25.7. Neukirchen am Großvenediger – Krimmler Wasserfälle – Innsbruck

Du und ich und der Wasserfall ❤

Gut, ich gebe es zu, ich bin müde. Die Oberschenkel brennen. Ungefähr 800 Höhenmeter auf einem schmalen Pfad mit ungefähr 1 Million anderer Wanderer bei 34 Grad hat mir heute einiges abverlangt. Doch sind diese Wasserfälle so beeindruckend schön, dass das alles wieder wettmacht.

E

Es war eine tolle Wanderung, wir haben gut gejausnet und sind über den Gerlospass (eher weniger spektakulär) gefahren und letztendlich hier in Innsbruck gut angekommen. Jetzt weiß ich wenigstens wo das Zillertal liegt 😉.

Edward zeigte mir noch die Sprungschanze am Bergisel , wo ich sofort mit dem Trockentraining begann. Der Blick auf Innsbruck von dort ist echt grandios.

Trockentraining ?!?

Abendessen in der Stadt war auch gelungen, das Gewitter währenddessen hat uns gar nicht gestört.

Goldenes Dachl
Abendessen bei Gewitter
Begrüßung im Hotel 😃

Erkenntnis des Tages: keine Gnade für die Wade ist auch keine Lösung.

24.7. Heiligenblut – Großglockner Hochalpenstraße – Neukirchen am Großvenediger

Nach dem Frühstück besuchten wir noch kurz die Kirche von Heiligenblut und machten uns dann auf in Richtung Kaiser Franz Josefs Höhe. Kein Wölkchen trübte den Himmel als wir mit der Gletscherbahn aus 1963 in Richtung Pasterze fuhren. Mittlerweile ist der Gletscher so zurück gegangen dass man dann noch fast 150 Meter hinuntersteigen muss bis zum Gletschersee.
Die Zeitreise ist echt spannend, zu sehen wie schnell sich das Eis zurückgezogen hat.

1967 wäre ich hier auf Eis gesessen 😉

Irgendwie kommt man sich vor wie in einer Mondlandschaft. Am liebsten hätte ich jeden einzelnen Stein mitgenommen, weil sie so schön sind. Teils abgeschliffen, bearbeitet über Jahrtausende vom Eis, teils kantig und scharf, heruntergebrochen und mitgerissen vom Wasser, nachdem sich das Eis zurückgezogen hatte.

Wir wanderten so weit es sicher möglich war auf der Pasterze und waren gut 5 Kilometer hin und zurück unterwegs. Danach fuhren wir mit einem kleinen Umweg über die Edelweißspitze, wo sich uns ein umwerfendes Panorama bot, die Hochalpenstraße entlang in Richtung Zell am See.

Eine Challenge für den Mini
Edelweißspitze

Unser nächstes Quartier ist der Rechtegg Hof in Neukirchen am Großvenediger und da würde ich am liebsten bleiben. Schöne Wandergegend, Unmengen an Täler die es zu erkunden gilt, sanfte Almen und visavis das Hochgebirge und richtig gutes Essen!!!Erkenntnis des Tages: das Gute liegt so nah zum Ruhe Genießen

23.7. Dolomitenhütte – Heiligenblut am Großglockner

Die Nacht war lange genug um der Erholung unserer Gebeine zu dienen. Aber anscheinend nicht lange genug um auch dem Hirn ausreichend Erholung zu gönnen. Denn jeder Mensch weiß, dass die Kombination neues Handy und Fotos verschieben ohne Anleitung zu lesen fatal enden kann. Ich habe es jedenfalls geschafft, alle, ja wirklich alle, schönen Fotos von der beeindruckenden Tour von gestern zu löschen.

Der Ärger war groß, soll mir aber den Urlaub nicht verderben.

Neuer Tag, neue Fotos, neue Eindrücke.

Wir fuhren nach dem Frühstück zuerst mal nach Lienz um uns einerseits mit einer neuen Lesebrille und Sonnencreme und andererseits Schüttelbrot und Speck auszustatten.

Danach ging es über den Iselsberg ins Mölltal und weiter nach Heiligenblut. Wir beschlossen aufgrund der hohen Temperaturen mit der Seilbahn aus Schareck zu fahren – 2600 m und 15 Grad, einfach herrlich und der Rundumblick zum Sonnblick und zum Großglockner atemberaubend. Aber das wars dann auch schon. Für eine lange Tour waren wir zu müde und Halbschuhtouristen, die es in Massen gibt, halte ich auch nicht aus.

Auf der Alm
Schareck- Heiligenblut

Darum: mit der Seilbahn ab ins Tal. Gleich bei Heiligenblut bietet uns Bergfex eine kurze Wanderung zum Gößnitzfall an. Sehr vorteilhaft, weil der ganze Weg im Schatten des Waldes verläuft. Die 200 Höhenmeter zur Aussichtsplattform erwähne ich hier nur der Ordnung halber. Der Weg ist wunderschön und der Wasserfall …

Wir wohnen hier in der Kaiservilla und unser Balkon bietet alles was man sich wünscht – freier Blick auf Kirche und Großglockner.

22.7. Wanderung von der Dolomitenhütte zur Karlsbader Hütte

Ausblick Richtung Lienz von der Scharte

Nach einem großartigen Frühstück, das alles bot, was man sich nur wünschen kann, machten wir uns kurz vor 9 Uhr auf den Weg.

Hüttenfrühstück

Nachdem uns einige Menschen am Vorabend versichert haben, dass man ruhig den anspruchsvolleren Rudl Eller Weg nehmen kann, und Edward das sowieso wollte, nahmen wir diese Abzweigung vom Sommerweg kurz nach der Dolomitenhütte.

Im Hintergrund die Glockner Gruppe

Es ging gleich steil bergauf, weiter über eine Almwiese und dann wieder steil hinauf zum Hexenlackel auf 2030 m. Wieder erklärten uns Mitwanderer, gut es waren sehr junge Leute, dass es kurz seilversichert bergab ginge. Aber sonst …. Wir wussten, dass man den Klettersteig umgehen kann, mit der steilen Rinne und dem dahinter liegenden Geröllfeld haben wir dann nicht gerechnet.
Ein falscher Schritt kann da schon das Leben kosten. Die Sonne tat das ihrige dazu.

Wir haben uns ziemlich verausgabt und dann nach ständigen Bergauf- und Bergabpassagen doch noch die Karlsbader Hütte erreicht. Der dahinter liegende See ist wunderschön. Die ganze Bergkulisse beeindruckend.

Gegen 14:00 machten wir uns über den Fahrweg auf den Weg zurück. Solche Schotterstraßen mag ich gar nicht, nie enden wollende Kehren in der prallen Sonne. Je weiter wir hinunter kamen, desto heißer wurde es. Entsprechend fertig erreichten wir nach 2 Stunden wieder die Dolomiten Hütte. 1400 hm mit Kletterpassagen habe ich unterschätzt. Trotz Kopfweh habe ich Hunger. Meinen Elektrolythaushalt habe ich mit Radler wieder aufgefüllt 😉 nach einem Nachmittagsschläfchen ging es mir wieder besser. Edward kämpft noch mit sich und ich hoffe, dass er morgen wieder fit ist.

Eine tolle Tour mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

Erkenntnis des Tages (an Hape Kerkeling angelehnt): man kann die Höhenangst überwinden, nur nie dabei ins Tal schauen.

21.7.2019 Bad Radkersburg – Lienz/Osttirol

Nach einem guten Frühstück und der Entscheidung entlang der Drau, sprich über Slowenien, Richtung Lienz zu fahren, fiel uns noch rechtzeitig genug ein, eine Vignette für die slowenische Autobahn zu lösen. Dafür haben wir alle teuer erstandenen Wander- und Reiseführer daheim vergessen. Im Mini wäre aber eh kein Platz mehr dafür gewesen 😉. Gott sei Dank gibt es Professor Google und unseren Sohn, der uns die wichtigsten Wanderrouten abfotografiert hat.

Die Drau in Slowenien

Wir haben dann die südliche Route über Bleiburg, Hermagor und Kötschach nach Lienz gewählt und haben gegen 17:00 Uhr die Dolomiten Hütte erreicht, nachdem sich mein lieber Mann mit einem Motorradfahrer ein kleines Hetzerl gegeben hat. Blöd nur, dass wir in Kötschach kurz davor Eiskaffee getrunken haben. Das Schlagobers wurde zu Butter in meinem Magen und mir war ein bisserl schlecht.

Edward und die Bischofsmütze

Wir haben hier ein wunderschönes Zimmer mit Blick auf die Bischofsmütze. Das Essen ist hervorragend und die Abendstimmung atemberaubend.

Zimmer mit Aussicht

Morgen steht die erste Wanderung zur Karlsbader Hütte an.

Bemerkenswert

20.7.2019 Graz und Bad Radkersburg

Der Urlaub beginnt wie fast jedesmal damit, dass wir in Graz zuerst ein bisschen aufräumen, die Fenster vom Wilden Wein befreien und den Ausblick ins Grün genießen. Am Nachmittag geht es dann zu einem Sommerfest in Bad Radkersburg.

Das Wetter ist übrigens traumhaft schön und wir hoffen, das bleibt dann so für unsere Wanderungen.

Uns liegt die artgerechte Haltung des Minis sehr am Herzen und darum wird er auch offen gefahren und das möglichst schnell. Es verwundert mich immer wieder, wie flott diese kleine Rennsemmel ist. Blöd nur, wenn man dann die falsche Abfahrt nimmt und sich irgendwo auf einem Feldweg mit absolutem Fahrverbot wiederfindet 😂

Wir haben letztendlich doch Bad Radkerburg erreicht. Dort nette Bekannte wieder getroffen, gut gegessen, ausreichend getrunken und eine Verlobung mitfeiern dürfen. Da hält man auch die etwas schräge Musikuntermalung gut aus.

Morgen starten wir dann wirklich unsere Österreich Erkundungsreise.

16. Juli 2018 Garten – Hecke – Sonnenbrand

Der Gärtner hat alles vorbereitet und den Garten angelegt und den Rasen angesät. Dafür wurden 3 Lastwagenladungen Erde (inklusive darin enthaltener Karotten :-), das sind 28 m3, verarbeitet. Die Firma Porranzl – http://www.repo-co.at war den ganzen Tag schwer beschäftigt. Wir sind jetzt auch stolze Biotop-Besitzer inklusive 3 Goldfischen 🙂

Den Sonntag vormittag verbrachten wir mit dem Einsetzen der neuen Hecke, die ja im Herbst dem Keller- und Hausbau weichen musste. Edward hat günstig im Angebot Spirea besorgt (€ 8,–!!! das Stück). Woran wir nicht gedacht haben: die alten Wurzeln waren noch in der Erde und haben das Pflanzen zu einer veritablen Challenge gestaltet. Unser Obmann hat uns dann in unserer Not mit einer Spitzhacke ausgeholfen, mit der wir den Ungetümen dann zu Leibe gerückt sind. Einige Stunden und einen Sonnenbrand später war das Werk gelungen und die Pflanzen gesetzt.

Jetzt sind wir mit Gießen und Beobachten ausreichend beschäftigt und hoffen auf den 1. grünen Flaum, der sich hoffentlich bald sehen lässt.

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Das Biotop wird eingegraben

Schweres Gerät

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Blick vom Dach
Lavendel, Rosenstock und Rosmarin

11.7.2018 Eingezogen

Wir wohnen jetzt seit einem Monat da und fühlen uns pudelwohl.  Der Garten gleicht zwar noch einer Mondlandschaft, aber das Pflaster vor dem Haus ist bereites verlegt, vor dem Eingang gibt es ein wunderschönes Granitpodest und die Beeteinfassungen sind fast fertig. Am Donnerstag wird eine Lastwagenladung Gartenerde geliefert und am Freitag sind wieder mal alle Arbeiter gleichzeitig da – Gartengestalter, der aus der Mondlandschaft den Beginn einer schönen grünen Wiese zaubern soll und der Pflasterer, der die Rasensteine im Vorgarten verlegt. Jetzt hoffen wir auf schönes Wetter, denn Gartenerde und Regen verwandeln sich bekanntlich in nicht hausverträglichen Gatsch.

Unsere Nachbarin hat uns zum Einzug ein Hufeisen geschenkt, das jetzt in der Stufe vor der Eingangstür einbetoniert liegt. Das soll Glück bringen.

Tim wird wahrscheinlich sehr enttäuscht sein, wenn er von Griechenland zurückkommt und nicht mehr in der Erde wühlen darf 🙂

Mit dem Geschenk meiner ehemaligen Kollegen habe ich ein Miniminimini-Biotop angelegt, das ich am Freitag noch vor den Umgrabarbeiten der Fa. Poranzel retten muss, denn obwohl Edward ab und an darüber schimpft, finden wir beide das Plätschern des Springbrunnens sehr entspannend.

13. Juli

Dr Garten ist angelegt, der Rasen angesät ein neues, größeres Biotop gesetzt ebenso eine neue Rose. Tims Apfelbaum hat neben dem Zwergpfirsich seinen Platz gefunden und wir müssen jetzt nur noch Gießen und dem Gras beim Wachsen zusehen. Mehr als 20 m3 Gartenerde und Grassamen für 500 m2 wurden verarbeitet. Danke Rene Porazel und seinem Team!! Die haben das alles in einem (!!) Tag bewerkstelligt.

Die Spirien für die Hecke, die Edward gestern zum Aktionspreis ergattert hat, stehen auch schon auf der Terrasse.

PS.: und natürlich hat es kurz wie aus Kübeln geschüttet!!

14.5.2018 – Fast wie kurz vor Weihnachten

Weil wir es kaum noch erwarten können, leben wir zum Leidwesen diverser Handwerker schon fast auf der Terrasse und stehen darum fast immer irgendjemandem im Weg herum.

Die Tischler aus der Steiermark haben letzte Woche die Böden im Obergeschoß und im Keller fertig verlegt. Das Schlafzimmer hat schon eine Türe und die Küche ist fertig aufgebaut. Jetzt fehlt ihr nur noch der Feinschliff, der hoffentlich nächste Woche folgt.

Gestern wurden der Geschirrspüler, der Kühlschrank und die Spüle vom Installteur an die Wasserversorgung angeschlossen. Wir haben jetzt auch schon einen Wasseranschluss im Garten. Das heißt, wir müssen nicht mehr in den Keller laufen um Wasser zu holen und können die Gläser in der Küche abwaschen 👍

Mittlerweile wurde auch der Geräteschuppen geliefert, Holzfehler an den Stützen und der Terrassenbeplankung von den Zimmerleuten ausgebessert und die Verkleidungen montiert.

Die Fliesenleger arbeiten auch fleißig und werkeln im oberen Bad und im Keller. Da das Bad so klein ist, muss der arme Mensch wirklich jede Fliese zurecht schneiden. Ehrlich, ich bewundere ihn für die Geduld bei dieser Arbeit.

Und weil alles so schön wird, sind zum Muttertag endlich mal wieder alle zusammen gekommen zum gemeinsamen Mittagessen.

2.5.2018 – Alles neu macht der Mai

Nicht nur, dass ich heute bei einer neuen Dienststelle begonnen habe, wurde heute die Steinmauer samt Weg fertig und wunderschön 😊 Ein bisschen Waldviertler Heimat in Form von Granit vom absoluten Meister des Steinmauerverlegers hingepasst. Es hat uns zwar einiges an Nerven gekostet, aber das Warten hat sich gelohnt.

Gestern haben wir auch schon auf unserer Terrasse gegrillt. Das Zusammenbauen des Objekts der Begierde hat Edward zwar viel Geduld abverlangt, aber wer essen will (ohne Küche) muss das archaisch über Holz und Feuer kochen sprich braten.

Mittlerweile ist das Haus komplett gespachtelt, der Maler spätestens am Wochenende fertig und die steirischem Tischler haben heute mit der Montage von Böden und Küche begonnen. Jetzt wird es immer mehr Haus! 🏡

Tim war gestern sehr fleißig und hat geholfen, die Steinmauer zu bepflanzen.