Portland – Mt. St. Helens, 16.8.


Wir trafen uns um 9 Uhr zum „delicious breakfast“, das wie in amerikanischen Hotels üblich, reinstes Junkfood in Plastikgeschirr war. Was da Müll produziert wird, entsetzt mich jedes Mal wieder.

Danach machten wir uns auf den Weg zum ca. 180 Kilometer entfernten Mt. St. Helens. Wir wählten die Zufahrt von Osten über Castle Rock zum Highway 504, den Spirit Lake Memorial Highway. Die 83 km lange Strecke bietet Ausblicke auf den Erdrutsch des North Fork Toutle River und auf die gewaltige Schlammlawine, die im Jahr 1980 den Highway und das Tal unter sich begruben. Vom Johnston Ridge Observatory, am Ende des Highways, war ein fantastischer Panorama-Rundblick auf die beeindruckende Region und den gewaltigen Krater möglich.

Mit dem Jahrespass für die Nationalparks ersparten wir uns die 8 $ Eintrittsgebühr und wir besuchten zuerst dieses Besucherzentrum, das sehr interessante Informationen zum Ausbruch 1980 gab.

Die Landschaft ist wirklich beeindruckend und die Spuren der Verwüstung noch immer sichtbar.

Von dort aus starteten wir unsere Wanderung zu Harry’s Ridge (1410 m). Zuerst waren wir noch mit den Massen unterwegs doch je weiter wir gingen, desto weniger Menschen waren unterwegs. Der Weg führt auf und ab durch die durch den Ausbruch gezeichnete Landschaft. Überall stehen Baumstümpfe von den weggerissenen Bäumen, doch die Natur erobert das Gebiet langsam aber stetig zurück.


Von Harry’s Ridge bot sich uns ein atemberaubender Ausblick auf den Silverlake, in dem noch immer tausende Bäume nach dem Ausbruch schwimmen, den schneebedeckten Mt. Adams, den Mt. Hood und natürlich auf den gewaltigen Krater des Mt. St. Helens.


Wir waren insgesamt 12 Kilometer unterwegs und ich habe mir in den Kniekehlen einen ziemlichen Sonnenbrand eingefangen. Ja, wenn man überall schmiert, nur dort nicht, ist man selber schuld.

Am Rückweg hielten wir bei einem entzückenden Diner am Fork Toutle River, wo wir hervorragend gegessen haben und waren um 20:00 Uhr zurück in Portland, wo wir sehr bald müde in die Betten fielen.

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