrigen Regen scheint heute die Sonne und der Himmel ist blitzblau. Nach einem Kaffee und einem Croissant am Campo S. Barnaba gehen wir über Rialto gemeinsam mit hunderten anderen Touristen zum Vaporetto Anlager F.te Nuove. Es ist schon ziemlich heiß, wir erreichen das Schiff und ersparen uns 20 Minuten Wartezeit.

Burano empfängt uns mit seinen kunterbunten Häuschen und es gefällt auch Edward ausgenommen gut. Wir schlendern dann noch zum Weingut und Restaurant Venissa, das ich vor einem Jahr entdeckt habe, und fahren danach zurück in die Stadt.

Nach der Nachmittagspause treffen wir uns mit Bekannten von unserer Marokko Reise zum Abendessen. Auch heute steigt wieder das Wasser und teilweise bekommen die Menschen in den Restaurants nasse Füße und Umwege müssen in Kauf genommen werden.

Essen mit Abkühlung

Trotz Hitze sind wir fast 20.000 Schritte durch Venedig gegangen. Diese Stadt würde auf Dauer schlank machen 😉

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1.7. Venedig

Es ist wieder stark bewölkt und somit fällt uns der Abschied von Finale Ligure nicht so schwer. Alles ist gut und schnell eingepackt und wir starten gleich nach dem Frühstück los in Richtung Venedig. Für die knapp 470 Kilometer brauchen wir ungefähr 5 Stunden und es wird umso wärmer und sonniger je weiter wir Richtung Osten fahren. Wir wissen noch nicht, dass es für Venedig für den Abend eine Gewitterwarnung gibt.

Vom Parkhaus bringt uns das Vaporetto zur Haltestelle Zattere, von wo es noch ein kurzer Weg zu unserem Hotel ist. Am Weg machen wir natürlich Halt in der Enoteca Schiavi. Zum Einstimmen müssen Brötchen und ein Glas Pinot Grigio sein 😃

Das Quartier ist schnell gefunden, ich kämpfe aber wieder einmal mit Mail und Booking.com um die Herausgabe des Türcodes. Bei sowas kann ich dann schnell die Nerven schmeißen.

Nach einer Ruhepause machen wir uns auf den Weg zur Rialto-Brücke. Der Himmel ist mittlerweile tiefgrau, Sturmböen blasen uns ausreichend Staub in die Augen und wir retten uns vor den ersten Regentropfen in eine Bar und dann noch in ein Lederwarengeschäft. Die Handtasche in Orange ist mich angesprungen, ich kann nichts dafür! 😁🤪

An der Rialto Brücke schüttet es dann wie aus Kübeln. Warten bringt nichts, Mini Aqua Alta gibt es auch schon und wir beschließen einen Regenschutz zu kaufen und uns zum Treffpunkt mit den Lenzen aufzumachen. Ich muss gestehen, Wind, Regen, ein nasses Handy, beschlagene Brillen und ich sind eine schlechte Kombi.

Aber das Essen war sehr gut, das Treffen natürlich auch und der Abend sehr gelungen. Der Heimweg war dann auch wieder trocken. Hoffentlich  ist es morgen wieder schön und sonnig!

Aqua Alta

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30.6. – Finale Ligure

Was für ein entspannter Tag. Nicht nur, dass wir ausgeschlafen  und das Frühstück aufs Zimmer serviert bekommen haben, sind wir fast den ganzen Tag, trotz Wolken, am Strand gelegen. Hier ist es ohne Sonne fast kühl (ich traue es mir ob der Temperaturen daheim kaum sagen 🙈).

Frühstück vom Feinsten
Sonnenfenster

Weil wir damit gar nicht gerechnet haben, „mussten“ wir neue Badesachen kaufen. Wirklich ein Malheur 🤪

Den Abend verbringen wir vor unserem Zimmer mit Blick aufs Meer und morgen geht es zeitig los, weil wir einige Kilometer bis zu unserem nächsten Ziel, Venedig, runterspulen müssen.

Wir freuen auf ein Treffen und Abendessen mit den Lenzen!!!

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27.6. Saint Cyr sur Mer – Villeneuve-Loubet

Den Vormittag haben wir noch an dem coolen Strand wie gestern verbracht und auch dort gegessen und uns gegen 13.00 Uhr auf den Weg Richtung Nizza gemacht.

Ehrlich, ich verstehe den Hype um die Gegend zwischen Cannes und Nizza überhaupt nicht und schon gar nicht, warum hier soviele Yachten herumschwimmen. Es ist nicht schön. Es gibt zwar kilometerlange Strände aber keine Buchten, keine schöne Landschaft, nichts Vergleichbares mit der Calanque. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin. Die Côte d’Azur kann in meinen Augen nichts. Schade für die vielen Kilometer und die vertane Zeit. Es wäre klüger gewesen, weiter westlich zu bleiben und auch billiger.

Das Hotel hier ist nett, das kleinste zwischen Hochhäusern, mit Meerblick immerhin. Der Rest zu vergessen.

Ich muss mir für morgen etwas einfallen lassen, sonst bekomme ich die Krise.

Nach der veritablen Krise und einem Schläfchen haben wir uns doch noch aufgerafft und fuhren nach Antibes.  Die Landschaft rundherum hat sich nicht geändert, aber dieses Städtchen hat nun einiges wieder gut gemacht. Schöne Altstadt, toller Hafen und noch besseres Essen hoben meine Laune 😄

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26.6. Saint Cyr sur Mer, Calanque de Port d’Alon

Heute gönnen wir uns einen richtigen Urlaubstag mit allem was dazu gehört- schlafen  lesen, schwimmen, schlafen, essen, schlafen, … 😉 Das mit dem Schwimmen hat wegen der Quallen erst am Nachmittag funktioniert. Das Meer ist jedoch erfrischend kühl, damit habe ich ehrlich nicht gerechnet. Und wer den Mund so voll nimmt, muss dann auch wirklich rein 🥶 Fein war es trotzdem.

Erstaunlich, dass man selbst am Strand von Calanque de Port d’Alon so ein tolles Restaurant entdeckt, wo man bestenfalls mit einer Imbissbude, wenn überhaupt,  rechnet. Tonton Ju hat einige Sterne, hohe Preise ist aber sensationell gut!

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24.6. Villeneuve D’Avignon – Rossilion – Saint Cyr sur Mer

Heute früh beim Einpacken hatte ich das Gefühl, wir müssen einen Anhänger kaufen. Warum passt nichts mehr, was vorher drin war, nachher wieder in Taschen und Koffer?? Letztendlich hat doch alles seinen Platz gefunden, so  dass auch das Verdeck aufgemacht werden kann. Und nachdem wir uns von unseren wunderbaren Gastgebern verabschiedet haben, fuhren wir nach Roussilon zu den Ockerfarbenen Erden mit einem Zwischenstopp beim Lavendelmuseum.

Das Farbenspiel dort war unglaublich: von gelb bis rotbraun alles unglaublich schön. Ein kurzer Spaziergang führt entlang der ehemaligen Abbaustellen. In Wirklichkeit spaziert man durch ein ehemaliges Bergbaugebiet.

Roussilon selbst ist entzückend,  wie alle Vogelnestdörfer in der Gegend. Man kann sich kaum satt sehen.

Gegen 17.30 Uhr landen wir endlich am Meer. Das Zimmer ist brauchbar, mit Blick aufs Meer. Mehr brauch ich gerade nicht zum Runterkommen.

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21.6. – Erster Sommertag!

Und endlich! Es scheint die Sonne 🌞 Wir machen heute einen Ausflug in die Berge und fahren über Séguret und die Les Gorges de Touloure zum Mont Ventoux. Eine etwas größere Runde (106 Kilometer), doch wollen wir ja einiges in der Gegend sehen.

Sèguret gehört zu den schönsten Dörfern der Provence. Ein Ort, der wie ein Vogelnest am Hang klebt, mit Kopfsteinpflaster in engen Gassen, Künstlerateliers und Restaurants, zum Verweilen einlädt.

Séguret

Weiter geht es hinein in die Berge über kurvige Straßen hinauf zum Mt. Ventoux (1912 m) und mit uns hunderte Radfahrer, die uns aber auch mit einem Höllentempo entgegen kommen. Ich mache sicherheitshalber die Augen zu 🙈 Unserem Cabrio gefällt aber die artgerechte Haltung.

Leider war er in Nebel gehüllt als wir endlich oben waren.

Am Heimweg stoppen wir noch beim wunderbar restaurierten Château du Barroux bevor es wieder zurück nach Avignon geht. Heute brauchen wir beide noch dringend Zeit im Liegestuhl.

Château du Barroux