Trinidad – Point Reyes Station, 24.8.

Es verblüfft mich immer wieder, dass man in diesem Land 1. für 500 Kilometer den ganzen Tag unterwegs ist, 2. fast nirgendwo Internet- bzw. Telefonempfang hat und 3. wie freundlich die Menschen überall hier sind. Aber alles der Reihe nach.Wir fuhren gestern um 10 Uhr von Trinidad los.

Zuerst fuhren wir über den Highway 101, um dann bei Leggett über eine furchtbar kurvige Straße, die meiner Konzentration auf die Magennerven alles abverlangte, zum Küstenhighway No. 1. abzuzweigen. Die Avenue of Giants ließen wir aus, da unser aller Bedarf an hohen Bäumen für die nächste Zeit gedeckt ist.

Die Küste ist der im Süden sehr ähnlich und streckenweise wunderschön. Mit dem letzten Tropfen Bezin schafften wir es bis Fort Bragg und, um uns auch dabei die Beine zu vertreten, besuchten dort den berühmten Glass Beach. Der gab nur leider gar nichts her. Eigentlich sollte der aus abgeschliffenen Glasscherben bestehende Strand bunt glitzern das tat er aber nicht, weil es (wie fast immer 😂) nebelig war und die Leute den Strand schon leer gesammelt haben. Es bleibt nur zu erwähnen, dass das Sammeln hochoffiziell verboten ist, es aber jeder dort tut. Gut, dass wir da nicht extra hingefahren sind, sondern es am Weg lag.

Zwischendurch lösten sich die Nebelbänke auf und wir hatten schöne Sicht, mitunter auch auf eine Pelikankolonie und ein paar Seeelefanten in der Ferne.Durch Mendocino fuhren wir nur durch und erreichten gegen 19:00 unser nächstes Ziel, The Old Schoolhouse in Port Reys Station.

Beim Quartier angekommen, einem sehr schön adaptierten alten Schulgebäude, stellte sich heraus, obwohl ich der Vermieterin auf Nachfrage mitteilte, dass wir 2 erwachsene Pärchen sind, dass es sich um ein Studio handelte, sprich nur ein Raum ohne getrennte Schlafzimmer und das geht gar nicht.  Also wieder Organisieren und Telefonieren . Die Vermieterin, eine sehr freundliche und hilfsbereite ältere Dame tauchte umgehend auf und fand ein Doppelzimmer ganz in der Nähe, dass ich auf Sabines Namen sofort buchte. Dieses Unterfangen war gar nicht so einfach, weil ja fast nirgendwo am Land das Internet oder das Telefonnetz funktioniert. Wir mussten jetzt nur noch jemanden telefonisch erreichen und bis dahin suchten wir uns ein Lokal im Ort um die Zeit mit Abendessen zu überbrücken. Edward telefonierte dann erfolgreich und Robert und er zogen gleich los, um die Schlüssel zu holen. Ich bleib mit Sabine in der Osteria und wir hielten die Stellung. Unsere Männer waren dann sehr bald wieder zurück und wir ließen uns das gute Essen schmecken. Nach der Planung für morgen, brachten Sabine und Robert uns zum Schoolhouse und sie fuhren weiter zum Ersatzquartier. Morgen fahren wir ins Napa Valley.

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