29.7. St. Gallenkirch- Bartholomäberg

Nachdem wir den gestrigen Regentag nach einem langen, späten Frühstück und einem Kurzausflug nach Schruns faulenzend in der Sauna verbracht haben, fuhren wir heute Vormittag zur Versettla Bahn in Gaschurn, die uns zuerst einmal in ein Wolkenmeer in knapp 1900 m hinauf brachte. Die Sonne kämpfte aber tapfer gegen den Nebel an, sodass nach ungefähr der Hälfte der Wanderstrecke Richtung Gafrescha Sessellift die Sonne gewann und uns auch wunderschöne Blicke ins Tal möglich waren. Es waren zwar nur knapp 4 Kilometer, aber es ging ständig bergauf und bergab.

Gaschurn

Der Sessellift brachte uns trotz meiner Höhenangst und schrecklicher Schaukelei sicher zurück ins Tal und der Bus zurück zum Auto.

Es wurde nun Zeit, ein neues Quartier zu suchen. Da uns der Stausee bei Latschach oberhalb von Tschagguns nicht überzeugte, machten wir bei einem Teich samt kleinem Lokal an der Hauptstraße Richtung Bludenz Halt, um dort in Ruhe das Internet diesbezüglich zu befragen. Und manchmal hat man halt Glück, weil es ist nur noch Platz am Tisch eines älteren Ehepaares, die uns nach kurzem Plaudern dieses nette Hotel in Bartholomäberg oberhalb von Bludenz empfohlen haben, das auch wirklich noch ein Zimmer frei hatte. Hurra!

Hier können wir zwei Nächte bleiben und werden morgen wandernd die nahezu touristenfreie Gegend rund um Bartholomäberg und dem Silbertal erkunden.

Erkenntnis des Tages: wenn man wandert und ständig an der frischen Luft ist, geht man mit den Hühnern schlafen

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