Marsa Alam – Ägypten 4.-11.1.2020

Tag 1

Wenn 4 Generationen Urlaub machen (Urgroßmutter, Großmutter, Mutter, Kinder) dann, ja dann, kann man einiges erzählen 🤪 Darüber, wie viele Geschichten man dem größeren Enkelkind erzählt hat, wie viele Stanizel Popcorn man in einer halben Stunde essen kann, wie oft man in einer Minute Tina-Oma sagen kann … Und trotzdem macht es Spaß.

Die Nachhut (meine Mutter und ich) sind seit gestern Abend auch hier im Jaz Solaya Hotel am Roten Meer und sind überrascht, dass es nicht so warm ist, wie wir es erwartet haben. Womit wir gleich bei unserem größten Problem sind, dass sich die Heizung in unserem Zimmer nicht steuern lässt. Aber unter der Decke ist es kuschelig.

Es handelt sich um eine riesige Anlage rund um die Bucht zu der einige andere großen Hotels gehören.

Marsa Alam selbst liegt ca. 70 Kilometer südlicher, hier gibt es eigentlich nur Hotelanlagen. Was grundsätzlich für eine Woche Kurzurlaub in der Sonne egal ist.

All inklusive ist ja nicht so das meine, das Essen gibt es in Buffet Form, und meine Tochter musste schon die Erfahrung machen, dass man hier als alleinreisende Frau mit 2 kleinen Kindern bestenfalls geduldet wird. Alle lächeln zwar freundlich, bedient wird sie nur widerwillig. Da mussten erst die Großmütter auftauchen und mal auf den Tisch klopfen.

Kartenausschnitt

Wir waren heute schon beim Steg, der über das Riff zum Taucheinstiegplatz führt. Schon von dort aus bekommt man einen Eindruck davon, was sich da unter Wasser an Schönheit verbergen muss. Bunte Korallen und Fische laden zum Schnorcheln ein, aber dafür war es heute eindeutig zu windig und kalt, obwohl sich einige nicht abhalten ließen. Ich überlege trotz allem den Kauf einer Taucherbrille!

Danach flüchteten wir in die windgeschützte Poolzone, wo es dann angenehm warm war. Hier fand auch der ersten Geschichten-Marathon statt.

Voll in Action, aber nur nicht rein!

Die kleinen Jungs sind wie Jungvögel und wollen ständig gefüttert werden. Das artet fast in Stress aus 🤪 Damit sind wir 3 Erwachsenen gut beschäftigt.

31.12. – Jahresausklangspaziergang

Unterm Nussbaum

Jedes Jahr machen mein Mann und ich einen Spaziergang und verabschieden uns so vom alten Jahr. Heuer war ich krankheitsbedingt alleine unterwegs. Es hat mich bei 10 Grad und Sonnenschein (gestern minus 1,5 Grad!) absolut nichts daheim gehalten.

Ich wählte eine kurze Runde bei Stammersdorf ausgehend vom Steinernen Kreuz oberhalb der wohl schönsten Kellergasse Wiens in Richtung Bisamberg. Der Ausblick von dort oben ist atemberaubend. Der Föhnsturm hat mich dann in den Wald am Falkenberg getrieben, wo man wunderbar alleine unterwegs ist.

Blick Richtung nördlichen Stadtrand


In Richtung Zentrum, rechts der Kahlenberg

Jedenfalls freue ich mich auf viele Wanderungen und Ausflüge im kommenden Jahr, ann hoffentlich wieder gemeinsam mit meinem Mann. So ein Männerschnupfen kann einen schon ziemlich schwächen 🤣🤪

Irgendwie eine mystische Adresse 😉

In diesem Sonne wünsche ich auf diesem Weg allen Mitlesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes und zufriedenes 2020 🥂🍾🥳

27.12.2019 – Falkenstein im Weinviertel

Ruine Falkenstein

Wir waren wieder mal ein bisschen im Weinviertel unterwegs. Ich liebe es so „zwischen den Jahren“ spazieren zu gehen, ganz besonders in dieser verschlafenen Ecke nördlich von Wien, im Weinviertel, wo die Welt noch in Ordnung erscheint.

Ich bin allein mit meinem Mann, kein Mensch unterwegs. Ich hänge meinen Gedanken nach, bin eins mit mir und der Natur und genieße es, leben zu dürfen.

Es ist Zeit Danke zu sagen, für eine wunderbare Familie, für die Gesundheit, für viele schöne Momente mit Freunden, für das gute Leben, das ich leben darf.

Allen, die hier mitlesen, wünsche ich ein gutes neues Jahr und dass zumindest ein Teil eurer Wünsche in Erfüllung geht 🍾🥂🤗

Advent in Wien

Kekse Backstube Chaos

Wir hüten heute die Kleinen, damit Mama und Papa mal Ausgang haben. Damit die Kinder gut beschäftigt sind, habe ich schon gestern Nachmittag den Teig vorbereitet. Tim hatte kurz beim Ausstechen Spaß, danach mehr beim Verkosten.

Sonst war ich in den letzten Tagen einige Male in der Stadt unterwegs.

Ich mag das Glitzern und Leuchten so sehr. Es zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Da können mir weder die Menschenmassen in der Stadt noch das Granteln ihrer Bewohner etwas anhaben.

Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz
Aperol in der Wienerin am Petersplatz

Wenn man dann Freitag Abend auch noch mit einer lieben Freundin unterwegs ist und gemeinsam durch die Stadt flaniert, die Luster am Graben bei heißem Punsch bewundert, dem Stephansdom zuzwinkert, über den Kohlmarkt zur Hofburg mitten in der Nacht spaziert, dann weiß ich es zu schätzen, wie gut es mir geht und wie gerne ich hier wohne.

Abschlussglaserl um Mitternacht bei 12,5 Grad (!!) auf der Terrasse

Christbaum und der berühmte Herzerlbaum im Rathauspark

15.12.2019 – Spaziergang am Liesingbach

Gestern waren wir zur Feuerzangenbowle bei Freunden eingeladen, heute ist es Zeit zum Auslüften, außerdem müssen wir gefühlten 10.000 cal in Form von Keksen, Broten, Auflauf, Bowle, … mit ein bisschen Bewegung entgegen treten.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, in neun Tagen ist Weihnachten und es gibt in Wien keinen Schnee 😉 Stattdessen laden 7 Grad und Sonne zum Spazierengehen ein.

An solchen Tagen, wenn es nicht nebelig in der Stadt ist und man deshalb nicht auf die Wiener Hausberge muss, um etwas Sonne abzukriegen, ziehe ich oft mein schlaues Buch „Wien geht“ von Jine Knapp und Loris Knoll (übrigens ein heißer Tipp für alle wandernden Städter), in dem Fall Teil 2, zu Rate und wir begeben uns auf Stadtwanderforschung. Das ist immer ziemlich lustig, weil man Ecken der Stadt kennenlernt, von denen man bestenfalls schon mal was gehört hat, aber noch nie dort war.

Heute führte uns das Büchlein in den 23. Wiener Gemeindebezirk, genauer nach Inzersdorf, dessen Pfarrkirchturm man zwar schon x-mal von der Autobahnaus- bzw. -einfahrt gesehen hat, doch nie sonderliche Beachtung geschenkt hat. Erstaunlich, was sich so unter der Autobahn verbirgt; wir wussten es nicht.

Von der Inzerdorfer Kirche, vorbei an den Inzersdorfer k&k Lebensmittelwerken durch den Draschepark gelangen wir an den Liesingbach. Wir wussten zwar, dass man diesen mit dem Rad entlang fahren kann, der Spazierweg war uns aber nicht bekannt.

Inzersdorfer – wir Österreicher kennen die Dose 🤣

Ich muss ehrlich zugeben, es ist auch nicht unbedingt sonderlich schön, trotzdem leben hier Biber und Reiher, zweiteren haben wir auch gesehen, und man findet Schrebergarten Siedlungen an (verborgenen) Schotterteichen, mitten im/neben/unter Autobahn-Kleeblättern, nahe Ein- und Ausfallstraßen, von denen ich nichts wusste oder ahnte und richtige Juwele mitten in diesem riesigen Flächenbezirk Wiens sind.

Was verbirgt sich da vor Alt-Erlaas Wohntürmen???
Biber mit Biss

Für mich potthässlich und doch beeindruckend sind die Wohntürme Alt-Erlaas, die ich nur aus der Entfernung oder aus diversen Fernsehfilmen kenne. Ich wusste nicht, dass sich da rundherum große Grünanlagen, Rad- und Spazierwege befinden. Nicht, dass ich da unbedingt nochmals hin muss, war es doch ein interessanter Spaziergang in einer Ecke der Stadt, wo ich noch nie war, obwohl ich hier schon mehr als die Hälfte meines Lebens lebe.

Rote Tür in einen verwilderten Garten
Reiher

Herbst 2019

Der große Vorteil, wenn man Familie in der Steiermark hat, ist, dass man so oft man will diese wunderschöne Gegend besuchen kann und noch dazu im eigenen Bett schläft und nicht Unsummen für Hotelzimmer ausgeben muss, die es zur Sturm- und Maronizeit in der Weingegend eh nicht gibt.

Grundsätzlich ist die steirische Toskana immer wieder einen Besuch wert. Schmale Straßen schlängeln sich sich zwischen Weinbergen und Buschenschänken Hügel rauf und runter. Kleine Kapelle stehen wie nur dafür errichtet malerisch an den höchsten Punkten. Nur, im goldenen Oktober erlebt man das nur in der Kolonne, eingepfercht zwischen Porsche und Lamborghini. Die Folge? Total überhöhte Preise für den guten Tropfen, superschicke Weingüter, in die sich Otto Normalverbraucher kaum hineintraut und wenn, fast tot umfällt ob der Preise die verlangt werden.

Da lobe ich mir die stillere Steiermark, fern ab vom großen Trubel. Rund um Weiz, Birkfeld, Hartberg gibt es auch sehr schöne Ecken. Nicht so schick, herber der Charme, doch sehr wohl reizvoll, weil viel uriger.

Leuchtende Ebereschen

Es ist nicht sehr aufwendig,  der Wiener Nebelsuppe zu entrinnen,  denn spätestens bei Seebenstein reißt die Nebeldecke auf und lüftet blitzblauen Himmel und die Möglichkeit zum Sonne tanken.
Gerne nächstes Wochenende wieder 😁

19.9. Trachila

Die große Badewanne – Rock Pool

Ein kurzer Spaziergang vom winzigen Dorf Trachila aus führt uns entlang der Küste zu einem steil abfallenden Einschnitt. Die Landschaft ist karg und trocken aber wunderschön. Wie schon beim letzten Besuch vor 3 Jahren, habe ich ein bisschen Angst, dass der sandige Rand wegbrechen könnte. Den Weg zur Höhle sparen wir uns wegen der Hitze in der Mittagssonne, dafür gibt es Cafe frappe im Dorf mit süßen, jungen Katzen gleich neben unserer Lieblingsruine, die wir im Geiste wieder einmal in unseren Traum am Meer umbauen 😉 Träumen darf man ja.

Später gehen wir zwischen kleinen Krebsen, Fischen und einem Tintenfisch im Rock Pool baden. Dafür muss man aber erstmal durch eine Menge Gestrüpp, über Stock und Stein hinunterklettern. Was sich aber durchaus lohnt.

Brigitte und ich wagen sogar den Sprung ins tiefe Meer, nicht ohne uns vorher versichert zu haben, dass wir wieder herausklettern können. Wenn ich nicht sehe, wohin ich steigen kann (Seeigel oder sonstiges Getier) ist mir das immer etwas unheimlich. Das nächste Mal nehme ich die Taucherbrille mit. Und weil meine Gopro kaputt ist, gibt es auch keine Unterwasserfotos.

Mittaggegessen wurde in Agios Dimitrios wie es sich gehört, Calamari und Griechischer Salat.

18.9. Milea – Kareovouni – Stoupa

Milea

Wenn man hier Urlaub macht reicht es nicht, nur am Strand zu liegen. Man muss schon auch das Hinterland besuchen, die kleinen Bergdörfer bewundern, die Berge sehen und die Einsamkeit spüren. Obwohl das Land karg und steinig ist, gibt es doch Wege im Grünen, verborgen zwischen Olivenhainen, rosa gesprenkelt wegen unzähliger Zyklamen. Wir wanderten entlang eines ausgetrockneten Flussbettes bis zur alten Steinbrücke und dann noch ein kleines Stück weiter bergauf. Es summt um uns herum, wir naschen wilde Brombeeren und sammeln Salbei, sodass das Auto später riecht, als würde man eine Kirche betreten.

Zyklamen wohin man schaut

Trinkwasser holt Brigitte von einer Quelle in Arachova, das heute Kareivouni heißt. Nicht nur das Wasser ist gut sondern auch das Mittagessen unter der riesigen Platane am Dorfplatz. Immer wieder stellen wir fest, wie gut es uns geht.

Dreimäderlhaus

Die Straße schlängelt sich weiter, die Schluchten entlang, immer den Bergen entlang nach Kastania, ein hübscher verschlafener Ort mit vielen Kurchen und engen Gassen. Ganz oben steht die Kirche zu St. Peter, byzantinisch und frisch renoviert mit wunderschönen Fresken. Dort haben wir für die Kinder und alle die nicht mehr unter uns sind Kerzen angezündet. Irgendwie ein mystischer Ort. Am Dorfplatz gab es dann Cafe frappe, der nirgendwo so gut wie in Griechenland schmeckt.

Kastania
Irgendwo im Nirgendwo

Den Nachmittag verbrachten wir am Strand von Ag. Nikolaos – Pantasie mit Schwimmen, Dösen, Steinesammeln und was man sonst so am Strand tut.

Abends trafen wir Freunde in Stoupa bei den 5 Brüdern. Ein wunderschöner Ausklang.

17.9. Pigi – Ag. Nikolaos – Stoupa

Wie kann man Urlaubstage verbringen?

Thunfischsalat

Das Meer genießen

Da gibt es doch einige Möglichkeiten. Wir haben beschlossen am ersten Tag zumindest einen kurzen Spaziergang durch Ag. Nikolaos zu machen und erst dann in Stoupa zu essen und schwimmen zu gehen. Und weil das alles so eindrucksvoll war, darf das Nachmittagsschläfchen später dann nicht fehlen.Ich war jedenfalls heute schon öfter schwimmen als den ganzen Sommer davor. Das Wasser ist glasklar und warm. Wenn man meint, man darf sich bein Reingehen Zeit lassen, wird man sofort eines Besseren belehrt und von Minifischen angeknabbert.Hurra, es geht uns gut 😄.

16.9.2019 – Ankommen

Wien – Kalamata – Pigi

Das Taxi war pünktlich um 9.30 da und brachte uns trotz Stau rechtzeitig zum Flughafen.

Ein Schaf geht auf Reisen

Abflug pünktlich um 11.25 in Wien. Die Ankunft in Kalamata hat sich etwas verzögert. Brigitte erwartete uns schon am Flughafen und begleitete uns dann auf der Fahrt nach Pigi. Zwischenstopp in Ag. Nikolaos um noch schnell vor dem Abbau die Ausstellung, bei der auch Brigitte ihre Fotografien zeigte, zu bewundern. Ich habe mich dann durchgesetzt und wir haben am Strand, mit der Meeresbrise um die Nase, ein erstes Urlaubsbier zur Einstimmung getrunken und Sandwiches gegessen. Jetzt genießen wir die Abendsonne auf der Terrasse und hören den Dorfwirt schon rufen.

Sonnenschutz