23.7. Dolomitenhütte – Heiligenblut am Großglockner

Die Nacht war lange genug um der Erholung unserer Gebeine zu dienen. Aber anscheinend nicht lange genug um auch dem Hirn ausreichend Erholung zu gönnen. Denn jeder Mensch weiß, dass die Kombination neues Handy und Fotos verschieben ohne Anleitung zu lesen fatal enden kann. Ich habe es jedenfalls geschafft, alle, ja wirklich alle, schönen Fotos von der beeindruckenden Tour von gestern zu löschen.

Der Ärger war groß, soll mir aber den Urlaub nicht verderben.

Neuer Tag, neue Fotos, neue Eindrücke.

Wir fuhren nach dem Frühstück zuerst mal nach Lienz um uns einerseits mit einer neuen Lesebrille und Sonnencreme und andererseits Schüttelbrot und Speck auszustatten.

Danach ging es über den Iselsberg ins Mölltal und weiter nach Heiligenblut. Wir beschlossen aufgrund der hohen Temperaturen mit der Seilbahn aus Schareck zu fahren – 2600 m und 15 Grad, einfach herrlich und der Rundumblick zum Sonnblick und zum Großglockner atemberaubend. Aber das wars dann auch schon. Für eine lange Tour waren wir zu müde und Halbschuhtouristen, die es in Massen gibt, halte ich auch nicht aus.

Auf der Alm
Schareck- Heiligenblut

Darum: mit der Seilbahn ab ins Tal. Gleich bei Heiligenblut bietet uns Bergfex eine kurze Wanderung zum Gößnitzfall an. Sehr vorteilhaft, weil der ganze Weg im Schatten des Waldes verläuft. Die 200 Höhenmeter zur Aussichtsplattform erwähne ich hier nur der Ordnung halber. Der Weg ist wunderschön und der Wasserfall …

Wir wohnen hier in der Kaiservilla und unser Balkon bietet alles was man sich wünscht – freier Blick auf Kirche und Großglockner.

21.7.2019 Bad Radkersburg – Lienz/Osttirol

Nach einem guten Frühstück und der Entscheidung entlang der Drau, sprich über Slowenien, Richtung Lienz zu fahren, fiel uns noch rechtzeitig genug ein, eine Vignette für die slowenische Autobahn zu lösen. Dafür haben wir alle teuer erstandenen Wander- und Reiseführer daheim vergessen. Im Mini wäre aber eh kein Platz mehr dafür gewesen 😉. Gott sei Dank gibt es Professor Google und unseren Sohn, der uns die wichtigsten Wanderrouten abfotografiert hat.

Die Drau in Slowenien

Wir haben dann die südliche Route über Bleiburg, Hermagor und Kötschach nach Lienz gewählt und haben gegen 17:00 Uhr die Dolomiten Hütte erreicht, nachdem sich mein lieber Mann mit einem Motorradfahrer ein kleines Hetzerl gegeben hat. Blöd nur, dass wir in Kötschach kurz davor Eiskaffee getrunken haben. Das Schlagobers wurde zu Butter in meinem Magen und mir war ein bisserl schlecht.

Edward und die Bischofsmütze

Wir haben hier ein wunderschönes Zimmer mit Blick auf die Bischofsmütze. Das Essen ist hervorragend und die Abendstimmung atemberaubend.

Zimmer mit Aussicht

Morgen steht die erste Wanderung zur Karlsbader Hütte an.

Bemerkenswert

20.7.2019 Graz und Bad Radkersburg

Der Urlaub beginnt wie fast jedesmal damit, dass wir in Graz zuerst ein bisschen aufräumen, die Fenster vom Wilden Wein befreien und den Ausblick ins Grün genießen. Am Nachmittag geht es dann zu einem Sommerfest in Bad Radkersburg.

Das Wetter ist übrigens traumhaft schön und wir hoffen, das bleibt dann so für unsere Wanderungen.

Uns liegt die artgerechte Haltung des Minis sehr am Herzen und darum wird er auch offen gefahren und das möglichst schnell. Es verwundert mich immer wieder, wie flott diese kleine Rennsemmel ist. Blöd nur, wenn man dann die falsche Abfahrt nimmt und sich irgendwo auf einem Feldweg mit absolutem Fahrverbot wiederfindet 😂

Wir haben letztendlich doch Bad Radkerburg erreicht. Dort nette Bekannte wieder getroffen, gut gegessen, ausreichend getrunken und eine Verlobung mitfeiern dürfen. Da hält man auch die etwas schräge Musikuntermalung gut aus.

Morgen starten wir dann wirklich unsere Österreich Erkundungsreise.

8.8.2017

Zum Üben, wie man denn dann bei der Sonnenfinsternis mit der Kamera, Stativ und diversen Filtern halbwegs vernünftige Fotos schießt, hat man uns gestern, einfach so, eine Mondfinsternis auf den Abendhimmel gezaubert. Wenn man daran denkt und die automatische ISO-Einstellung ausschaltet, sollte es eigentlich klappen (ich geb´s zu, ich habe keine Ahnung davon 😉 – ich wiederhole nur Edwards O-Ton).

Wie auch immer. Die Koffer sind fast fertig gepackt, eingecheckt ist auch schon, Reiseunterlagen im Rucksack, Ladegeräte wurden auch nicht vergessen – eigentlich fehlen nur noch die Pässe – oder?

IMG_3129.jpgMein Reiseschaf, ständiger Begleiter und stets gute Dienste leistend, hat sich sicherheitshalber schon in Position gesetzt, damit ich es ja nicht vergesse.

 

Nur noch knapp 1 Woche …

 

Edward war fleißig und hat eine Mappe mit allen Reiseunterlagen zusammengestellt. Flüge und Hotelbuchungen, Visa und Wegstrecken sind jetzt gut zusammengefasst.

Wichtig für die Einreise nach Kanada ist das eTA Einreisevisum. Sicherheitshalber haben wir auch EStA für die USA beantragt. Man weiß ja nie, was den Beamten an der Grenze so alles einfällt.

Über eine deutsche Website haben wir uns SIM-Karten mit Daten- und Telefonguthaben besorgt und auch schon für den Tag der Einreise in die USA aktiviert. Die Lieferung ging richtig zackig und war innerhalb von wenigen Tag mit der Post bei uns. Jetzt kann man nur hoffen, dass das auch alles funktioniert.

Die Hardfacts

Wir fliegen am 9.8.2017 über Amsterdam nach Vancouver. Hin- und Rückflug kosten € 818 pro Person.

2 Nächte sind in Vancouver geplant (€ 315 für das Zimmer).

Danach reisen wir per Bus in die USA ein (43 $ pro Person). Für die beiden Einreisevisa (CA, USA) haben wir pro Person ca. € 30 bezahlt.

Eine Nacht in Seattle kostet € 250 für das Zimmer. Hier übernehmen wir den Mietwagen (€ 1074 für einen Minivan)

Weiter geht es nach Port Angeles – Olympic Island (Washington) Dort bleiben wir zum Wandern 4 Tage/3 Nächte (€ 1074/ 537 für das Apartment).

Auf Empfehlung bleiben wir dann 4 Nächte in Portland, von wo aus wir den Mt. St. Helens, Mt. Hood und die Gegend erkunden werden.

Am teuersten ist es dann während der Sonnenfinsternis in Bend. Das Quartier kostet uns für 2 Nächte € 692.

Von Bend reisen wir Richtung Redwood National Park nördlich von Eureka. Unser Quartier in Trinidad kostet für 3 Nächte ca $ 600. Ich freue mich jetzt schon auf drei Tage ausspannen.

Zwischen Trinidad und Napa liegt noch der Point Reyes National Park, nördlich von San Francisco. Im Point Reyes Old Schoolhouse haben wir auch noch für ein paar Tage gebucht und freuen uns schon auf die Wanderungen an der rauen Küste und ich mich auf überbackene Austern (ca. € 500 für 3 Nächte).

Weiter geht es dann ins Napa Valley und von dort ist es nicht mehr weit in meine persönliche Lieblingsstadt San Francisco.

In San Francisco sind wir fix für 3 Nächte für € 388.

Wohin es uns sonst noch treibt überlassen wir vorerst dem Wetter, Lust und Laune. Die Hardfacts werden sicherlich noch ergänzt.